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Fonduetopf: Für gemütliches Genießen am Tisch

Fonduetopf Das Fondue ist ein geselliges und überaus vielseitiges Essen. Dabei werden mundgerechte Zutaten direkt auf dem Tisch in heiße Flüssigkeiten getunkt und mit beliebigen Beilagen verspeist. Zum Erwärmen von Käse, Brühe, Fett oder Schokolade wird ein Fonduetopf aufgestellt. In diesem Ratgeber verraten wir, worauf es bei Kauf und Verwendung ankommt.
Besonderheiten
  • auf Tischen verwendbar
  • auch elektrisch erhältlich
  • für Fett-, Wein- und Brühfondue
  • für Schokoladen- und Käsefondue

Fonduetöpfe Test & Vergleich 2018

Der Klassiker aus dem original Fonduetopf: Käsefondue mit Caquelon

Ein Fondue Set verspricht Individualität, Geselligkeit und Geschmack pur. Denn es ermöglicht die Zubereitung eines der beliebtesten Gerichte: Das Käsefondue. Dabei wird Käse im sogenannten Caquelon erhitzt, einem Topf, der bevorzugt aus Keramik, Porzellan, Steingut oder Gusseisen besteht. Diese Materialien sowie ein dicker Topfboden tragen dazu bei, dass das Gefäß den empfindlichen Käse schonend auf die nötige Temperatur bringt. Dem Anbrennen wird vorgebeugt. Das Vorbereiten und Erhitzen des Käses erfolgt entweder vorab auf dem Herd oder gleich auf dem Tisch mit Hilfe eines Rechauds. Die klassische Variante dieses Tischgeräts wird mit Brennpaste, Gas oder Brennspiritus betrieben. Brennpaste brennt geruchlos und ist für den Einsatz in der Wohnung empfehlenswert. Allerdings gibt es auch minderwertige Ware mit starker Geruchsentwicklung. Alternativ sind elektrisch betriebene Fondue Sets und einfache Modelle mit Teelicht erhältlich.

Ist der Käse geschmolzen und bereit für den Verzehr, werden mundgerechte Brotstücke oder vorgekochte Kartoffeln mit langen Gabeln beziehungsweise dünnen Spießen hinein getunkt. Durch kreisende Bewegungen umhüllst du Lebensmittel vollständig mit Käse. Aufgrund des gemütlichen Beisammenseins und des unwiderstehlichen Geschmacks wird das Käsefondue nicht nur als Schweizer Nationalgericht gefeiert. Auch in Deutschland und vielen weiteren Ländern sind Käseliebhaber begeistert. Viele freuen sich vorwiegend an Weihnachten und Silvester darauf, gemeinsam mit Freunden und Familie auf die kulinarische Abwechslung. Wie Raclette fördert Fondue genussvolle Stunden, ohne dass dafür stundenlang in der Küche gewerkelt werden muss.

Das Wort Fondue leitet sich vom französischen „fondre“ ab, was im Deutschen für „schmelzen“ steht.

Die Vielfalt des Fonduetopfs – von Käsefondue bis Schokocreme

Obwohl das Käsefondue die älteste Form des Fondues darstellt, gibt es inzwischen weitaus mehr Einsatzmöglichkeiten für den Fonduetopf. Durch den Austausch von Käse durch andere Flüssigkeiten eröffnet sich eine ungeahnte Genusswelt:

  • Weinfondue: Hier kommen Freunde edler Tropfen voll auf ihre Kosten. Beim Weinfondue werden Weiß- oder Rotwein im Fonduetopf erhitzt, bis die Flüssigkeit siedet, um darin Fleischstücke zu garen.
  • Brüh- und Fettfondue: Während beim Brühfondue Fleisch, Fisch und Gemüse in heißer Brühe garen, erfolgt dies beim Fettfondue mit hoch erhitzbarem Fett. Erdnuss-, Soja- und Sonnenblumenöl sowie spezielles Fonduefett eignen sich hervorragend. Doch egal, ob Fleischfondue oder vegetarisch mit Gemüse: In Brühe und Fett entstehen für jede Vorliebe passende Leckereien.
  • Schokoladenfondue: Ein himmlisches Geschmackserlebnis für alle Naschkatzen. Beim Schokofondue schmilzt im Fonduetopf Schokolade zu einer cremigen Masse zum Eintauchen von Obststücken, Nüssen oder Keksen. Das perfekte Dessert für besondere Abende.

Für gelungenes Zubereiten muss der Fonduetopf hinsichtlich seiner Beschaffenheit zur jeweiligen Fondue-Art passen. Der größte Unterschied besteht zwischen Käse- und Schokoladenfondue sowie Fett- und Brühfondue. Beim Fondue mit Käse und Schokolade werden verzehrfertige Zutaten lediglich mit der Masse überzogen. Beim Fett- und Brühfondue hingegen sind Fleisch, Gemüse und Co. meist roh und werden erst durch Tunken in die Flüssigkeit gar.

In feuerfesten Töpfen kannst du nicht nur Fondues zubereiten, sondern auch Pommes oder Feuerzangenbowle. Bei Letzterem ist sicherzustellen, dass die Zuckerzange zuverlässig auf dem Gefäß hält.

