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Kupfertopf – höchste WĂ€rmeleitfĂ€higkeit fĂŒr perfekte Ergebnisse

Kupfertopf Kochgeschirr aus Kupfer wird in heimischen KĂŒchen immer beliebter. Kein Wunder, schließlich schwören auch die Profis der Gastronomie auf das rote Gold der Metallindustrie. Wir fassen zusammen, welche Vorteile Kupfertöpfe mit sich bringen und fĂŒr welche Herausforderungen sie sich besonders gut eignen.
Besonderheiten
  • hervorragende WĂ€rmeleitfĂ€higkeit
  • effiziente & schonende Zubereitung
  • langlebig
  • vielfĂ€ltig verwendbar
  • natĂŒrliche Patina

Kupfertöpfe Test & Vergleich 2019

Kupfer gehört zu den ersten Metallen, die der Mensch fĂŒr sich entdeckte. Bereits vor rund 10.000 Jahren spielte es eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung. Es gibt sogar einen zeitlichen Abschnitt zwischen Jungsteinzeit und Bronzezeit, der als Kupferzeit bezeichnet wird. WĂ€hrenddessen wurde der Kupferbergbau erfunden. Aufgrund der herausragenden Eigenschaften drang das Metall nach und nach in immer mehr Bereiche vor. Heute ist es aus der modernen Gesellschaft nicht mehr weg zu denken. Auch in die KĂŒche fand Kupfer frĂŒh seinen Weg. Vorwiegend gelten Frankreich und England als Vorreiter. Die französische Gemeinde Villedieu ist beispielsweise als Stadt des Kupfers und Zinns bekannt. Dort entstanden bereits im Mittelalter herausragende Kessel und Pfannen. Heute ist die Kupferwerkstatt des idyllischen Ortes eine der wichtigsten SehenswĂŒrdigkeiten fĂŒr Touristen.

WĂ€hrend das Material in Form von Töpfen, Pfannen und SchĂŒsseln bei professionellen Köchen sowie Konditoren seit Langem eine SelbstverstĂ€ndlichkeit ist, verschwand es in privaten KĂŒchen lange von der BildflĂ€che. Das lag unter anderem an dem Vorwurf, Kochgeschirr aus Kupfer sei gefĂ€hrlich fĂŒr die Gesundheit. Wer es korrekt verwendet, muss sich jedoch keine Sorgen machen. Dank AufklĂ€rungsarbeit und dem allgemeinen Kupfertrend, der sich in Sachen Interieur seit Jahren konstant hĂ€lt, erfreut sich das Halbedelmetall zunehmender Beliebtheit bei Verbrauchern. Wir gehen auf die wichtigen Materialeigenschaften ein, die es zu einem leistungsstarken Partner in der KĂŒche machen:

WĂ€rmeleitfĂ€higkeit – Kupfer als Star unter den Kochgeschirr-Materialien

Unter den Materialien fĂŒr Geschirr zum Kochen ist Kupfer der beste WĂ€rmeleiter. Im Vergleich zu Edelstahl ist seine WĂ€rmeleitfĂ€higkeit 20-mal höher. Auch Gusseisen und Aluminium können nicht mithalten. Kupfer spart somit Energie, Zeit und Nerven. Hinzu kommt, dass die Hitze nicht nur ĂŒber den GefĂ€ĂŸboden an Koch- und Bratgut abgegeben wird, sondern auch ĂŒber die Seiten. Hochwertige KupferkochgefĂ€ĂŸe werden aus einem Guss hergestellt und erhitzen sich auf der gesamten OberflĂ€che gleichmĂ€ĂŸig. Lebensmittel brennen weniger schnell an und lassen sich schonender garen.

