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Bräter: der optimale Fleischtopf

Der Bräter darf für die Zubereitung des perfekten Festtagsbratens nicht fehlen. In ihm gelingen sämtliche Fleisch- und Bratengerichte. Einfach scharf in der Pfanne anbraten und dann langsam im Ofen schmoren lassen. So wird das Fleisch von außen knusprig und von innen zart und saftig. Wie das am besten gelingt und wie sich Bräter unterscheiden, erkläre ich dir im folgenden Ratgeber.
Besonderheiten
  • große Grundfläche
  • unterschiedliche Formen
  • flacher Rand
  • backofengeeignet
  • passender und dichter Deckel

Beliebte Bräter im Test & Vergleich 2024

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Die Adapterplatte Induktion erleichtert den Umstieg auf ein Induktionskochfeld. So brauchst du das Kochgeschirr nicht austauschen, sondern verwendest alle Töpfe und Pfannen weiterhin auf dem Herd.
  • Es handelt sich um eine dünne Platte aus magnetischem Material. Die Wärme wird ohne nennenswerte Verluste an das darauf stehende Kochgeschirr weitergeleitet und sogar gespeichert. Daher eignet sich die Adapterplatte auch nach dem Ausschalten zum Warmhalten.
  • Achte bei der Auswahl auf den richtigen Durchmesser. Er muss zur Kochplatte passen. Dabei gibt es kleine Modelle für den Espressokocher mit 10 – 13 cm oder große Modelle von 28 – 32 cm für Pfannen.
  • Unser Herstellerspecial befindet sich hier: Miele Bräter

1. WMF Spezial Extrabräter mit Metalldeckel – der Ovale

1. WMF Spezial Extrabräter mit Metalldeckel – der Ovale
Besonderheiten
  • Allherdboden
  • Backofenfest
  • Deckel als flacher Bräter
  • Rostfrei
  • Leicht zu reinigen
130,12 €
inkl 19% MwSt
Beschreibung
Der WMF Spezial Extrabräter besteht aus rostfreiem Cromargan Edelstahl und ist von außen auf Hochglanz poliert. Mit seiner ovalen Form eignet er sich optimal für Fisch oder Geflügel. Selbst Spargel lässt sich in diesem Modell zubereiten. Die Besonderheit liegt im doppelten Boden. Nicht nur der Topfboden bietet eine hohe Wärmeleitfähigkeit. Auch der passgenaue Deckel ist mit einem Boden versehen und kann als flacher Bräter zum Einsatz kommen. WMF überzeugt bei diesem Modell mit einem stabilen und geschmacksneutralen Material. Daneben ist der Edelstahl leicht zu reinigen und backofenfest. Durch die kräftigen Seitenwände hält das Modell die Wärme auch nach dem Braten und kann direkt zum Servieren genutzt werden.

2. ELO Bräter Pure Trend Induktion 40 x 25 cm – der Bestseller

2. ELO Bräter Pure Trend Induktion 40 x 25 cm – der Bestseller
Besonderheiten
  • Backofenfest
  • Auch für Induktion
  • Große Bratfläche
  • Passender Glasdeckel
  • Spülmaschinengeeignet
60,76 €
inkl 19% MwSt
Beschreibung
Der ELO Bräter aus der Serie Pure Trend zeigt sich besonders vielseitig und ist wahrer Bestseller in diesem Bereich. Er besteht aus einem hochwertigen Aluguss und kann selbst auf Induktionsfeldern zum Einsatz kommen. Innen ist er mit einer langlebigen und kratzfesten Antihaftversiegelung versehen. Sie ermöglicht das fettarme Braten und das Fleisch kann direkt im Bräter geschnitten und serviert werden. Von außen zeigt das Modell eine Beschichtung aus schwarzem Silikon. Die Brat- und Garfläche ist besonders groß und eignet sich auch zum Scharfen anbraten. Für eine leichte Reinigung ist der Bräter spülmaschinengeeignet. Außerdem darf er im Backofen mit dem passenden Glasdeckel bis zu 180 °C verwendet werden. Ohne Deckel hält er Temperaturen bis zu 240 °C stand.