Aufbau und Funktionalität beim Fonduetopf – mehrere Elemente ergeben Einheit

Im Handel wirst du auf der Suche nach einem Fonduetopf vorwiegend mit Angeboten für Fondue Sets konfrontiert. Sie umfassen in der Regel folgende Bestandteile:

  • Tischkocher (Rechaud)
  • Fonduetopf (Caquelon)
  • Fondue-Spieße

Der Vorteil an Sets ist, dass alle Elemente hinsichtlich Größe, Material und Design zusammenpassen. Zudem sind Sets oft günstiger gegenüber dem Einzelkauf. Doch das musst du im Einzelfall prüfen. Die Kosten hängen immer vom individuellen Bedarf ab. Grundsätzlich hast du die Möglichkeit alle Teile separat zu kaufen. Fondueteller können ebenfalls inklusive sein. Sie sind geprägt von mehreren unterteilten Flächen für das getrennte Platzieren von Dips, Saucen und Fonduezutaten.

Wesentliche Merkmale – Größe und Ausstattung

Vor dem Kauf eines Fonduetopfs solltest du dir über zwei wesentliche Dinge im Klaren sein: Für viele Personen und welche Art von Fondue der Topf ausgelegt sein soll. Schließlich reicht das Angebot von kleinen Mini-Töpfen für zwei Personen bis zu üppigen Modellen für die Großfamilie. Zudem sind manche Töpfe lediglich für eine Fondue-Variante geeignet, andere wiederum lassen sich flexibel einsetzen.

Vor- und Nachteile zusammengefasst

VorteileNachteile
  • für verschiedene Fonduerezepte
  • zum Vorbereiten der Fondueflüssigkeit
  • ideal für geselliges Beisammensein
  • für Festessen an diversen Anlässen
  • gemütliches Genusserlebnis am Tisch
  • für alle Herdarten erhältlich
  • im Set verfügbar
  • komfortable Nutzung
  • präzise Temperatureinstellung bei elektrischen Fondue Sets
  • Verbrennungsgefahr bei Fettfondues
  • Brandgefahr bei offener Flammen
  • Temperaturregulierung bei Töpfen mit Rechaud umständlich bis unmöglich
  • Vorkochen einiger Zutaten notwendig

Formen und Arten – Klassiker und moderne Elektrogeräte

Das Herzstück jedes Fondue-Sets ist der Fonduetopf. Er ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Das Spektrum reicht von Modellen aus Keramik und Gusseisen in traditionellen Formen bis hin zu modernen Alternativen aus Edelstahl mit zwei Griffen, die herkömmlichen Kochtöpfen stark ähneln.

Das Caquelon als Klassiker

Legst du Wert auf Tradition, wäre ein Produkt aus Gusseisen oder Keramik genau das Richtige. Formschöne Designs, teilweise mit dekorativen Verzierungen, bringen Nostalgie in den Haushalt. Käsefonduetöpfe zeichnen sich durch eine eher flache Form aus, um das Ummanteln von Zutaten mit Käse zu erleichtern. Die mit Brot bespickten Fonduegabeln lassen sich direkt am Topfboden entlangführen, was gleichzeitig dem Anbrennen des Käses entgegenwirkt. Die Öffnungen der Töpfe sind großzügig. Traditionelle Artikel mit seitlichem Griff tragen die Bezeichnung Fonduepfanne.

Fleischfonduetöpfe aus Edelstahl

Wünschst du dir moderne Eleganz, sind Fonduetöpfe aus Edelstahl oder Aluminium die bessere Wahl. Da beim Fleischfondue die Spritzgefahr deutlich größer ist, sind die Öffnungen hierbei kleiner und mit Spritzschutz zusätzlich verengt. Außerdem sind Fleischfonduetöpfe in der Regel tiefer und weisen eine kugelige oder zylindrische Form auf.

Das Fonduekarussell

Unter den Sets gibt es das sogenannte Fonduekarussell. Ein Drehkarussell erlaubt das Drehen einer Platte, worauf Fonduetopf und Saucenschälchen befestigt sind. So gelangt jeder an die Beilagen, ohne über den Tisch greifen zu müssen.

Fondue im Freien – Feuertöpfe und Kessel

Das Fondue wird nicht am Tisch, sondern an einer Feuerstelle verzehrt? Dann wäre ein gusseiserner Feuertopf (Dutch Oven) oder ein rustikaler, dickwandiger Fonduekessel aus Edelstahl optimal.

Länderspezifische Eigenheiten

In der französischsprachigen Schweiz, Frankreich und Italien kommt das klassische Caquelon aus Keramik mit Rechaud auf den Tisch. Die Käsefondue-Spezialität der Franzosen nennt sich Fondue savoyarde und wird aus Beaufort, Emmentaler und Comté hergestellt. In Italien wiederum heißt das Essen abhängig von der Region Fonduta piemontese beziehungsweise Fonduta valdostana.

Das Brühfondue hat seinen Ursprung in Asien und wird in einem Feuertopf zubereitet. Die chinesisch interpretierte Variante ist als Fondue Chinoise, die japanische Fondue-Version als Shabu shabu bekannt. Die Schweizer verwenden für den Feuertopf das Synonym Mongolentopf. Ob der Feuertopf aus der Mongolei stammt, lässt sich nicht bestätigen.

