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Sauteuse – der Spezialist fĂŒr Kurzgebratenes und Saucen

Sauteuse Die klassische Sauteuse wird hĂ€ufig mit Stielkasserollen und Schmorpfannen verwechselt. Ein Blick auf die individuellen Verwendungsmöglichkeiten verdeutlicht die Unterschiede. Erfahre hier, fĂŒr welche kulinarischen Herausforderungen die Sauteuse ideal ist und worauf du beim Kauf achten solltest.
Besonderheiten
  • optimal zum Sautieren
  • fĂŒr Kurzgebratenes und Saucen
  • hohe WĂ€rmeleitfĂ€higkeit
  • hohe SeitenwĂ€nde
  • konische Form

Sauteusen Test & Vergleich 2019

Die Bezeichnung Sauteuse stammt aus dem Französischen und ist im kulinarischen Zusammenhang auf „faire sauter“ zurĂŒckzufĂŒhren, zu Deutsch braten. Übersetzt man Sauteuse ins Deutsche, wĂ€ren Brat- und Schwenkpfanne korrekt. Es handelt sich also um Pfannen, was sie bereits maßgeblich von Kasserollen abgrenzt, mit der sie oft verwechselt werden. Kasserollen sind in erster Linie Töpfe mit steilem Rand und Stiel. Letzterer ist fĂŒr das Synonym Stielkasserolle verantwortlich. Da viele ihre Kasserolle ohne Deckel als eine Art Pfanne zum Braten einsetzen, sind die Begrifflichkeiten durchaus verwirrend. Zudem wirken insbesondere kleine Schwenkpfannen wie Töpfe, was an den relativ hohen SeitenwĂ€nden liegt, die fĂŒr sie typisch sind. Fest steht: Eine Kasserolle ist keine Sauteuse.

Um welche Art GefĂ€ĂŸ es sich handelt, erkennst du am Rand: Bei der klassischen Kasserolle verlĂ€uft er senkrecht nach oben, bei der Sauteuse hingegen schrĂ€g, sodass der Durchmesser der Pfannenöffnung immer grĂ¶ĂŸer ist als der des Pfannenbodens. Die konische Form bringt einen wesentlichen Vorteil, der gleichzeitig dabei hilft, das Kochgeschirr von anderen Kochutensilien zu unterscheiden. Die abgeschrĂ€gten SeitenwĂ€nde erlauben es, Gargut besonders komfortabel zu schwenken, also durch entsprechende Armbewegungen hin- und herzuschwingen. Dabei gleiten Zutaten problemlos daran entlang und lassen sich ohne Hilfsmittel wenden. Mit einer senkrechten Form, wĂ€re das nicht oder nur sehr umstĂ€ndlich möglich.

Das Sautieren beschreibt das, was eine Sauteuse ausmacht und leitet sich vom französischen Wort sauter ab, zu Deutsch springen. Statt Gar- beziehungsweise Bratgut mit Hilfe von Kochlöffel oder Bratenwender umzudrehen, wird es beim Sautieren durch schwungvolles Schwenken gewendet. Es springt also regelrecht in der Schwenkpfanne und wird durch kontinuierliches Bewegen gleichmĂ€ĂŸig gar, ohne anzubrennen oder herauszufallen. Lange Rede kurzer Sinn: Wirf einen Blick ins Video und verschaff dir einen Eindruck zur professionellen Bratmethode. Fernsehkoch Martin Baudrexel erklĂ€rt mit einer Schwenkpfanne das Geheimnis der korrekten Handbewegung:

Möchtest du dich ĂŒber Kasserollen informieren, kannst du hier alles Wichtige nachlesen.

Unterscheidung: Der Sautoir zum Schmoren

Ein weiteres Kochgeschirr, das gern mit Sauteusen in eine Schublade gesteckt wird, ist der Sautoir. Der Begriff beschreibt auf Französisch eine Schmorpfanne. Wie bei der Kasserolle, verlaufen die SeitenwĂ€nde bei einem Sautoir (oder SautĂ© Pan) jedoch im rechten Winkel zum Boden. WĂ€hrend Schwenkpfannen zum Sautieren ohne Deckel verwendet werden und sich optimal fĂŒr Kurzgebratenes eignen, ist der Sautoir zum Schmoren und Kochen gedacht. Eine weitere Unterscheidungshilfe: In der konischen Bratpfanne kommt beim Braten ausschließlich Fett zum Einsatz, der Sautoir hingegen bietet sich zum Zubereiten in FlĂŒssigkeit an. Er ist eine raffinierte Kombination aus Pfanne, Topf und Stielkasserolle. Das RĂŒhren fĂ€llt darin leicht. Eine Schwenkpfanne ist nicht vorwiegend zum RĂŒhren, sondern zum Sautieren konzipiert. Hinzu kommt, dass der Sautoir sowohl mit als auch ohne Stiel verkauft wird. Bei Sauteusen ist immer ein Stiel verbaut, um das Schwenken ĂŒberhaupt möglich zu machen.

Du suchst einen Kochtopf fĂŒr deftige Schmorgerichte? FĂŒr derartige Einsatzzwecke brauchst du einen massiven Schmortopf, der grĂ¶ĂŸere Mengen Gargut langsam erhitzt und die Temperatur ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum speichert. Gusseisen verfĂŒgt ĂŒber eine exzellente WĂ€rmespeicherfĂ€higkeit, weshalb wir einen Abstecher zu unserem Ratgeber ĂŒber gusseiserne Töpfe empfehlen. In der Kategorie zum Schmortopf, findest du weitere Informationen und alternative Materialien, falls dir Gusseisen zu schwer ist.