3. Stoneline Bräter mit Alugussdeckel – der Farbige

3. Stoneline Bräter mit Alugussdeckel – der Farbige
Besonderheiten
  • Für alle Herdarten
  • Antihaftbeschichtung mit Steinpartikeln
  • Deckel induktionsgeeignet
  • Modernes Design
  • Große Garfläche
99,95 €
inkl 19% MwSt
Beschreibung
Der Stoneline Bräter liegt mit seiner knalligen Farbe voll im Trend. Es handelt sich um einen Bräter mit passendem Alugussdeckel. Besonderheit hierbei ist, dass auch der Deckel indukstionsgeeignet ist und als flache Pfanne verwendet werden kann. Der Bräter besitzt ein Fassungsvermögen von 5,6 Liter. Stoneline steht dabei für seine robuste Antihaftbeschichtung im Inneren mit echten Steinpartikeln. Somit zeigt sich die Garfläche besonders robust. Außerdem ist die Reinigung erleichtert. Einfach mit heißem Wasser ausspülen und der Schmutz löst sich von selbst. Der Topfboden sorgt für eine gute Wärmeverteilung und übernimmt außerdem die Wärmespeicherung. Ebenso ist der Bräter für alle Herdarten geeignet.

Die wichtigsten Eigenschaften am Bräter

  • Flache und große Form: Der Bräter besitzt eine flache Form, in der sich das Fleisch gut anbraten lässt. Es bleibt deiner persönliche Vorliebe überlassen, ob du dich eher für ein ovales, rundes oder rechteckiges Modell entscheidest. Jede Form hat ihre Vorteile und mir gelingt ein Gänsebraten besonders gut in einem ovalen Bräter. Rouladen wiederum bereite ich lieber in einem rechteckigen Bräter zu, weil dieser mehr Grundfläche bietet.
  • Beidseitige Griffe: An beiden Seiten besitzt der Bräter Henkel, die sich auch für den Einsatz im Backofen eignen müssen. Außerdem sollten sie den schweren Braten mit dem Topf abhalten und dürfen nicht zu dünn ausfallen. Nur so ist eine leichte Handhabung gewährleistet.
  • Dicker Boden mit guter Wärmeleitung: Der Boden muss die Wärme gut aufnehmen und verteilt sie optimal an das Gargut. Durch die große Grundfläche ist hier ein besonders hochwertiges Material und oft ein dicker Boden gefragt.
  • Passender Deckel: Der passende Deckel ist für die Energieeffizienz und das zarte Kochergebnis vorhanden. Somit tropft das kondensierte Wasser am Deckel wieder ab und der Braten schmort in seinem eigenen Saft. Gleichzeitig zum Fleisch lassen sich so auch Gemüse oder Beilagen garen.
  • Hitzebeständiges und robustes Material: Wichtig ist die Hitzebeständigkeit der Materialien. Nur so darf der Bräter auch im Ofen zum Einsatz kommen. Manche Modelle sind mit einer speziellen Antihaftbeschichtung versehen und kratzfest. So kannst du den Braten direkt schneiden und servieren.

Geeignet für….

Ein Bräter oder Schmortopf gehört in jedem Haushalt zur Grundausstattung. Das Geheimnis liegt im schonenden Garen mit Deckel. So kann auch Gemüse als Beilage lecker zubereitet werden. Meine Lieblingsgerichte im Bräter sind:

  • Karpfen
  • Schweinebraten
  • Gänsebraten
  • Rouladen
  • Gratins

Das richtige Material

Wichtigstes Entscheidungskriterium ist beim Bräter das Material. Es hat einen Einfluss darauf, wie langlebig der Bräter ist und wie schnell und gleichmäßig das Fleisch erhitzt wird. Ich zeige dir die gravierenden Unterschiede:

Bräter aus Gusseisen

Bräter aus Gusseisen gehören zu den absoluten Klassikern. Ihr Hauptvorteil besteht darin, dass die Wärme durch die dicken Wände besonders lange gehalten wird. So kannst du mit niedriger Temperatur und bei geringem Energieverbrauch garen. Durch den schweren Eisendeckel auf dem Topf entweicht praktisch kein Wasserdampf. So kann der Braten gleichmäßig und schonend im eigenen Saft schmoren, sowohl auf dem Herd als auch auf der Herdplatte. Mit diesem Trick gelingt dir die Bratenkruste ganz einfach.