Der Schokoladenfonduetopf – für den charmanten Nachtisch

Einen Käsefonduetopf kannst du aufgrund seiner Eigenschaften ohne Weiteres für Schokoladenfondues einsetzen. Es gibt jedoch Gefäße, die aufgrund ihrer Größe ausschließlich für Schokolade in Frage kommen. Sie sind dekorativ, filigran und platzsparend. Beliebt sind einfache Sets aus Porzellan mit kleinem Fonduetopf, Spießen und passendem Rechaud, das mit Teelicht für die nötige Wärme sorgt. Manchmal gehören sogar dekorative Schälchen zum Servieren von Obst, Nüssen und Keksen dazu.

Hitzequellen – offene Flamme oder elektrische Wärmeplatte

Bei der Hitzequelle wird generell zwischen zwei Optionen unterschieden:

  • Fonduetopf mit Rechaud

Zum Erhitzen von Flüssigkeiten auf offener Flamme wird der Fonduetopf auf ein Rechaud gestellt. Bei diesem Tischkocher, oft aus Kupfer, Edelstahl oder Chrom gefertigt, füllst du in einen Behälter Brennpaste, Gas oder Brennspiritus und entzündest das Ganze. Zum Löschen der Flamme sollte ein Kerzenlöscher griffbereit liegen. Ein Rechaud bringt eine willkommene Lagerfeuerstimmung mit sich und verleiht einem Fondue den ursprünglichen Charakter. Ein Punkt Abzug bekommt die Lösung, weil die Brennstoff-Kapazität begrenzt ist und bei langandauernden Fondue-Abenden irgendwann Spiritus beziehungsweise Brennpaste nachgefüllt werden müssen. Sind dir Sicherheit und Komfort wichtiger, bist du mit elektrischem Fondue besser beraten.

Eine Form des Rechauds ist das Stövchen. Hier sorgt ein Teelicht für Hitze. Das Stövchen ist vorwiegend für Schoko-Fondues im Einsatz, für Brüh- und Fettfondues, die deutlich höhere Temperaturen erfordern, ist es ungeeignet.
  • Elektrische Fondue Sets

Neben Töpfen, die du auf nahezu jeden Tischkocher (Rechaud) stellen kannst, gibt es elektrisch betriebene Sets. Diese Gerätschaften haben eine elektrische Wärmeplatte, Kabel sowie Netzstecker und natürlich einen Topf. Zum Benutzen brauchst du lediglich eine Steckdose. Einer der Vorteile ist die Standfestigkeit: Die elektronische Einheit ist bei hochwertigen Geräten mit Kunststoff ummantelt und so konstruiert, dass sie dem Topf Halt gibt und gegenüber klassischen Rechauds kippsicher ist.

Außerdem positiv anzumerken: Die optimierte Temperaturregulierung. Viele Produkte sind stufenlos regulierbar und begünstigen die schonende Zubereitung diverser Lebensmittel über die präzise Hitzezufuhr. Dank Temperaturanzeige ist komfortabel ablesbar, wie heiß der Topf aktuell ist und ein integrierter Überhitzungsschutz verhindert gefährliche Situationen. Elektrische Fondue Sets sind für Fett-, Brüh-, Käse- und Schokoladenfondues erhältlich. Einige erlauben das Zubereiten aller vier Gerichte.

Kauf kein elektrisches Fondue unter 800 Watt! Das Gerät wäre für die meisten Fondues zu schwach. Je mehr Gäste du erwartest, desto leistungsstärker sollte das Fondue-Set sein.

Kombigeräte für noch mehr Vielfalt

Unter den elektrischen Fonduesets sind ergänzend Kombiprodukte vertreten. Darunter Fondue Fritteusen, die durch verschiedene Einsätze für Fondue und zum Frittieren Verwendung finden. Häufig lässt sich der zum Frittiertopf gehörige Frittierkorb durch einen Fonduekranz ersetzen und entsprechend umfunktionieren.

Induktionsfondues für schnelles und gleichmäßiges Erwärmen

Fonduegeräte mit Induktionstechnik sind aufgrund des Verzichts auf offene Flamme nicht nur extrem sicher, sie begeistern durch die verbaute Induktionstechnologie zudem mit beschleunigter Erhitzung des Topfinhalts. Das Vorbereiten der Flüssigkeit wird direkt auf dem Induktionsfeld erledigt. Neben Fondue eignet sich ein solches Tischkochfeld zum Inszenieren von Saucen und Suppen an Partybuffets.

Fonduetöpfe für den Herd

Viele Rezepte sehen die Vorbereitung der Fonduemasse auf dem Herd vor. Da nicht jeder Fonduetopf für die Verwendung auf Herdplatten konzipiert ist, musst du die Produkteigenschaften kritisch begutachten. Je nach Küchengerät brauchst du zum Beispiel ein induktionsfähiges Modell oder eines für Ceran-Kochfelder. Möchtest du von mehr Flexibilität profitieren, raten wir zum Fonduetopf für jegliche Art von Herd.

Beachte: Herkömmliches Kochgeschirr aus Aluminium, Edelstahl, Glaskeramik und Kupfer ist nicht für Induktionskochfelder geeignet. Gusseisen (mit und ohne Emaillebeschichtung) hingegen schon.