Verwendungsmöglichkeiten von Schwenkpfannen – Kurzgebratenes, Saucen und mehr

Kurzgebratenes ist in einer Sauteuse bestens aufgehoben. Durch Sautieren werden Lebensmittel gekonnt gebraten, ohne ihre Form und Konsistenz durch Kochbesteck zu beeintrÀchtigen. Zum VerstÀndnis, haben wir die wesentlichen Merkmale des Sautierens zusammengefasst:

  • erfolgt ohne Deckel
  • scharfes anbraten bei hoher Temperatur
  • oder schnelles Aromatisieren / Glasieren
  • keine KĂŒchenhelfer wie Bratenwender oder Kochlöffel nötig
  • hĂ€lt Bratgut dynamisch in Bewegung, beugt Anbrennen vor
  • dauert nur wenige Minuten
  • Fleisch bleibt saftig, GemĂŒse knackig
  • erzielt Röstaromen und zarte Krusten
  • Zutaten werden gleichmĂ€ĂŸig vermischt
  • Empfindliches wird nicht gequetscht
  • Schutz von NĂ€hrstoffen

Sautieren ist eine hervorragende Zubereitungstechnik fĂŒr Geschnetzeltes. Das Fleisch wird kurz aber knackig erhitzt, wodurch es herrliche Röstaromen erhĂ€lt, innen aber saftig bleibt. Auch kleine Steaks und Filets gelingen ausgezeichnet. Empfehlenswert zum Sautieren ist Fleisch mit wenig Bindegewebe und mittelmĂ€ĂŸigem Fettgehalt. Ob es sich um Rind, Wild, Lamm, Schwein oder GeflĂŒgel handelt, spielt keine Rolle. Sautieren funktioniert besonders schnell, wenn die StĂŒcke klein und dĂŒnn sind. Dicke TeilstĂŒcke benötigen mehr Zeit. Fisch, MeeresfrĂŒchte, GemĂŒse aller Art und NĂŒsse erhalten beim Kurzbraten ebenso tolle Aromen. Da Fisch besonders empfindlich reagiert, ist Vorsicht geboten. Angemessene Hitzezufuhr und gekonntes Wenden gewĂ€hrleisten aber auch hier gutes Gelingen.

Schwenkpfannen sind mit dem Wok vergleichbar, der in der asiatischen Kochkultur eine entscheidende Rolle spielt. Auch im Wok werden Nahrungsmittel schnell hoch erhitzt und in heißem Fett gebraten. Der kurze Kontakt zur Hitze schont Vitamine, Aromen und natĂŒrliche Farbstoffe. Kurzgebratenes ist gesund, lecker und optisch ansprechend.

Feinste Saucen und Nachspeisen professionell zubereiten

Es ist zwar richtig, dass Schwenkpfannen hauptsĂ€chlich zum Sautieren gebaut sind, das heißt aber nicht, dass sie mit Kochlöffel und Co. nicht zurechtkommen. Im Gegenteil: Die konische Pfannenform begĂŒnstigt die Verwendung sogar, weil das Zubehör ĂŒberaus bequem hindurchgleitet und es keine unerreichbaren Stellen gibt. Das kommt dir beispielsweise beim Zubereiten anspruchsvoller Saucen zugute, die zunĂ€chst geschlagen und dann reduziert werden mĂŒssen. Das Risiko, dass FlĂŒssigkeiten anbrennen, sinkt rapide, wenn du mit KĂŒchenhelfern die gesamte FlĂ€che erreichst. Auch das FĂŒhren von Schneebesen ist in einer konischen Sauteuse ein Kinderspiel. Zum dicklich einkochen (reduzieren) von Saucen, sind diese Kochutensilien bestens geeignet. Je lĂ€nger du sie köchelst, desto intensiver schmecken sie spĂ€ter. Mit etwas Übung kreierst du außerdem unwiderstehliche SĂŒĂŸspeisen wie Pudding, Milchreis und Cremes wie Zabaione oder bringst Schokolade zum Schmelzen. Da Sauteusen schnell auf das Reduzieren der Hitze reagieren, wird dem Anbrennen vorgebeugt. Wichtig bei sĂŒĂŸen Rezepten und Saucen: Sei vorsichtig mit der Temperaturzufuhr!

Tipp: FĂŒr problemloses RĂŒhren bauchige Schwenkpfannen bevorzugen!

Die wichtigsten Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
  • konische Form erleichtert Schwenken
  • fĂŒr gekonntes Sautieren
  • hohe SeitenwĂ€nde
  • hohe WĂ€rmeleitfĂ€higkeit
  • kurze Reaktionszeit auf Temperaturwechsel
  • schnelle Hitze
  • aromatisiert Kurzgebratenes
  • zĂŒgiges Verfeinern von Zutaten
  • bequemes Reduzieren von Saucen
  • auch fĂŒr Desserts optimal
  • ideal fĂŒr empfindliche Zutaten
  • schĂŒtzt NĂ€hrstoffe
  • steigert den Geschmack
  • nicht universell verwendbar
  • nicht zum Schmoren und Kochen geeignet
  • schlechte WĂ€rmespeicherfĂ€higkeit
  • sautieren erfordert Übung

Formen und Arten der Sauteuse: Raffinierte Extras, Induktion und mehr

Die Sautause gibt es in verschiedenen AusfĂŒhrungen. Eines haben alle gemeinsam: Relativ hohe und nach außen schrĂ€g verlaufende PfannenwĂ€nde, die das „springen“ der Zutaten fördert. Manche Hersteller gestalten die SeitenwĂ€nde bauchig, was beim Verwenden von Schneebesen und Kochlöffel vorteilhaft ist, weil die KĂŒchenhelfer jeden Winkel erreichen. Der Übergang zwischen Boden und SeitenwĂ€nden ist hierbei sanfter und kaum zu spĂŒren.