Mit der hohen WĂ€rmeleitfĂ€higkeit geht eine kurze Reaktionszeit auf Temperaturschwankungen einher. Kupfer reagiert sowohl auf das Erhitzen als auch auf das Reduzieren von Hitze sehr schnell, wodurch sich die Temperatur wesentlich direkter regulieren lĂ€sst, als es beispielsweise bei Gusseisen der Fall ist. Die braucht lĂ€nger um auf Hochtouren zu kommen und bleibt aufgrund ihrer WĂ€rmespeicherfĂ€higkeit lange heiß. Das ist bei Schmorgerichten sicherlich ein Vorteil, aber eben nicht immer. Manchmal ist eine kurze Reaktionszeit erforderlich. Das gilt zum Beispiel bei sensiblem Fisch, Fleisch und GemĂŒse oder beim Kochen von Nudeln. Hier schadet es nicht, wenn die gewĂŒnschte Temperatur schnell ĂŒbertragen wird. Mit ein wenig Übung kannst du die Hitze im Kupfertopf prĂ€zise einstellen und schonend braten, garen oder schmoren. NĂ€hrstoffe und Aromen werden geschĂŒtzt, der Geschmack von Zutaten perfektioniert. Wer den Dreh raus hat, erzeugt beispielsweise feinste Röstaromen bei Steaks ohne Anbrennen, gart GemĂŒse auf den Punkt und erzielt butterweiches Fischfilet, ohne Austrocknen.

Zur Verdeutlichung: Auf dem Induktionsherd benötigt ein Liter Wasser in einem Kupfertopf gerade einmal 60 Sekunden, um den Siedepunkt zu erreichen, also zu kochen. In einem Edelstahltopf musst du fĂŒnfmal so viel Zeit einplanen. Wichtig zu wissen ist, dass Kupfer nicht nur rasant heiß ist, sondern auch zĂŒgig abkĂŒhlt. Zum Warmhalten sind gusseiserne Produkte vorteilhaft.

Die Geschwindigkeit und sensible Temperaturregulierung, die Kupfertöpfe beim Kochen erlauben, sind in der Gastronomie klare Pluspunkte. Hier zĂ€hlt jede Minute und Perfektion. Aber auch ambitionierte Hobbyköche schĂ€tzen diese Materialeigenschaften, um die Herausforderungen der heimischen KĂŒche professionell zu meistern.

Übrigens ist Kupfer nicht nur ein ausgezeichneter WĂ€rmeleiter. Auch Strom wird von dem Halbedelmetall rasend schnell transportiert. Überall dort, wo Strom fließen soll, braucht es Kupferdraht. Ohne das Metall wĂŒrden weder Computer noch Fahrzeuge oder Telefone funktionieren. In MĂŒnzen und GebĂ€uden ist es ebenso verarbeitet. In HĂ€usern unter anderem in Form von Kupferrohren.

FunktionalitĂ€t und Vielfalt – fĂŒr jeden Bedarf etwas Passendes

Die Auswahl an Kupfertöpfen ist groß. FĂŒr jedes Vorhaben sind geeignete Modelle mit oder ohne Deckel erhĂ€ltlich. Ob Stielkasserolle, ButterpfĂ€nnchen, Sautoir (Bratpfanne), Schmor- oder Fleischtopf. Große Nudeltöpfe, Woks, ovale BrĂ€ter oder klassische Pfannen. Du kannst damit knackiges GemĂŒse dĂŒnsten, deftige Schmorgerichte zaubern, Nudeln in Rekordzeit kochen oder Zucker fĂŒr unwiderstehliche Desserts karamellisieren. Auch Fondues, Marmeladen, Feuerzangenbowle oder Milchreis gelingen darin. Zudem werden Modelle fĂŒr alle Herdarten produziert, auch fĂŒr Induktion. Weil Kupfer darĂŒber hinaus backofengeeignet ist, kannst du feinste Ofengerichte kreieren oder gebratenes Fleisch in Ruhe garziehen lassen. Deiner Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
Ungeeignet ist Kupfer fĂŒr sehr scharfes Braten und Speisen, die ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum bei starker Hitze gekocht werden. Ansonsten kannst du alle Lebensmittel in Kupfertöpfen zubereiten. Die hohe WĂ€rmeleitfĂ€higkeit und gleichmĂ€ĂŸige Temperaturverteilung kommen besonders bei der schonenden Zubereitung zugute. Als Inspiration hier einige Ideen:

  • sanftes Braten und Garen von Fleisch, Fisch und GemĂŒse
  • Saucen
  • Spiegel- und RĂŒhreier
  • Risotto
  • Frikassee
  • Wasser kochen
  • karamellisieren
  • flambieren (z. B. mit Spirituosen wie Metaxa oder Rum)
  • Schokolade schmelzen
  • glasiertes Obst / GemĂŒse
  • Mehlspeisen
  • gebrannte Mandeln
  • rösten von GewĂŒrzen

Kupfertöpfe fĂŒr das Plus an Hygiene

Auch die Lebensmittelhygiene profitiert. Kupfer wirkt antibakteriell, sodass auf KupferoberflĂ€chen weder Viren noch Bakterien ĂŒberleben. Das ist auch der Grund, warum das Metall bei Rohren der Trinkwasserversorgung und Beschichtungen von TĂŒrklinken in KrankenhĂ€usern eingesetzt wird. Kupfergeschirr hilft bei einer hygienischen Arbeitsweise und verhindert die Vermehrung von Keimen aktiv.

