Induktionstöpfe: besonders effizientes Kochen

InduktionstöpfeInduktionskochfelder eroberten in den vergangenen Jahren viele Küchen. Zu dem besonders energiesparenden Kochfeld gehören jedoch auch die passenden Töpfe. Induktionstöpfe sind genau auf die Ansprüche des Kochfeldes abgestimmt und als Einzeltstücke oder in einem kompletten Set zu haben. Die Modelle kochen sehr sparsam, schnell und effizient. Das Geheimnis liegt im ferromagnetischen Material, ohne das die Töpfe auf den Kochplatten nicht funktionieren würden.

Vorteile von Induktionstöpfen:
  • auf den Punkt regulierbar
  • schnelles Kochen
  • sparsam
  • Energie-effizient
  • unterschiedliche Größen

Induktionstöpfe im Test & Vergleich 2017

Ratgeber zum Kauf eines Induktionstopfes

ELO Induktionstopf SetInduktionstöpfe gibt es in verschiedenen Arten und Größen. Im Vergleich zu anderen Töpfen unterscheiden sie sich hauptsächlich beim Material. Induktionsherde arbeiten nicht mit Wärmestrahlung, wie es bei elektrischen Kochfeldern oder Glaskeramik-Feldern der Fall ist. Hier kommen elektromagnetische Wechselfelder zum Einsatz, die durch Strom und Kupferspiralen erzeugt werden. Abgedeckt ist die Technik auch hier mit einem Kochfeld aus Glaskeramik. Größter Unterschied: Die Wärme entsteht nicht auf der Platte, sondern direkt im Topfboden. Die Kochstelle bleibt stets kalt und wird nur durch den Topf leicht erwärmt. Damit dieses Prinzip jedoch funktioniert, benötigst Du induktionsgeeignetes Kochgeschirr.

Die Töpfe brauchen einen magnetisierbaren Boden oder bestehen vollkommen aus ferromagnetischem Material.

Einsatzbereiche und Materialien eines Induktionstopfes

WMF Induktionstopf TopfInduktionstöpfe sind daher speziell für Induktionskochfelder vorgesehen, funktionieren jedoch auch auf anderen Feldern. Schließlich erhitzen sich die Materialien bei normaler Wärmezufuhr genauso. Doch nicht alle Materialien sind induktionsfähig. Bei den älteren Modellen aus Stahlemaille oder Gusseisen gibt es keine Probleme. Alte Kasserollen und Bräter wirst Du auch auf einem neuen Induktionsfeld verwenden können. Anders verhält es sich bei Aluminium, Aluguss, Edelstahl und Kupfer. Für sich genommen sind diese Materialien nicht induktionsfähig. Viele Hersteller fügen jedoch magnetische Eisenteilchen in das Material hinzu oder statten die Töpfe mit einem entsprechenden Boden aus. Nur so können die Töpfe auch die zum Kochen benötigte Hitze erzeugen. Im Profi-Bereich findet sich Kupfer-Kochgeschirr, das mit einer hauchdünnen Magnetschicht auf dem Topfboden funktioniert. So bleibt der Wärmeleiteffekt von Kupfer bestehen.

Bei der Auswahl der Töpfe stehen nahezu alle Formen und Größen zur Verfügung. Wichtig ist hierbei nur, dass der Topf auch zum jeweiligen Induktionsfeld passen muss.

Ist der Topf beispielsweise größer als die vorgesehene Platte, so wird er nicht funktionieren. Die Platte erkennt den Topf nicht. Gleiches gilt bei zu kleinen Töpfen auf dem Induktionsfeld. Bei hochwertigen Herstellern gibt es demnach für jeden Topf auch die richtige Kochplatte.

Erklärungsvideo zum Testverfahren der Töpfe von Berndes

Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
  • auf den Punkt regulierbar
  • schnelles Kochen
  • sparsam
  • Energie-effizient
  • unterschiedliche Größen
  • auch für andere Herdarten verwendbar
  • müssen zwingend magnetisch sein
  • müssen zur Herdplatte passen

Qualitätsmerkmale – woran erkenne ich Induktionstöpfe?

Einen Induktionstopf erkennt man grundsätzlich an seinem Magnetismus. Dieser muss nicht den kompletten Topf betreffen. Der magnetische Topfboden reicht für dieses Prinzip aus. Bei Unsicherheit hältst Du einfach einen Magneten an den Topfboden. Bleibt der Magnet hängen, funktioniert der Topf für das Induktionsprinzip. Auch bei einem alten Topfset findest Du die induktionsfähigen Modelle mit diesem Prinzip am leichtesten heraus. In den Produktbeschreibungen der Hersteller werden die Töpfe meist als induktionsfähig oder induktionsgeeignet bezeichnet. Auf dem Topfboden selbst wird Induktion mit einer Spirale dargestellt, die der Kupferspirale unter der Kochplatte nachempfunden ist. Manche Hersteller werben jedoch auch mit Allherdböden. Sie müssen in der Regel auch auf Induktionsfeldern funktionieren.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal sind die Griffe der Töpfe. Bei richtigen Induktionstöpfen wird nicht nur der Boden, sondern auch die Seitenwände mit erhitzt. Demnach sind hitzebeständige Griffe besonders wichtig, da sie sonst die gleiche Temperatur annehmen. Die kühlen Griffe verhindern die Unfallgefahr in der Küche und sparen zusätzlich Energiekosten.