Deckel und Spritzschutz für energiesparendes und sicheres Kochen

Manche Fonduetöpfe werden inklusive Deckel verkauft. Er erleichtert sowohl das Vorbereiten und Warmhalten als auch die Aufbewahrung der jeweiligen Fondue-Flüssigkeiten. Praktisch ist ein Deckel vorwiegend bei Käse- und Schokoladenfondue, da beides bei der Zubereitung nicht zum Sieden gebracht, sondern lediglich geschmolzen und warmgehalten wird. Beim Erhitzen auf dem Herd spart ein Deckel Zeit und Energie.

Töpfe für Fett- und Brühfondues sollten mit abnehmbarem Spritzschutz ausgestattet sein. Das Zubehör ist beim Fettfondue unverzichtbar, weil heißes Fett schnell zu spritzen beginnt und Verbrennungen an den Händen verursacht. Das Schutzelement reduziert das Verletzungsrisiko. Empfehlenswert sind Aufsätze inklusive Vorrichtung zum Fixieren der Fondue-Gabeln gegen dessen Verrutschen und Verhaken.

Bewährte Materialien beim Fonduetopf

Keramik & Stahlkeramik

Keramik ist nichtmetallisch und wird unter anderem aus Tonmineralien hergestellt. Grob zuordnen lassen sich Keramikwerkstoffe in Porzellan, Steingut und Steinzeug. Keramische Fonduetöpfe überzeugen mit urigem Charme und sind, wie Gusseisen, für Käse- und Schokoladenfondues bestens geeignet. Für Brüh- oder Fettfondues sind Keramiktöpfe weniger vorteilhaft, weil sie Hitze nur begrenzt vertragen und die Gefahr, dass das Material platzt, im Vergleich zu Edelstahl, Gusseisen oder Aluminium höher ist. Stahlkeramik wäre hierfür besser, weil es die Vorteile von zwei Materialien vereint. Stahlkeramik-Töpfe sind im Gegensatz zu ihren Kollegen aus Keramik bruchsicher und haben eine verbesserte Wärmeleitfähigkeit.

Abhängig von ihrer Beschaffenheit müssen keramische Caquelons vor dem Erhitzen mindestens 20-30 Minuten in Wasser gelegt werden, damit das Material nicht platzt. Die Produktinformationen der Hersteller klären auf.

Gusseisen – der beste Wärmeleiter

Gusseisen verfügt über eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit. Das Material benötigt zwar mehr Zeit, um auf Temperatur zu kommen, doch sobald es heiß ist, hält es Wärme im Vergleich zu anderen Materialien länger und verteilt sie gleichmäßiger, auch am Topfrand entlang. Gusseisen gewährleistet ein dauerhaftes Fonduevergnügen, beugt mit natürlicher Antihaft-Eigenschaft dem Anbrennen vor und ist der Favorit für Käse- und Schokoladenfondues. Beide Flüssigkeiten müssen langsam erhitzt und bei mäßiger Temperatur warmgehalten werden. Für Gusseisen ein Kinderspiel.

Nachteilig an Töpfen aus Gusseisen ist, dass du sie nicht in die Spülmaschine geben darfst und sie recht schwer sind. Das hohe Gewicht hat aber einen entscheidenden, positiven Nebeneffekt: Der Topf steht im Vergleich zu leichteren Aluminium- sowie Edelstahl-Produkten deutlich sicherer. Weil gusseiserne Griffe extrem heiß werden, besteht Verbrennungsgefahr und die Nutzung von Topflappen ist ein Muss.

Speisen in Töpfen aus Keramik und Gusseisen kannst du im Backofen vorwärmen und warmhalten.

Emaille – das strapazierfähige Schutzschild

Emaillierte Töpfe sind aufgrund der Schutzschicht, die bei rund 850°C aufgetragen wird, extrem pflegeleicht, haftreduziert und robust. Höchste Temperaturen können den Oberflächen nichts anhaben, gleiches gilt für Korrosion. Gusseisen mit Emaille-Beschichtung darfst du mit Spülmittel reinigen und muss nicht durch Ölen gepflegt werden.

Edelstahl, Kupfer und Aluminium

Mit einem Fonduetopf aus rostfreiem Edelstahl oder Kupfer kannst du, mit Ausnahme des Käsefondues, sämtliche Fondues zubereiten. Beide Materialien kommen mit hohen Temperaturen gut zurecht. Aluminiumtöpfe werden sehr schnell heiß und sollten mit Antihaftbeschichtung ausgerüstet sein, damit nichts anbrennt. Edelstahl ist pflegeleicht und lässt sich in der Regel in der Spülmaschine säubern. Die bequeme Reinigung ist garantiert.

Kaufratgeber Käsefondue

Grundsätzlich sind Käsefondues ohne speziellen Fonduetopf denkbar, doch die Zubereitung ist wesentlich umständlicher. Für gutes Gelingen ist ein Kochgefäß aus Keramik oder Gusseisen prädestiniert. Bei elektrischen Fondues musst du nachlesen, ob darin Käse geschmolzen werden kann. Ist kein Fonduetopf zur Hand, muss es zumindest ein hitzebeständiges Material sein. Da Käse bei Edelstahl, Kupfer und ähnlichem deutlich schneller anbrennt, geht es nicht ohne schnelles Rühren. Ein Handrührgerät dient als Hilfsmittel. Auf einem Stövchen hältst du den Käse am Tisch warm.