Achtung: Kupfer darf keinesfalls in der SpĂŒlmaschine gereinigt werden. Die maschinelle Reinigung verursacht dauerhafte SchĂ€den und beeinflusst die individuellen Kocheigenschaften des wertvollen Materials negativ. Wer lange Freude daran haben will, muss von Hand waschen.

Chemische Reaktionen nicht immer erwĂŒnscht – Beschichtungen schaffen Abhilfe

Echte Kupfertöpfe sowie Pfannen ohne Beschichtung auf der Innenseite reagieren mit Lebensmitteln. Das ist manchmal von Vorteil, manchmal nicht. Beim Marmelade kochen sind die chemischen Wechselwirkungen zwischen Kupferionen und Nahrungsmitteln beispielsweise willkommen, weil Schwefelwasserstoffe gebunden werden. Marmelade aus einem Kupfertopf behĂ€lt deshalb seine natĂŒrliche Farbe und schmeckt intensiver nach Frucht. Kupfer kann den Geschmack also durchaus verbessern.
Die chemische Reaktion ist aber nicht immer nötig und bei stark sĂ€urehaltigen Lebensmittel sogar bedenklich. Das Servieren eines essighaltigen Salats in einem reinen Kupfertopf ist aus gesundheitlicher Sicht zum Beispiel keine gute Idee, aber natĂŒrlich auch absurd. HierfĂŒr gibt es schließlich sĂ€ureresistente SalatschĂŒsseln. Das Beispiel soll lediglich verdeutlichen, dass reines Kupfer nicht fĂŒr alle Vorhaben die erste Wahl ist. Vom Aufbewahren sĂ€urehaltiger Speisen in KupfergefĂ€ĂŸen ohne Zwischenschicht ist gleichermaßen abzuraten. Zudem ist das Metall fĂŒr die Zerstörung von Vitamin C verantwortlich. Ein weiterer Grund, der beim tĂ€glichen Kochen gegen reine Kupfertöpfe spricht. Um sie gegenĂŒber SĂ€uren unempfindlich zu machen, beschichten Hersteller ihre Produkte mit Materialien wie Zinn, Edelstahl oder Keramik. In beschichteten Alternativen kannst du Lebensmittel abkĂŒhlen lassen und servieren, was du bei reinen KupfergefĂ€ĂŸen unbedingt meiden solltest. Verschaff dir einen Überblick ĂŒber die Vor- und Nachteile der gĂ€ngigen Lösungen:

  • Zinn: Verzinnte Töpfe sind empfindlich gegenĂŒber scharfen und spitzen GegenstĂ€nden. Kratzer lassen nicht lange auf sich warten. Verwende deshalb Kochzubehör aus Holz oder Kunststoff! Die HitzebestĂ€ndigkeit endet bei etwa 230 °C. Zinnbeschichtungen nutzen sich ab und werden grau, was nicht besonders appetitlich aussieht. Gesundheitlich riskant, sind VerfĂ€rbungen einer Zinnschicht jedoch nicht. Weil eine Erneuerung der Schutzschicht aufwĂ€ndig und teuer ist, sind Edelstahl und Keramik die besseren Alternativen. Wer dennoch Zinn bevorzugt, kann den Reparaturservice einiger Hersteller oder Kupferschmieden in Anspruch nehmen und Töpfe neu verzinnen lassen. Von DIY Anleitungen raten wir ab. Das Verzinnen erfordert Know-how und teilweise gefĂ€hrliche SĂ€uren sowie Laugen. Verzinnen solltest du Profis ĂŒberlassen.
  • Edelstahl: Dieses Material ist hygienisch, strapazierfĂ€hig, langlebig, pflegeleicht und macht die teure Nachverzinnung unnötig. Beim Kauf solltest du aber kritisch auf die Materialanteile achten. Es gibt Angebote, die als Edelstahlkupfer prĂ€sentiert werden und lediglich ein dĂŒnnes Kupferfurnier aufweisen. Der Kupferanteil ist verschwindend gering, die Kocheigenschaften nicht mit hochwertigen Kupferprodukten vergleichbar.
  • Keramik: Keramisch beschichtete Kupfertöpfe eignen sich hervorragend zum Garen empfindlicher Lebensmittel bei niedriger bis mittlerer Temperatur. Ob Fleisch, Fisch, GemĂŒse oder Obst. Alles, was leicht haftet, ist in Kupfertöpfen mit Keramikbeschichtung gut aufgehoben. Die Antihaftversiegelung ist fĂŒr Eierspeisen, Geschnetzeltes, Pfannkuchen und vieles mehr prĂ€destiniert. Vorsicht geboten, ist beim Induktionsherd. Bei falschem Umgang ĂŒberhitzen Kupfertöpfe, was die Antihaftwirkung von Keramik schmĂ€lert und Verformungen auslösen kann. In Folge dessen liegen die KochgefĂ€ĂŸe nicht mehr plan auf. Metallische Kochhelfer und das Schlagen auf den Rand sind zu meiden. Beides schĂ€digt Keramikschichten.
Merke: Kochtöpfe aus reinem Kupfer sind zum Zubereiten von Marmelade und Vorbereiten von SĂŒĂŸspeisen ideal. Aufgrund der chemischen Reaktionen werden Desserts geschmeidiger, Marmeladen fruchtiger. FĂŒr sorgloses Zubereiten von Fleisch, Fisch, GemĂŒse und Co. empfehlen wir Kupfertöpfe mit Edelstahl- oder Keramikbeschichtung. Dank der dĂŒnnen Zwischenschicht sind SĂ€uren kein Problem und das UmfĂŒllen kulinarischer Kreationen vor dem Servieren ist nicht mehr notwendig. Kupfertöpfe mit Beschichtung verbinden die positiven Eigenschaften von zwei Materialien fĂŒr eine alltagstaugliche KĂŒchenausstattung fĂŒr den Privatgebrauch.

Optik – edle Kupfertöpfe fĂŒr ein luxuriöses Kocherlebnis

Mit seiner gold-rötlichen bis rötlichbraunen Farbe hebt sich Kupfer von den ĂŒbrigen Materialien in der KĂŒche ab. Die OberflĂ€chen wirken unglaublich edel, strahlen WĂ€rme aus und verleihen der Zubereitung von Speisen einen exklusiven Charme. Das Servieren in beschichteten Kupferprodukten hinterlĂ€sst bei GĂ€sten ebenfalls einen bleibenden Eindruck. In Spitzenrestaurants werden raffinierte Köstlichkeiten gern in attraktivem Kupferkochgeschirr prĂ€sentiert. AusgewĂ€hlte Artikel fĂŒhrender Manufakturen erhalten durch geschmackvolle Griffe den letzten Schliff. Und selbst dann, wenn das Zubehör nicht in Gebrauch ist, zieht Kupfer mit seinem authentischen Charakter alle Blicke auf sich. Kupfertöpfe machen sich beispielsweise sehr gut an einer KĂŒchenreling. Ihr dekorativer Look, egal ob natĂŒrliche Patina oder poliert, bereichert KĂŒchen um luxuriös anmutende Extras.

Wichtig: Die strahlende Optik ist nur von kurzer Dauer. Kupfer entwickelt beim Kochen ungleichmĂ€ĂŸige VerfĂ€rbungen und wird zunehmend matt. Das ist fĂŒr die Gesundheit völlig unbedenklich, sorgt aber fĂŒr drastische optische VerĂ€nderungen. Immer wieder bemĂ€ngeln KĂ€ufer diese Tatsache, obwohl sie fĂŒr Kupfer typisch ist. Im Abschnitt zum Thema Reinigung gehen wir nĂ€her darauf ein und klĂ€ren, wie sich die ursprĂŒngliche Farbe wiederherstellen lĂ€sst.

Wichtige Auswahlkriterien beim Kupfertopf – StabilitĂ€t, Herdart und Co.