Gusseisen ist allerdings etwas pflegeintensiver als anderen Materialien. Das gilt vorwiegend für unbehandeltes Eisen. Am besten reinigst du die Oberflächen mit heißem Wasser. Auf Spülmittel solltest du komplett verzichten. Es zerstört nämlich die natürliche Fettschicht, die sich im Innern des Bräters befindet. Dadurch kann das Eisen rosten. Entsprechend wichtig ist es, dass du den Bräter immer gut trocknest und regelmäßig einölst. Viel Arbeit ersparst du dir, wenn du dich für eine Ausführung mit einer Emaille-Schicht entscheidest. Die ist nämlich säurebeständig und kann sogar in der Spülmaschine gewaschen werden.

VorteileNachteile
  • lange Haltbarkeit
  • Robustheit
  • spezielle Röstaromen
  • in vielen Farben erhältlich
  • besonders gute Wärmeverteilung
  • höherer Preis
  • hohes Gewicht
  • pflegeintensiv

Bräter aus Edelstahl

Bräter aus Edelstahl und Eisenemaille zeichnen sich durch ihre Handlichkeit und Pflegeleichtigkeit aus. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sie weniger Zeit zum Aufheizen benötigen. Die Hitze hält aber nur für eine begrenzte Zeit. Deshalb sind diese Bräter am besten zum Garen von Braten und Schmorgerichten geeignet.

Tipp: Mein Edelstahlbräter besitzt einen Deckel mit Boden. So kann ich ihn auch als Brat- und Anrichtpfanne verwenden. Glasdeckel sehen zwar schön aus und erlauben den Blick in den Bräter, sind allerdings auch zerbrechlich und unpraktisch.

Aluguss und Aluminium

Bräter aus Aluguss sind meistens mit einer dunklen Beschichtung versehen. Sie verhindert das Anbrennen von Speisen und eignet sich besonders für Anfänger in der Küche. Außerdem überzeugen hier die einfache Reinigung und der günstige Preis. Das Gewicht ist deutlich geringer für eine einfache Handhabung. Metallische Küchenhelfer oder Messer können aber die Antihaftbeschichtung zerkratzen. Hier eignet sich Zubehör aus Kunststoff oder Holz.

VorteileNachteile
  • leicht zu nutzen
  • niedriges Gewicht
  • einfach zu reinigen
  • viele Ausführungen mit Antihaft­beschichtung erhältlich
  • günstiger Preis
  • nicht in verschiedenen Farben erhältlich
  • Deckel aus Glas zerbrechlich

Bräter aus Kupfer

Bräter aus Kupfer gehören zur absoluten Königsklasse. Das Material leitet Wärme bis zu 30 Mal besser als Edelstahl. Auch reagiert es sofort und präzise auf Veränderungen der Temperaturzufuhr. Die Wärme verteilt sich gleichmäßig in den Wänden und um das Fleisch herum. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Material antibakteriell ist. Diese Qualität hat aber auch ihren Preis. Ein Bräter aus Kupfer ist bis zu vier Mal so teuer als eine Ausführung aus Edelstahl.

VorteileNachteile
  • gute Wärmeleitung
  • gleichmäßige Wärmeverteilung
  • antibakterielle Wirkung
  • sehr teuer
  • schwer zu reinigen

Ton und Speckstein

Diese Materialien sind unter den Brätern eher den Exoten zuzuordnen. Ich selbst hatte sie auch noch nicht in Verwendung, kenne aber die Eigenschaften gut. Ihr Hauptvorteil besteht wie beim Gusseisen darin, dass die Wärme lange gehalten werden kann, sodass du auch bei niedrigen Temperaturen garst. Die Schwäche von Ton und Speckstein ist allerdings ihre Stabilität. Vor allem für Temperaturschwankungen sind sie empfindlich. Bei zu großen Unterschieden kann das Material reißen.