SchĂŒttrand, Dosierhilfe und Stielgriff

Unterschiede gibt es hinsichtlich praktischer Extras. Bereitest du gerne Saucen zu, wĂ€re ein SchĂŒttrand wĂŒnschenswert, weil er das gezielte und tropffreie Ausgießen möglich macht. Auch eine Innenskalierung ist ein praktisches Extra. Durch die Literskala fĂ€llt das Dosieren leichter. Die Art des Stiels variiert ebenso. Die Auswahl reicht von schmal und dĂŒnn bis ergonomisch geformt und extra lang. Der Griff sollte ohne Topflappen angepackt werden können. WĂŒrde er WĂ€rme leiten und demnach heiß werden, ist sorgenfreies Hantieren undenkbar. Die Gefahr abzurutschen, wĂ€re groß. Achte darauf, dass der Pfannenstiel bequem in der Hand liegt, rutschhemmend ist und Verbrennungen verhindert. Du musst Platz im KĂŒchenschrank sparen oder willst die Sauteuse auf dem Gaskocher im Campingurlaub nutzen? Dann könnte ein Produkt mit abnehmbarem Griff die Lösung sein.

Weil das Kochgeschirr im Alltag viel einhÀndig bewegt wird, muss eine Schwenkpfanne handlich, möglichst leicht, ergonomisch und stabil sein. Ein zuverlÀssig montierter Stielgriff ist ein Muss.

FĂŒr jeden Herd das richtige System

Außerdem musst die KompatibilitĂ€t mit deinem KochgerĂ€t prĂŒfen. WĂ€hrend Halogen, Elektro, Gas und Keramik in der Regel kein Problem sind, ist die InduktionsfĂ€higkeit nicht immer gegeben. Ob eine Sauteuse auf Induktion funktioniert, erkennst du am Piktogramm mit Spulensymbol. Du bevorzugst backofenfestes Zubehör? Da auch die Backofentauglichkeit keine SelbstverstĂ€ndlichkeit ist, musst du die Artikelbeschreibung sorgfĂ€ltig studieren.

Sets mit Deckel

Du möchtest deine Sauteuse vielfĂ€ltiger verwenden und dich nicht auf Sautieren beschrĂ€nken? Dann wĂ€re der Kauf eines Sets inklusive Deckel ratsam. Mit Deckel könntest du die Pfanne zum DĂ€mpfen verwenden oder Kurzgebratenes nach dem AbkĂŒhlen abdecken und fĂŒr den nĂ€chsten Tag im KĂŒhlschrank lagern. Letzteres ist aber nur dann machbar, wenn das Material stimmt. Im ĂŒbernĂ€chsten Abschnitt erfĂ€hrst du mehr dazu. Glasdeckel erlauben den Blick ins Pfanneninnere.

Informatives zur Sautépfanne

Beim Recherchieren sind wir auf „SautĂ©pfannen“ von Le Creuset aufmerksam geworden. Aufgrund ihres Namens werden sie teilweise mit Sauteusen in Verbindung gebracht. Das Modell 3-Ply Plus ist dank Aluminiumkern tatsĂ€chlich fĂŒr scharfes Anbraten und Sautieren geeignet. Auch eine Pfanne aus reinem Aluminium ist erhĂ€ltlich, welche zum Sautieren empfohlen wird. Die SeitenwĂ€nde verlaufen allerdings nicht konisch, sondern senkrecht. Das Produkt ist eher ein Allrounder, um ergĂ€nzend zum Braten in wenig Fett mit FlĂŒssigkeitszugabe zu kochen. Außerdem sind SautĂ©pfannen aus Gusseisen im Sortiment. Gusseisen ĂŒberzeugt mit einer sehr guten WĂ€rmespeicherfĂ€higkeit, kĂŒhlt aber nur langsam ab. Mit solchen Pfannen kannst du zwar scharf anbraten, doch schnelle Temperaturwechsel sind nicht möglich. Schmoren klappt wiederum bestens. Ein markanter Nachteil von Gusseisen ist, dass es sich um ein schweres Material handelt, was beim kontinuierlichen Schwenken nicht wirklich Spaß macht. Sauteusen werden mit einer Hand bedient. Bei zu hohem Eigengewicht wird das, gefĂŒllt mit Lebensmitteln, enorm kraftaufwĂ€ndig.

SautĂ© steht im Deutschen fĂŒr anbraten und weist auf die Verwendung als Bratpfanne hin. Lass dich nicht von Begriffen verwirren! Orientiere dich immer am Material und den damit verbundenen Kocheigenschaften.