Farben für jede StilrichtungDie Designs unterscheiden sich neben Form und Material anhand der großen Auswahl an Farben. Klassische Käsefonduetöpfe sind oft rot, weiß oder schwarz. Ein Blickfang sind Töpfe in Ofen- oder Kirschrot. Der Großteil der Schokoladenfondues wird in Weiß oder edlen Erdtönen angeboten. Zeitlos und edel wirken Edelstahltöpfe. Poliertes Kupfer in Kombination mit Edelstahl setzt schönste Akzente.

Größe und Fassungsvermögen bedarfsgerecht wählen

Beim Fonduetopf sind 10 bis 25 Zentimeter Durchmesser gängig. Ein Fonduetopf zum Zubereiten von Fett- und Brühfondues sollte zur Verhinderung von Überkochen und Spritzen maximal bis zur Hälfte mit Flüssigkeit gefüllt werden. Aus diesem Grund ist ein ausreichendes Fassungsvermögen so wichtig. Zur Orientierung: Für ein Brüh- oder Fettfondue für sechs Personen braucht es rund 1,2 Liter Brühe beziehungsweise Fett. Entsprechend raten wir zu einem großen Topf mit einem Volumen von 2,5 Liter.

Möchtest du ein Käsefondue servieren und vier Personen satt bekommen, sollte es ein Fassungsvermögen zwischen 1,0 und 1,5 Liter sein. Zum Verköstigen von mehr als acht Personen ist die Anschaffung eines zweiten Fondues in Erwägung zu ziehen. Bei derartigen Gruppen wird es schwierig, jedem den komfortablen Zugang zum Fonduetopf zu gewähren. Beim Schokofondue genügen für vier Personen jeweils 200 Gramm Schokolade und Sahne oder Milch. Empfängst du häufiger Gäste, nimm einen Topf mit einer Füllmenge zwischen 0,5 und 0,75 Liter, um beim Dessert flexibel zu bleiben!

Bei großen Töpfen sind herausnehmbare Trennwände praktisch. Sie erlauben das gleichzeitige Garen von Fleisch und Gemüse, ohne dass sich Aromen und Geschmacksstoffe miteinander vermischen. Weil nicht jeder den Fleischgeschmack mag, ein tolles Extra für uneingeschränkten Genuss und Variantenreichtum.

Kaufkriterien – Wärmespeicherfähigkeit und Sicherheit entscheidend

In der Tabelle fassen wir zusammen, was einen bedarfsgerechten Fonduetopf ausmacht:

KriteriumDetails
Größe
  • ausreichendes Fassungsvermögen
  • passend zu Rechaud und Herdplatte
Material
  • sollte mit dem heimischen Herd kompatibel sein
  • Keramik und Gusseisen für Käse- und Schokofondue
  • rostfreier Edelstahl, Aluminium und Co. für Fett- und Brühfondues
Hitzequelle
  • offene Flamme für Ambiente
  • elektrisches Fondue für Sicherheit
Ausstattung
  • Vorrichtung für Fonduegabeln
  • bei elektrischen Sets: stufenlose Temperaturregulierung, Temperaturanzeige
  • Deckel inklusive
  • Trennwände gegen Geschmacksübertragung
Pflege
  • Antihaftbeschichtung
  • spülmaschinengeeignet (Keramik/Gusseisen ausgenommen)
Zubehör
  • farblich unterscheidbare Fonduegabeln
  • Metallsiebe für Fisch- und Meeresfrüchte

Bekannte Fonduetopf-Hersteller – WMF, Le Creuset und Co.

Preislich hast du die Qual der Wahl: Es gibt günstige Töpfe zum Schmelzen von Schokolade für unter zehn Euro, aber auch exklusive Sets für alle Fonduearten für mehr als 100 Euro. Für ein mobiles Induktions-Fondue solltest du mit rund 150 Euro rechnen. Wir machen auf die wichtigsten Hersteller aufmerksam:

HerstellerBesonderheiten
WMF
  • erfahrene Marke mit Tradition
  • hochwertiger Edelstahl
  • Silargan (Funktionskeramik mit extrastarkem Stahlkern), hergestellt in Deutschland
  • energiesparend
  • natürlicher Geschmack bleibt erhalten
  • zeitlose Designs
Le Creuset
  • deutsche Tochterfirma der französischen Le Creuset Gruppe
  • Marktführer für emailliertes Kochgeschirr aus Gusseisen
  • traditionsbewusste Designs
  • stilvolle Farbverläufe
  • exklusive Fonduetöpfe
  • induktions- und spülmaschinengeeignete Modelle
  • gusseiserne Rechauds für hohe Stabilität
Zwilling
  • seit 1731
  • eine der ältesten Marken weltweit
  • Fonduetöpfe der Marke staub
  • massive Gefäße und Rechauds aus Gusseisen (teilweise emailliert)
  • einzelne Töpfe und Sets
  • klassische Designs für Fondue-Flair

Ergänzend zu den vorgestellten Herstellern, findest du Fonduetöpfe im Sortiment dieser Händler:

  • Rosenstein und Söhne
  • Kuhn Rikon
  • Stöckli
  • Silit
  • Mäser
  • Nouvel
  • Severin
  • Tefal
  • Unold
  • Mastrad
  • Bestsron
  • Spring
  • Alessi
  • Boska
  • Thomas
  • Goebel
  • Stelton
  • Caso

Die 3 beliebtesten Fonduetöpfe

Elektrisches Fondue von Tefal

( Rezensionen)
Elektrisches Fondue von Tefal

Besonderheiten

  • antihaftbeschichteter Fonduetopf aus Aluminium
  • abnehmbarer Spritzschutz mit Gabelhalterung
  • 1.200 Watt
  • spülmaschinengeeignet
  • Griffe wärmeisoliert
  • inklusive 6 Fonduegabeln
Das elektrische Fondue der renommierten Marke Tefal überzeugt mit schlichtem Design, 18 Zentimeter Durchmesser und Leistungsstärke. Der Topf aus Aluminium ist innen und außen antihaftbeschichtet, was den Umgang massiv erleichtert. Die Reinigung gelingt komfortabel in der Spülmaschine. Die im Lieferumfang enthaltenen Fondue-Gabeln lassen sich im abnehmbaren Spritzschutz bequem fixieren und die Temperaturregulierung macht sichere Fondues möglich. Dank wärmeisolierter Topfgriffe verbrennt sich niemand die Finger. Kritisch beurteilen Kunden das relativ kurze Kabel. Ein Verlängerungskabel sollte griffbereit sein.
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Induktionsfähiger Käsefonduetopf von Rosenstein & Söhne

( Rezensionen)
Induktionsfähiger Käsefonduetopf von Rosenstein & Söhne

Besonderheiten

  • aus Gusseisen
  • für alle Herdarten
  • 24 cm Durchmesser
  • klassisches Design
  • mit Stielgriff und Emaille-Beschichtung
Der dekorative Fonduetopf für klassische Käsefondues der Marke Rosenstein & Söhne kommt mit allen Herdarten zurecht und bietet durch Gusseisen und Emaille-Beschichtung beste Voraussetzungen für zart schmelzenden Käse. Das Material speichert Wärme hervorragend und verteilt sie gleichmäßig. Egal ob Ceran, Halogen, Induktion, Elektroherd oder Gas: Mit diesem Zubehör lässt sich die Fonduemasse in jeder Küche problemlos vorbereiten. Der Topf ist geschmacksneutral und vor Korrosion geschützt. Das hohe Gewicht wird von einigen Käufern negativ bewertet, hat aber einen entscheidenden Vorteil: Es gewährleistet Stabilität auf jedem Rechaud. Das gesellige Essen am Tisch verwandelt sich mit diesem Topf zum stilvollen Erlebnis.
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Fondue Set mit Wechseltopf von Unold

( Rezensionen)
Fondue Set mit Wechseltopf von Unold

Besonderheiten

  • 1 feuerfester Keramiktopf
  • 1 Edelstahltopf
  • für 6 Personen
  • inklusiv Spritzschutzabdeckung
  • inklusiv 6 Fonduegabeln
Das Besondere am Fondue Set von Unold sind die Wechseltöpfe für den vielseitigen Fonduegenuss. Während im Edelstahltopf Fleischfondues zubereitet werden, ermöglicht der keramische Topf Käse- und Schokoladenfondues. Das Gestell verfügt über Cool-Touch-Füße, um die Tischplatte zu schonen. Eine antihaftbeschichtete Gussaluminiumplatte und der stufenlos einstellbare Temperaturregler verhindern Angebranntes. Maximiert wird die Sicherheit durch einen Spritzschutz. Punktabzug gibt es für das Fassungsvermögen von 0,75 beziehungsweise 0,4 Liter. Je nach Personenanzahl und Fondueart ist das zu knapp. Dennoch bereichert das multifunktionale Set mit einfacher Bedienung gemütliche Stunden.
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Weitere Produktempfehlungen

Außerdem möchten wir auf das moderne Induktions-Fondue für acht Personen von Caso aufmerksam machen, welches mit maximaler Effizienz, Sicherheit und Design begeistert. Auch das Elektro-Fondue von Severin sorgt für zufriedene Kunden und das Set von Kela im Schweiz-Design ist für Liebhaber der traditionellen Zubereitung auf offener Flamme eine Alternative.

Das perfekte Fondue – Tipps zu Käsesorten, Ölen und Extras

Für das gekonnt zubereitete Käsefondue werden mindestens zwei Sorten Käse, Weißwein, Kirschwasser, Pfeffer und Stärke zum Binden gemischt. Für das gewisse Etwas sorgt eine aufgeschnittene Knoblauchzehe. Mit der Schnittseite das Innere des Fonduetopfes einreiben! Den Topf auf den Herd stellen und Weißwein darin erhitzen. Trockene Sorten sind zu bevorzugen. Für alkoholfreie Fondues werden Wein und Kirschwasser einfach durch Apfelsaft, Milch oder Brühe ersetzt. Für vier Personen brauchst du rund 500 Milliliter. Geriebenen Käse zur Flüssigkeit geben und langsam schmelzen lassen. Folgende Käsesorten begeistern mit großartigem Geschmack:

  • Vacherin
  • Gruyère
  • Emmentaler
  • Appenzeller

Achte auf einen Fettgehalt von mindestens 45 Prozent! Zum Schluss folgen Speisestärke, ein Schuss Kirschwasser und Pfeffer nach Belieben. Auf Salz wird verzichtet, da der Käse bereits ausreichend Würze mitbringt. Auf Wunsch lässt sich das Käsefondue mit Zitronensaft, Sahne, Muskat oder Milch abschmecken.