VorteileNachteile
  • gute Wärmeleitfähigkeit
  • gute Wärmeerhaltung
  • stilvolles Aussehen
  • sehr empfindlich gegen Temperaturschwankungen, Rissgefahr

So wähle ich die Form aus

Für mich ist die Form ein wichtiger Aspekt. Hier kommt es vorwiegend darauf an, welche Gerichte du mit deinem Bräter zubereiten willst. Für einen großen Karpfen ist beispielsweise eher eine längliche, ovale Variante geeignet. Ente und Reh brate ich am liebsten mit rechteckiger Grundfläche. Wenn du oft viele verschiedene Gerichte zubereitest, solltest du dich für einen runden mittelgroßen Universalbräter entscheiden. Er ist zum Schmoren und Garen der meisten Speisen geeignet. Außerdem spart diese Ausführung auf runden Herdplatten viel Energie.

Ferner gibt es noch eine weitere besondere Bauform, den Doufeu-Bräter. Dabei befindet sich in der Mitte des Deckels eine Vertiefung, in die Eis oder Wasser eingefüllt wird. Dadurch bildet sich im Innern des Topfs Kondenswasser, das auf den Braten tropft und ihn so besonders saftig hält.

Bräter für Induktion

Die modernen Bräter sind für Induktion geeignet. Dabei wird die Hitze nicht außerhalb des Bräters, sondern direkt in den Topfwänden erzeugt. Diese Technologie hat den Vorteil, dass die Hitze bei geringerem Energieverbrauch deutlich präziser und mit geringeren Verlusten bereitgestellt werden kann. Zudem verteilt sich bei der Interaktion die Hitze nicht nur vom Topfboden aus, sondern auch direkt in den Seitenwänden. Um die Technik nutzen zu können, benötigst du allerdings auch einen speziellen Induktionsherd und Material muss magnetisch sein.

Bekannte Hersteller – WMF, Tefal und mehr

MarkeGründungsjahrBesonderheiten
WMF1853
  • Cromargan rostfreier Edelstahl
  • auch für Induktion
  • abschließender Deckel
  • leichte Reinigung
Tefal1956
  • Passender Deckel
  • hochwertige Materialien
  • einfach in der Handhabung
  • beste Wärmeleitfähigkeit
Silit1920
  • rostfreie und robuste Materialien
  • einfache Bedienung
  • alle Herdarten und Induktion
  • passgenauer Deckel
Fissler1845
  • robuste Griffe
  • Edelstahl
  • backofenfest
  • gute Wärmespeicherung
ELO1934
  • Töpfe aus Aluguss
  • hohe Wärmeleitfähigkeit
  • fettarmes Garen
  • backofenfest

Tipps und Tricks

Mir gefallen Bräter und Pfannen mit multifunktionalem Deckel. Hier muss der Deckel nicht einfach nur fest auf dem Rand aufliegen. Mit einem zweiten Boden kann er auch als flache Pfanne auf dem Kochfeld verwendet werden.

Handelt es sich um eine sehr große Ausführung, so sollte der Bräter die Wärme gut speichern können. Außerdem achte ich gerne auf ein gepflegtes und modernes Aussehen. So dient mir das Modell direkt auf den Tisch zum Servieren. Dafür ist eine kratzfeste Innenschicht erforderlich.

Sowohl WMF als auch andere Hersteller überzeugen mich und andere Kunden mit einem hochwertigen Eindruck. Ebenso beliebt sind Bräter aus Gusseisen. In diesem Video wird ein solcher Bräter mit all seinen Funktionen und Vorteilen vorgestellt:

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Fazit

Ein Bräter ist vielseitig für jedes Gargut. Bestenfalls lässt sich auch der Deckel des Bräters als flache Pfanne benutzen. Mit der richtigen Beschichtung unterstützt er das schonende und fettarme Braten für ein saftiges und leckeres Ergebnis.

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