Zahleiche GrĂ¶ĂŸen von Sauteusen fĂŒr alle Vorhaben

Die Auswahl an GrĂ¶ĂŸen zeigt, wie vielfĂ€ltig die Sauteuse ist. Das Spektrum reicht von Mini bis Maxi. Miniatur Artikel werden in der SpitzenkĂŒche gern zum Servieren feinster Saucen zu Fleisch oder edlen Cremes als Nachtisch verwendet. Kleine Modelle sind zum Zubereiten von Saucen und sĂŒĂŸen Leckereien optimal. Sie erinnern eher an einen Topf. GrĂ¶ĂŸere Sautierpfannen bieten wiederum genĂŒgend Platz, um die ganze Familie satt zu bekommen. Die gĂ€ngigsten Durchmesser:

  • 8 cm
  • 9 cm
  • 16 cm
  • 18 cm
  • 20 cm
  • 22 cm
  • 24 cm
  • 26 cm
  • 28 cm
  • 30 cm
  • 32 cm
  • 36 cm
  • 40 cm

Entsprechend des Durchmessers verĂ€ndert sich das Fassungsvermögen. WĂ€hl im Zweifelsfall stets die grĂ¶ĂŸere Variante, um Platzmangel zu verhindern.

Sauteusen aus Kupfer sind Trumpf, aus Stahl eher praktisch

In der Gastronomie sind Sauteusen unverzichtbar. Schließlich erlauben sie den Profis schnelles braten auf den Punkt. Damit die dafĂŒr benötigte Hitze in möglichst kurzer Zeit erreicht wird, braucht es ein Material mit hoher WĂ€rmeleitfĂ€higkeit. Ein Material, das die Energie von der Hitzequelle blitzschnell an das Bratgut weiterleitet. Außerdem ist es zum Erzielen perfekter Ergebnisse erforderlich, dass die Schwenkpfanne gleichermaßen zĂŒgig auf Temperaturwechsel reagiert. Sie soll die Hitze nicht speichern, wie es beispielsweise eine gusseiserne Pfanne tut. Stattdessen muss sie die Temperaturregulierung unterstĂŒtzen, in dem sie eine Reduzierung der Hitze unmittelbar an den Pfanneninhalt weitergibt.

Angesichts dieser Anforderungen ist Kupfer ideal. Das hochwertige Halbedelmetall ist Spitzenreiter in Sachen WĂ€rmeleitfĂ€higkeit. Kein anderes Material, das fĂŒr Kochgeschirr zum Einsatz kommt, kann mit seinem Tempo mithalten. Edelstahl leitet WĂ€rme 20-mal schlechter. Kupferpfannen begeistern aber nicht nur mit Geschwindigkeit und einem herausragenden Reaktionsvermögen, sondern auch ĂŒber eine ĂŒberaus gleichmĂ€ĂŸige Hitzeverteilung. Die Temperatur wird nicht nur am Pfannenboden weitergegeben, sondern ĂŒber die gesamte FlĂ€che bis zum Rand. Das ist beim Schwenken von Vorteil, weil Nahrungsmittel konstant und nicht nur punktuell erhitzt werden. Es gibt keine Hotspots, wie bei vielen billigen Sauteusen. Damit sind Stellen gemeint, die sich stĂ€rker erhitzen als andere und ein ungleichmĂ€ĂŸiges Bratergebnis verursachen. Kupferpfannen leiten Energie kontinuierlich, ohne Schwachstellen.

Da es auch Nachteile gibt, haben Materialkombinationen und alternative Produkte durchaus ihre Daseinsberechtigung. Beispielsweise darf Kupfer nicht in der SpĂŒlmaschine gereinigt werden, es ist nicht magnetisch und somit nicht induktionsfĂ€hig. Hinzu kommt, dass es mit stark sĂ€urehaltigen Speisen reagiert und gesundheitlich bedenkliche Substanzen in das Essen gelangen können. Lebensmittel sollten nach dem Zubereiten nicht in Kupferkochgeschirr aufbewahrt, sondern direkt umgefĂŒllt werden. Dies gilt allerdings nur fĂŒr reines Kupfer. Sind Kupferpfannen verzinnt oder mit einer Beschichtung aus Edelstahl versehen, musst du dir keine Sorgen machen. Durch eine derartige Beschichtung auf der Innenseite wird der direkte Kontakt zu Lebensmitteln verhindert, ohne auf die ausgezeichneten Materialeigenschaften verzichten zu mĂŒssen. Damit Kupfer auf einem Induktionsherd verwendet werden kann, muss auch der Boden mit anderen Materialien beschichtet werden.

Artikel mit Materialkombinationen gleichen nachteilige Eigenschaften aus

Um Nachteile auszugleichen, fertigen viele Hersteller Sauteusen aus Mehrschichtmaterial. HierfĂŒr wird beispielsweise ein Kern aus Kupfer oder Aluminium von einer Schicht aus Edelstahl umfasst. Die WĂ€rmeleitfĂ€higkeit von Aluminium ist zwar um etwa 40 Prozent schlechter als die von Kupfer, aber immer noch besser als bei Edelstahl. Aluminium hat zwei Vorteile gegenĂŒber Kupfer: Es ist leichter und billiger. Edelstahl ist wiederum ein schlechter WĂ€rmeleiter und sollte ĂŒber einen Sandwich- oder Kapselboden mit Kupfer oder Aluminium verfĂŒgen. Seine attraktiven Vorteile sind aber gleichermaßen nĂŒtzlich. Das Material ist spĂŒlmaschinengeeignet, extrem langlebig, rostfrei, lebensmittelecht und etwas leichter als Kupfer. Einige Hersteller bieten Produkte mit mehrschichtigem Aufbau inklusive Kupferkern und Aluminiumschichten.
Wie du anhand der positiven und negativen Eigenschaften der verschiedenen Materialien nachvollziehen kannst, sind Kombinationen durchaus sinnvoll. Ein cleveres Arrangement bringt alltagstaugliche Sauteusen hervor, die WĂ€rme schnell leiten, pflegeleicht sind und mit sĂ€mtlichen Herdarten klarkommen. Kannst du auf die Spitzenwerte in Sachen WĂ€rmeleitfĂ€higkeit verzichten, sind einfache Edelstahlsauteusen eine Alternative. Sie sind strapazierfĂ€hig, spĂŒlmaschinenfest und preiswerter gegenĂŒber exklusiven Kupfersauteusen. Leg jedoch Wert auf die PrĂ€gung 18/10 (Stahl 304), die eine speisesĂ€urebestĂ€ndige, korrosionsbestĂ€ndige und extrem hitzebestĂ€ndige Stahlsorte kennzeichnet!