Um dem Käsefondue mehr Abwechslung zu verpassen, kannst du Gäste neben klassischem Baguette mit weiteren Brotsorten verwöhnen. Auch frische Salate und Ananas bringen Schwung auf den Teller.

Inspiration für Brüh- und Ölfondues – attraktive Zutaten und Tipps

Bei der Auswahl von Fisch, Fleisch und Gemüse für ein Fett- oder Brühfondue solltest du auf dessen Garzeit achten. Alles, was nicht lang gegart werden muss, ist ideal geeignet. Wir haben einige tolle Zutaten zum Kurzgaren für die Zubereitung im Fonduetopf zusammengefasst:

  • Filet von Lamm, Schwein, Kalb und Rind
  • Puten- und Hühnerbrust
  • Lachs
  • Seeteufel
  • Garnelen
  • Brokkoli
  • Auberginen
  • Zucchini
  • Paprika
  • Fenchel
  • Pilze
  • Kartoffeln

Pro Person solltest du rund 200 Gramm Fonduezutaten kalkulieren. Verzichtest du auf Vorspeise, üppige Beilagen und Nachspeise, dürfen es gerne 300 Gramm pro Kopf sein. Als Beilagen kommen Baguette, krosses Bauernbrot, Zwiebeln und Salate in Frage. Um für raffinierte Extras zu sorgen, ergänzt du Dips, Soßen oder Chutneys. Von der Knoblauchsauce über schlichtes Ketchup bis hin zur spanischen Tapenade reicht die Auswahl.

Metzgermeister Dirk Ludwig verrät im Interview unter worldsoffood.de–LINK–(https://www.worldsoffood.de/kochen-und-rezepte/kuechentipps/item/1727-expertentipps-fuer-fleischfondue-von-metzgermeister-dirk-ludwig.html) Expertentipps zum Fleischfondue.

Qualitatives Fett als Basis

Für lecker krosses Fleisch und Gemüse ist die Verwendung von hochwertigem Fett ratsam. Hoch erhitzbare Pflanzenöle wie Erdnuss-, Raps- oder Sonnenblumenöl sind optimal. Da einige Sorten wie Rapsöl einen starken Eigengeschmack haben, solltest du sie sorgfältig auswählen. Kokosfett ist eine weitere Option und verleiht Zutaten eine originelle Exotik. Margarine, Butter und kaltgepresste Öle sind tabu.

Greif stets zu hochwertigen Produkten, da Billigware den Geschmack von Zutaten verändert und den Genuss schmälert!

Brühe für Kalorienbewusste

Wer auf die schlanke Linie achtet, bereitet ein Brühfondue zu. Es ist im Vergleich zum Fettfondue deutlich kalorienärmer. Da Brühe durch das Garen von Fleisch und Gemüse eine feine Würze erhält, kannst du sie am nächsten Tag als Suppe servieren oder anderweitig wiederverwenden. So wird Abfall vermieden. Damit es am Tisch nicht zu lang dauert bis Brokkoli und Co. gar werden, lohnt sich das Vorkochen fester Gemüsesorten. Für ein herzhaftes Fischfondue oder die Zubereitung von Meeresfrüchten wird statt Gemüsebrühe ein Fischfond aufgesetzt.

Temperaturen: Fett sollte für ordentliche Ergebnisse rund 180°C, Brühe knapp 100°C heiß sein.

Käse, Brühe und Fett im Wettkampf

Galileo hat die drei Fonduearten mit Käse, Brühe und Fett in Bezug auf Kosten, Arbeitsaufwand, Sicherheit und Geschmack gegenübergestellt. Die Ergebnisse findest du im Video zur Sendung:

Anregungen zum Schokoladenfondue – Früchte und Toppings

Beim Schokoladenfondue kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen. Früchte wie Erdbeeren, Trauben, Apfel- oder Ananasstücke lassen sich gut aufspießen. Weiche Obstsorten wie Bananen oder Pfirsiche bewahrst du durch gemeinsames Aufspießen mit festen Sorten vor dem Abrutschen. Kreative Genussmomente schaffst du durch Untermischen von etwas Orangensaft, Whisky, Sherry, Likör oder Rum. Mandelblätter, Kokosraspel und gemahlene Haselnüsse runden die süße Verführung als Topping ab.