Die bekanntesten Hersteller

MarkeGründungsjahrBesonderheiten
WMF1853
  • Allherdboden
  • Glasdeckel
  • einfache Reinigung
  • Cromargan Edelstahl
Tefal1956
  • robustes Material
  • einfache Reinigung
  • passgenauer Deckel
  • breiter Schüttrand
Silit1920
  • Induktionstöpfe mit Deckel
  • backofenfeste Griffe
  • zeitloses Design
  • beste Wärmeleitfähigkeit
Fissler1845
  • robuste Griffe
  • Edelstahl induktionsgeeignet
  • backofenfest
  • optimale Wärmeaufnahme
ELO1934
  • Töpfe aus Edelstahl
  • hohe Wärmeleitfähigkeit
  • breiter Schüttrand
  • backofenfest und robust

Die 3 beliebtesten Induktionstöpfe

1. Silit Topfset Achat: der Bestseller

(227 Rezensionen)
1. Silit Topfset Achat: der Bestseller

Besonderheiten

  • Edelstahl
  • Allherdboden
  • Breiter Schüttrand
  • Elegantes Design
  • Glasdeckel

Das Silit Topfset Achat ist mit dem hochwertigen Silitherm Allherdboden ausgestattet. Damit lässt sich das Set auch auf Induktionskochfeldern einsetzen. Besonders auffällig ist das zeitlose und elegante Design aus Edelstahl. Zu jedem Topf gibt es den passenden Glasdeckel für energiesparendes Sichtkochen. Ein ausgestellter Schüttrand ermöglicht bei diesen Modellen das einfache Abschütten. Die Griffe sind backofenfest und erhitzen sich auch auf dem Induktionskochfeld nicht mit.

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2. Fissler Induktionskochtopf Classic 1,9 Liter: der Kleine

(19 Rezensionen)
2. Fissler Induktionskochtopf Classic 1,9 Liter: der Kleine

Besonderheiten

  • 1,9 Liter, 16 cm
  • Induktionsgeeignet
  • Gute Wärmeleitung
  • Kühle Griffe
  • Robustes Material

Ein kleiner Allrounder ist der Fissler Induktionskochtopf. Er ist mit einem magnetischen Boden für Induktionsfelder ausgestattet und bietet eine gute Wärmeverteilung. Dabei nimmt der Topf die Wärme schnell auf und gibt sie auch an die Topfwand weiter. Die Griffe bleiben kühl. Für noch energiesparenderes Kochen ist das Modell mit einem Deckel versehen. Auch dieser besitzt einen großen und ergonomischen Griff. Der Topf misst 16 cm im Durchmesser und nimmt 1,9 Liter Inhalt auf.

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3. ELO Kochtopfset Rubin: vielseitig für Einsteiger

(633 Rezensionen)
3. ELO Kochtopfset Rubin: vielseitig für Einsteiger

Besonderheiten

  • Literskala
  • Breiter Abgießrand
  • Spülamschinenfeeignet
  • Backofenfest
  • Impactboden

Das ELO Kochtopfset besticht vor allem durch sein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Als 5-teiliges Set kann es auf Induktionsherden zum Einsatz kommen. Der Impactboden sorgt dabei für eine optimale Energienutzung. Daneben überzeugen die Modelle mit einem breiten Abgießrand und einer Literskala im Innenbereich. Der Glasdeckel unterstützt das Sichtkochen und ist mit einem stoßfesten Edelstahlrand ausgestattet. Alle Töpfe lassen sich leicht in der Spülmaschine reinigen und sind backofenfest bis 240 °C.

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Kundenmeinungen

WMF Induktionstopf SetKunden sind begeistert von der schnellen Wärmeverteilung der Induktionstöpfe. Am Anfang ist diese Art zu kochen etwas ungewöhnlich, sodass schnell etwas anbrennen kann. Die Töpfe sollten sich deshalb auch leicht reinigen lassen und dürfen sich bei Hitzezufuhr nicht verziehen. Schließlich muss der Topfboden auch bei einem Induktionsfeld plan aufliegen. Kunden bewerten auch das schonende Kochen als angenehm. Die Griffe werden bei dem Silit Topfset auch nach längerem Einsatz nur warm und nicht heiß. Vollkommen kalkt bleiben die Griffe also nicht. Ebenso von Vorteil ist der breite Abschüttrand oder die Literskala bei den ELO Töpfen.

Fazit

Induktionstöpfe beschreiben den neusten Standard in der Küche. Sie müssen einen magnetischen Anteil besitzen, um auf einem Induktionsfeld zu funktionieren. So bieten sie das schnelle und vor allem energiesparende Kochen. Dabei arbeiten die Induktionstöpfe mit einer besonders schnellen Wärmeverteilung, sodass die Speisen im Topf sehr rasch erhitzt werden. Allerdings benötigen Sie bei einem Induktionstopf auch immer das passende Kochfeld. Ist es nicht vorhanden, können Sie nur normale Töpfe aus Edelstahl nutzen. Vor dem Kauf sollten Sie sich also informieren.

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