Unsere Empfehlung: Kombinationen aus Edelstahl und Kupferkern. Hier profitierst du von herausragender WĂ€rmeleitfĂ€higkeit, musst die Sauteuse aber nicht von Hand spĂŒlen, weil die EdelstahlhĂŒlle spĂŒlmaschinenfest ist. Ein Aluminiumkern wĂ€re eine Alternative, um Gewicht und Geld zu sparen.

Worauf du beim Kauf und im Umgang mit Kochgeschirr aus den genannten Materialien achten solltest, kannst du in folgenden Ratgebern nachlesen:

Beschichtungen bringen Schutz und Antihaftverhalten

AbhĂ€ngig davon, fĂŒr was du Sauteusen einsetzen willst, kann eine Beschichtung ratsam sein. Dabei musst du die Eigenschaften kritisch prĂŒfen. Eine Antihaftbeschichtung aus Keramik beugt zum Beispiel dem Ankleben und Anbrennen von Nahrungsmitteln vor, ist jedoch gegenĂŒber SchlĂ€gen empfindlich und sollte trotz Kratzfestigkeit sorgsam behandelt werden. Alternative Antihaftversiegelungen können unter anderem aus Kohlenstoffstahl bestehen. Um die natĂŒrlichen Reaktion zwischen Kupfer und SĂ€ure zu verhindern, wird Kochzubehör verzinnt oder mit Edelstahl oder Keramik versiegelt. Produkte mit Zinn sind nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ, weil Zinnbeschichtungen empfindlich sind und erneuert werden mĂŒssen.

Designs – von schlicht bis nostalgisch

Mit den verschiedenen GrĂ¶ĂŸen und Materialien gehen individuelle Designs einher. Edelstahlsauteusen strahlen zeitlose Eleganz aus und passen in jede KĂŒche. Die OberflĂ€che kann matt oder hochglanzpoliert sein. Kupferpfannen verkörpern Tradition und wirken sehr authentisch. Ihr nostalgischer Charme begeistert viele. Allerdings solltest du wissen, dass KupferoberflĂ€chen durch das Erhitzen eine Patina entwickeln. Das Material Ă€ndert seine Farbe und verliert an Glanz. GefĂ€llt dir diese VerĂ€nderung des Halbedelmetalls nicht, musst du es regelmĂ€ĂŸig polieren. Doch egal, wofĂŒr du dich entscheidest, denk daran dich keinesfalls ausschließlich an der Optik zu orientieren. Sie sagt nicht viel ĂŒber die QualitĂ€t aus. Beim Sautieren ist Funktion gefragt, weshalb in erster Linie das Material den Ausschlag geben sollte.

Die wichtigsten Kaufkriterien bei einer Sauteuse

Die Tabelle fasst die wesentlichen Produkteigenschaften zusammen, die eine gute Sauteuse mit sich bringen muss:

KriteriumDetails
GrĂ¶ĂŸe & Form
  • konische, hohe Form
  • bauchig fĂŒr bequemes RĂŒhren
  • ergonomischer, langer Griff
  • Durchmesser passend zu Herdplatte und Vorhaben wĂ€hlen
Material
  • Kupfer fĂŒr maximale WĂ€rmeleitfĂ€higkeit, kurze Reaktionszeit
  • Aluminium als gĂŒnstige und leichte Alternative
  • 18/10 Edelstahl fĂŒr alltagstaugliche OberflĂ€chen
  • Kombinationen fĂŒr maximale Effizienz und FunktionalitĂ€t
  • gutes Antihaftverhalten
  • KompatibilitĂ€t mit Herdart (InduktionsfĂ€higkeit prĂŒfen!)
Sicherheit
  • Stiel muss solide fixiert sein, da Sauteusen viel bewegt werden
  • Kaltgriff fĂŒr sicheres Hantieren
Pflege
  • nicht alle Sauteusen sind spĂŒlmaschinengeeignet
  • Kupfer wird durch Laugen bei der maschinellen Reinigung beschĂ€digt und erfordert das SĂ€ubern von Hand
  • Edelstahl darf in die SpĂŒlmaschine
Gewicht
  • möglichst leicht fĂŒr bequemes Handhaben
  • Hohlgriffe sparen Gewicht

Die bekanntesten Hersteller: de Buyer, Fissler und Co.