Fonduetöpfe reinigen – vorbeugen statt schrubben

Einen Großteil der Fonduetöpfe aus Edelstahl kannst du direkt in die Spülmaschine geben, was viel Arbeit spart. Bei gusseisernen Töpfen gelten andere Regeln: Gusseisen hat in der Spülmaschine nichts verloren. Riskierst du es doch, geht die unverzichtbare Patina verloren, die gerade beim Käsefondue wertvolle Dienste leistet. Zur Schonung des Anti-Haft-Verhaltens gusseiserne Kochutensilien nach dem Abkühlen mit Küchenpapier auswischen und nach dem Säubern mit geschmacksneutralem Speiseöl dünn einreiben! Konventionelle Reinigungsmittel, wie Spülmittel, sind ungeeignet! Stärkere Verschmutzungen mit klarem Wasser und Holzschaber entfernen! Lass Gusseiserne Fonduetöpfe vor der Reinigung abkühlen, da extreme Temperaturschwankungen dem Material schaden!

Nach dem Käsefondue: Käsereste einweichen

Eingetrockneter Käse lässt sich nur umständlich entfernen, weshalb du den Fonduetopf nach dem Käsefondue über Nacht mit kaltem Wasser füllen solltest. Am nächsten Tag ist das Milcherzeugnis aufgeweicht und das Entfernen kinderleicht. Allerdings solltest du diesen Tipp nicht bei porösen Keramiktöpfen anwenden, weil sie sich vollsaugen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, Fonduetöpfe inklusive Käseresten, etwas Wasser und Backpulver direkt nach der Zubereitung zurück auf den Herd zu stellen und leicht zu erwärmen. Der Käse löst sich und der Topf kann noch am selben Abend gereinigt zurück in den Küchenschrank wandern. Angebrannter Käse wird mit einer Mischung aus Essig und Backpulver entfernt. Einfach beides im Topf mischen und eine halbe Stunde einwirken lassen.

Fettfondue-Reinigung – Fett gehört nicht in den Abfluss!

Fettreste lässt du im Topf vollständig erkalten, um sie später über den Restmüll zu entsorgen. Um Verschmutzungen des Abfallbehälters vorzubeugen, Fett in leere Milchtüten oder Kunststoffflaschen umfüllen. Kommt Fett zum Einsatz, das beim Abkühlen fest wird (z.B. Kokosfett), kannst du es in Papier wickeln. Fonduefett keinesfalls in Spülbecken oder Toiletten schütten!

Sicherheit beim Fondue – gute Vorbereitung ist das A&O

Für maximale Sicherheit ist eine stabile Einheit bestehend aus Fonduetopf und Rechaud elementar. Wackelige Konstruktionen erhöhen das Risiko für Verletzungen. Auch Platzmangel auf dem Tisch ist gefährlich: Schnell kommt jemand beim Greifen nach Zutaten versehentlich an den Topf oder die Fondue-Spieße und stößt den Topf um. Achte darauf, dass ein gewisser Sicherheitsbereich um den Topf herum frei bleibt und das Fondue auf einer feuerfesten Unterlage rutschfest aufgestellt ist!

Werden Brühe und Fett zu stark erhitzt, spritzen die Flüssigkeiten schnell unkontrolliert umher. Die Gefahr für schwere Verbrennungen, ist nicht zu unterschätzen. Durch gründliches Abtrocknen aller Zutaten vor dem Eintunken, die aufmerksame Temperaturkontrolle und den Einsatz eines Spritzschutzes minimierst du das Risiko!

Brennendes Fett nie mit Wasser löschen!

Wasser und heißes Fett sind keine gute Kombination. Im Gegenteil: Es besteht Lebensgefahr durch riskante Fettexplosionen. Wie gefährlich ein Fondue werden kann, zeigt das nachfolgende Video. Die Hamburger Feuerwehr demonstriert, was beim Löschen von heißem Fett mit Wasser passiert und wie im Ernstfall richtig gehandelt wird.

Kundenmeinungen über Fonduetöpfe – Brennpaste und Elektrogeräte sicherer

Erfahrungen zeigen, dass die Brand- und Verletzungsgefahr beim Fondue nicht gerade gering ist. Während beim Einsatz von Rechaud und Brennspiritus das Kippen der Töpfe und das versehentliche Verschütten von Brennstoff immer wieder Thema sind, verursachen Fett- und Brühfondues bei Unachtsamkeit schmerzhafte Brandwunden. Kunden berichten daher positiv von elektrischen Fonduegeräten, weil durch den Betrieb mit Strom auf eine offene Flamme verzichtet wird und sich die Temperatur des Topfinhalts mit Temperaturreglern besser kontrollieren lässt. Beim klassischen Fondue wiederum heben erfahrene Liebhaber die Verwendung von Brennpaste hervor, weil das Sicherheitsrisiko gegenüber flüssigem, leichtentzündlichen Brennspiritus geringer ist.

Fazit

Mit einem Fonduetopf kannst du schmackhafte Menüs zaubern und wertvolle Zeit mit deinen Gästen verbringen. Das Essen wird direkt am Tisch gemeinsam zubereitet und jeder kann sich seinen individuellen Fondueteller kreieren. Da das Spektrum von Käse- über Fleisch- bis hin zum Schokoladenfondue reicht, kommen sowohl Vegetarier als auch Fleischfans und Naschkatzen auf ihre Kosten. Beim Kauf des Kochutensils sind Sicherheit, Qualität und Fassungsvermögen ausschlaggebende Faktoren. Ein hochwertiger Fonduetopf fördert das gute Gelingen und ist eine praktische Ergänzung für gesellige Stunden.

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