HerstellerBesonderheiten
Fissler
  • Deutsches Unternehmen seit 1845
  • QualitĂ€t Made in Germany
  • rostfreier Edelstahl 18/10
  • extrem robust
  • handliche Kaltmetallgriffe
  • mehrere GrĂ¶ĂŸen
  • Literskala
  • induktionsfĂ€higer cookstar Allherdboden
  • bis 220 °C backofengeeignet
  • spĂŒlmaschinenfest
de Buyer
  • französisches Unternehmen seit 1830
  • QualitĂ€t made in France
  • hoher Handarbeitsanteil
  • Kupfer beschichtet
  • KupferSauteuse Prima Matera induktionsfĂ€hig
  • Edelstahl
  • Aluminiumguss antihaftbeschichtet
  • Aluminium
  • Mehrschichtmaterialien
  • auch Modelle fĂŒr Induktion
Mauviel 1830
  • 1830 gegrĂŒndet
  • französisches Unternehmen
  • international fĂŒr Kupferprodukte bekannt
  • authentische Designs
  • verschiedene GrĂ¶ĂŸen
  • Kupfer SautĂ©pfannen mit Versiegelung
  • 90 % Kupfer, 10 % Edelstahl, nicht induktionsfĂ€hig
  • MiniSauteusen
Demeyere
  • gegrĂŒndet 1908
  • hergestellt in Belgien
  • EdelstahlKochgeschirr
  • mehrschichtige Kapselböden (bis zu 7 Schichten)
  • massive Edelstahlgriffe
  • induktionsgeeignet
  • ergonomisch geformt
  • mit und ohne Deckel
  • veredelte OberflĂ€chen
  • fĂŒr alle Herdarden und Backofen

Schau ergĂ€nzend bei All-Clad, Elo, Silit, Schulte-Ufer, WMF, Spring, Tefal, BergHOFF, Ikea und Rösle vorbei! Viele dieser Hersteller beziehungsweise HĂ€ndler verkaufen ihre Ware ĂŒber Amazon, was dir das GegenĂŒberstellen der Preise erleichtert. Dort werden viele Markenartikel gĂŒnstiger als die unverbindliche Preisempfehlung verkauft. Ob Fissler Sauteuse aus der Original-Profi Collection, Schulte-Ufer Profi-Line oder Gourmet Plus Sauteuse von WMF. Auch Marken wie KitchenAid, Tupperware und Jamie Oliver haben Schwenkpfannen in petto. GĂŒnstige Produkte starten bei etwa 30 Euro. Nach oben hin sind kaum Grenzen gesetzt, sodass die Anschaffungskosten fĂŒr Schwenkpfannen auch ĂŒber 200 Euro reichen. Schau dich in Ruhe um und vergleiche!

4 beliebte Sauteusen

Edelstahl-Sauteuse von Fissler

( Rezensionen)
Edelstahl-Sauteuse von Fissler

Besonderheiten

  • fĂŒr alle Herdarten (auch Induktion)
  • spĂŒlmaschinengeeignet
  • 18/10 Edelstahl
  • Kaltmetallgriff
  • Messskala & SchĂŒttrand
Die formschöne Sauteuse von QualitĂ€tshersteller Fissler wird in Deutschland gefertigt und erleichtert mit Innenskalierung und SchĂŒttrand das Aus- sowie Umgießen von FlĂŒssigkeiten. Optimal zum Zubereiten von Saucen, Fonds und SĂŒĂŸspeisen. Sie ist in dreierlei GrĂ¶ĂŸen (0,9, 1,7, 2,8 l Fassungsvermögen) erhĂ€ltlich, backofenfest und mit Allherdboden ausgerĂŒstet. Dank eines handlichen Stielgriffs aus Kaltmetall sind deine HĂ€nde vor Verbrennungen sicher und komfortables Hantieren ist garantiert. Die Sauteuse wird ohne Deckel geliefert. Die Reinigung in der SpĂŒlmaschine spart im Alltag Zeit. Einige KĂ€ufer weisen auf das vergleichsweise höhere Gewicht hin, betonen aber, dass die Fissler Sauteuse bequem in der Hand liegt. Sie loben die universellen Verwendungsmöglichkeiten und Robustheit.
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Sauteuse aus Mehrschichtmaterial von All-Clad

( Rezensionen)
Sauteuse aus Mehrschichtmaterial von All-Clad

Besonderheiten

  • 5-lagiger Aufbau
  • Kaltgriff
  • induktionsgeeignet
  • mit Deckel
  • raffiniertes Design
Die Sauteuse der Marke All-Clad mit 20,3 Zentimeter Durchmesser und 1,9 Liter Fassungsvermögen wird aus drei Materialien gefertigt: Edelstahl, Kupfer und Aluminium werden in einem fĂŒnfschichtigen System verarbeitet. Der Kupferkern ist von zwei Schichten Aluminium umfasst, welche wiederum von Edelstahl ĂŒberzogen sind. Die Schwenkpfanne ist auf allen Herdarten verwendbar, auch Induktion. Das silberfarbene Design ist von einem Kupferstreifen geprĂ€gt, der dem KochgefĂ€ĂŸ einen originellen Look verpasst. Der ergonomische Kaltgriff rundet das harmonisch gestaltete Produkt ab. Mit Dem Deckel kannst du die Verwendungsmöglichkeiten der Sauteuse erweitern. Sie ist nicht spĂŒlmaschinengeeignet. Tester raten zum Kauf fĂŒr Induktionsherde, weil die Pfanne darauf extrem schnell heiß wird. Auf Cerankochfeldern wĂŒrde der Zeitvorteil geringer ausfallen und den hohen Preis von ĂŒber 300 Euro nicht rechtfertigen.
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Kupfersauteuse von de Buyer

( Rezensionen)
Kupfersauteuse von de Buyer

Besonderheiten

  • Kupfer beschichtet
  • Gussedelstahlgriff
  • geschmackvolles Design
  • 20 cm Durchmesser
  • fĂŒr alle Herdarten (außer Induktion!)
Der französische Hersteller de Buyer ist fĂŒr qualitatives Kupferkochgeschirr und sorgfĂ€ltige Handarbeit bekannt. Seine Kupfersauteuse zeichnet sich durch eine dĂŒnne Edelstahlbeschichtung auf der Innenseite aus. Sie macht die Handhabung ĂŒberaus komfortabel. SĂ€uren sind trotz Kupfer kein Problem und du kannst Saucen und Kurzgebratenes in der stilvollen Sauteuse servieren. Auch die Reinigung fĂ€llt leichter, weil die Versiegelung unempfindlicher als Kupfer ist. In die SpĂŒlmaschine darf das Produkt aber nicht. KĂ€ufer heben die handliche Formgebung des Griffs hervor, welche das Schwenken von Lebensmitteln erleichtert. Laut Kundenrezensionen klappt unter anderem das Reduzieren von Saucen in dieser Sauteuse spielend.
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Sauteuse von Rösle aus Mehrschichtmaterial

( Rezensionen)
Sauteuse von Rösle aus Mehrschichtmaterial

Besonderheiten

  • Edelstahl mit Aluminiumkern
  • spĂŒlmaschinenfest
  • SchĂŒttrand
  • fĂŒr Elektro-, Keramik- und Gasherd, Induktion, Backofen
  • leicht
Die Sauteuse von Rösle leitet WĂ€rme dank Aluminiumkern schneller, als reine Edelstahl-AusfĂŒhrungen. Die Hitze wird bis in die TopfwĂ€nde geleitet. Ob Herd, Backofen oder SpĂŒlmaschine: Die Materialkombination macht alles mit. Der Stielgriff erfĂŒllt ergonomische Anforderungen, sodass das Produkt beim schwungvollen Kurzbraten sicher in der Hand liegt. Auch das geringe Gewicht von etwa 600 Gramm sowie die Tatsache, dass sich der Griff bei hoher Temperatur ohne Topflappen anfassen lĂ€sst, kommen beim Sautieren und Köcheln von Saucen zugute. Der SchĂŒttrand sorgt fĂŒr tropffreies Ausgießen. KĂ€ufer sind von QualitĂ€t, Verarbeitung und FunktionalitĂ€t begeistert. Besonders aufgrund der attraktiven Preise.
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Praktische Tipps – Sautieren und RĂŒhren wie die Profis

Sautieren, also kurzbraten durch schwenken, kannst du sowohl Fleisch und Seafood als auch GemĂŒse. Dabei wird Bratgut zunĂ€chst dĂŒnn geschnitten oder anderweitig gleichmĂ€ĂŸig zerkleinert. MeeresfrĂŒchte wie Shrimps hingegen kannst du direkt in die Pfanne geben. SĂ€mtliche Zutaten sollten möglichst frisch verarbeitet werden. Neben einer Sauteuse brauchst du ein hoch erhitzbares Öl oder Butterreinfett (Butterschmalz). Herkömmliche Butter ist aufgrund der Temperaturen nicht empfehlenswert. Butterschmalz enthĂ€lt kein Wasser und spritzt nicht. Der typische Buttergeschmack bleibt.

Wenig Fett in der Schwenkpfanne erhitzen und das Bratgut hineingeben. Wichtig beim Sautieren: Sauteusen nicht ĂŒberfĂŒllen! Gibst du zu viel Material hinein, wird es nicht gleichmĂ€ĂŸig gar. Alle Zutaten mĂŒssen problemlos nebeneinander Platz haben und direkten Kontakt zur Pfanne. Nur so ist gewĂ€hrleistet, dass Bratgut die Hitze schnell aufnehmen und bequem geschwenkt werden kann. Die Temperatur sollte zwischen 160 und maximal 240 °C betragen. Kurzgebratenes stĂ€ndig bewegen, bis alles den favorisierten Garpunkt erreicht hat. Die Zutaten mĂŒssen fortwĂ€hrend im Kochgeschirr „springen“. Nach der Zubereitung nach Belieben wĂŒrzen! In der Videoanleitung die wichtigen Tipps zum Sautieren am Beispiel von HĂ€hnchengeschnetzeltem zusammengefasst:

Als Inspiration haben wir einige Nahrungsmittel gelistet, dessen Geschmack beim Sautieren toll zur Geltung kommt:

  • Fleisch
  • Pilze
  • Spargel
  • Zucchini
  • Paprika
  • Kohl
  • Zuckerschoten
  • Bohnen
  • Kartoffeln
  • Kleine, ganze Fisch (z. B. Sardellen)
  • Calamari
  • Sepia
  • Oktopus
  • Garnelen
  • Muscheln
  • Samen
  • Pinienkerne
  • ErdnĂŒsse

Sensible Fischfilets (z. B. Lachs oder Thunfisch) könnten trotz der gĂŒnstigen GefĂ€ĂŸform der Sauteuse beim schnellen Schwenken Schaden nehmen. Gare sie ohne Sautieren vorsichtig und brate sie nur kurz an! Hackfleisch ist fĂŒr das Kurzbraten tabu, weil es nicht vollstĂ€ndig durchgebraten wird. Es besteht das Risiko, dass Salmonellen und andere Bakterien ĂŒberleben.

Tipp: Sautieren ist keine Zubereitungsmethode, bei der du nebenher andere Dinge erledigen kannst. Stattdessen musst du den Pfanneninhalt stÀndig im Blick haben und bewegen. Wer nicht aufpasst, riskiert Verbranntes. Bleib bei der Sache!

Empfehlenswerte Öle

Öle zum scharfen Braten sollten nicht nativ (kalt gepresst), sondern raffiniert (heiß gepresst) sein. Die Heißpressung macht Öle hitzebestĂ€ndig, sodass Temperaturen ĂŒber 200 °C kein Problem darstellen. Ideal sind diese heiß gepressten Sorten:

  • Rapsöl (Rauchpunkt 220 °C)
  • Erdnussöl (Rauchpunkt 230 °C)
  • Sonnenblumenöl (Rauchpunkt 220-225 °C)
  • Olivenöl (Rauchpunkt 230 °C)

Glasieren und aromatisieren

Beim einfachen Schwenken, wird fertig gegartes GemĂŒse mit Fett (meist Butter oder Sahne) gemischt. Hierbei geht es lediglich um das Aromatisieren und Glasieren, nicht um den Garprozess. Wenig Temperatur genĂŒgt. Auch dieser Prozess wird als Sautieren bezeichnet. Neben GemĂŒse lassen sich auf diese Weise auch Nudeln, Fleisch oder Seafood verfeinern.

Saucen und SĂŒĂŸes

Einkochen und Reduzieren von Saucen sowie das Zubereiten vieler Desserts gelingt in Sauteusen aufgrund ihrer angepassten Formgebung wunderbar. Im Video kannst du dich am Beispiel der Sauce Choron davon ĂŒberzeugen. Das ist eine Variante der warm aufgeschlagenen Sauce bĂ©arnaise (Buttersauce), ein beliebter, aber aufwĂ€ndiger Klassiker der französischen KĂŒche. Chefkoch Laurant Juillot zeigt mit einer bauchigen Sauteuse wie es geht:

Authentische Bewertungen – das sagen Kunden ĂŒber Sauteusen

Ob sich die Investition in eine Sauteuse lohnt, hĂ€ngt entscheidend von deinen Kochgewohnheiten ab. Rezensionen von KĂ€ufern verdeutlichen, dass IndividualitĂ€t das A und O ist. Das betrifft zum einen das Material, zum anderen die GrĂ¶ĂŸe. Exklusive Produkte aus Kupfer sind in der Haute Cuisine aufgrund herausragender Materialeigenschaften die erste Wahl. Abseits der gehobenen KĂŒche musst du fĂŒr dich entscheiden, wie viel dir QualitĂ€t wert ist. Kupfer ist teuer, sodass eine Schwenkpfanne schnell ĂŒber 100 oder gar 200 Euro kostet. FĂŒr anspruchsvolle Hobbyköche sicherlich eine Überlegung wert. Wer nur selten Saucen selber macht und auch am Sautieren kein Interesse hat, wĂ€re mit diesem Kochzubehör falsch beraten. Sagt dir die Funktion von Sauteusen grundsĂ€tzlich zu, aber eine Kupfervariante ist dir zu teuer, solltest du einen Blick auf Edelstahl oder Materialkombinationen werfen.

Auch die GrĂ¶ĂŸe der Sauteuse muss stimmen, damit sie im Alltag Sinn macht. Kleine Varianten sind fĂŒr Saucen, Desserts und geringe Mengen an sautierten Zutaten zu bevorzugen. Fertige PĂ€ckchensaucen kommen dir nicht in die KĂŒche? Dann wird dir eine kleine Sauteuse mit etwa 16 Zentimeter Durchmesser eine große Hilfe beim Kreieren feinster Beigaben fĂŒr diverse Gerichte sein. Brauchst du stattdessen vorwiegend eine Bratpfanne zum Kurzbraten von Fleisch oder Zubereiten gesunder Pfannengerichte fĂŒr die ganze Familie, solltest du dich fĂŒr eine großzĂŒgige AusfĂŒhrung von Minimum 24 Zentimeter entscheiden. Bereitest du sowohl Fleisch und GemĂŒse als auch Saucen und Fonds regelmĂ€ĂŸig zu, kann sich die Anschaffung von zwei Sauteusen rentieren, einer kleinen und einer großen. Du brauchst zusĂ€tzlich Töpfe? Dann schau dir Sets fĂŒhrender Hersteller an und kalkuliere das Sparpotenzial!

Eines steht unabhĂ€ngig vom Durchmesser fest: Nutzer lieben das Kochen mit Sauteusen, weil das Kochgeschirr die Zubereitung mit seiner Form spĂŒrbar einfacher macht. Ob RĂŒhren, Sautieren oder Glasieren: Mit guten Sauteusen gelingen viele Herausforderungen spielend. Hinzu kommt, dass QualitĂ€tsprodukte durchaus bezahlbar sind. Es muss keine Profi Sauteuse im dreistelligen Bereich sein. Gute Ware ist teilweise fĂŒr unter 50 Euro zu haben. Dennoch gilt: Kauf bei namhaften Herstellern, um von der nötigen WĂ€rmeleitfĂ€higkeit und der prĂ€zisen Temperaturregulierung zu profitieren!

Fazit

Sauteusen sind die perfekten KĂŒchenhelfer, wenn du Fleisch, Seafood und GemĂŒse auf den Punkt braten willst. Kurzgebratenes und empfindliche Zutaten werden fettarm zubereitet und aromatisiert. Material und Form fördern schonendes Schwenken bei prĂ€ziser Temperaturregulierung. Auch leckere Saucen und Desserts klappen mit etwas Übung. Weil das Sautieren NĂ€hrstoffe sowie natĂŒrliche Farben und Aromen schont, bringt die dafĂŒr erforderliche Sauteuse gesunde Ergebnisse hervor. Freu dich auf puren Genuss!

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