Kupfer kann rein oder in Form einer Legierung Verwendung finden. Je reiner das Material, desto teurer in der Regel das Endprodukt. Hochwertige Kupfertöpfe bestehen aus mindestens 90 Prozent Kupfer und sollten eine Kupferschicht von mindestens 1,5 Millimeter aufweisen. Doch Vorsicht: Lass dich nicht davon beirren, dass Kupfertöpfe generell dĂŒnner sind, als beispielsweise Gusseiserne. Das liegt einfach daran, dass kein Maximum an WĂ€rmespeicherfĂ€higkeit angestrebt wird, sondern die hohe WĂ€rmeleitfĂ€higkeit. Das ist ein elementarer Unterschied, die sich an der Gesamtmasse der Produkte bemerkbar macht.

Jedes Material hat individuelle Eigenschaften. Im Vergleich zu Aluminium braucht Kupfer etwa die HĂ€lfte an MaterialstĂ€rke, um die identische Leistung zu erzielen. Töpfe und Pfannen aus Kupfer mĂŒssen also nicht außergewöhnlich massiv sein, um das Erreichen perfekter Garpunkte zu ermöglichen. Dennoch sollte ein Mindestmaß an Dicke fĂŒr ausreichend StabilitĂ€t, WĂ€rmeleitfĂ€higkeit und Langlebigkeit gegeben sein. Da Kupfer ein weiches Material ist, musst du bei dĂŒnnem Kupferblech mit Verformungen rechnen. Beim Erhitzen kann es zu Wölbungen am Topfboden kommen, was auf Ceranfeldern, Elektroherden und Co. problematisch ist. Hier muss der Boden fĂŒr effizientes Kochen plan aufliegen. Bei einem Gasherd sind UnregelmĂ€ĂŸigkeiten kein Hindernis, da Gasflammen die Hitze dennoch gleichmĂ€ĂŸig an den Topf abgeben. Welche StĂ€rke im Detail erforderlich ist, hĂ€ngt von den geplanten Vorhaben, der GrĂ¶ĂŸe des GefĂ€ĂŸes und vielen weiteren Faktoren ab.

Um dir einen kleinen Einblick in die Welt der Kupferlegierungen zu gewÀhren, haben wir die bekanntesten Optionen gelistet:

  • Bronze:
  • Messing:
  • Kupfernickel:

Bei EuromĂŒnzen kommt das rotgoldene Metall in den goldfarbigen Elementen als Legierung aus Kupfer, Zink, Aluminium und Zinn vor.

GehĂ€mmerte Kupfertöpfe – originelle Optik mit Mehrwert

Vielleicht hast du schon einmal einen Kupfertopf mit unebener OberflÀche gesehen, die viele kleinere Dellen aufwies. Diese Struktur verÀndert nicht nur das Aussehen der Produkte und verleiht ihnen einen rustikalen Charme. Da sich die Werkstofffestigkeit von Metallen mit Hilfe der Kaltumformung verbessern lÀsst, wird auch Kupfer hÀufig durch HÀmmern bearbeitet. Dabei verfestigt sich das Material und seine StabilitÀt wird optimiert. Aber: GehÀmmerte Töpfe erfordern einen höheren Arbeitsaufwand, was sich am Preis bemerkbar macht.

Mehrschichtmaterial – die gĂŒnstige Alternative fĂŒr den Heimgebrauch

Neben echten Kupfertöpfen, die vollstĂ€ndig oder zumindest grĂ¶ĂŸtenteils aus Kupfer gefertigt sind, wird Mehrschicht-Kochgeschirr verkauft. Hier ist zwar Kupfer verarbeitet, aber deutlich weniger. Bei 3-Schicht-Kombinationen liegt der Anteil nicht selten bei unter 20 Prozent. Derartige Produkte leiten WĂ€rme dank Kupfer zwar immer noch gut, das Aufheizen verliert aber an Tempo. Weitere Bestandteile können Edelstahl, Nickel, Stahl, Aluminium und Nickel sein. Mehrschicht-Material ist gegenĂŒber reinem Kupfer preiswerter und bei solider Verarbeitung eine Alternative fĂŒr zuhause.

InduktionsfĂ€hige Kupfertöpfe – Tradition trifft auf Hightech

Kupfer ist nicht induktionsfĂ€hig, weil es sich um ein nicht magnetisches Material handelt. ZunĂ€chst war es deshalb unmöglich Kupfertöpfe auf einem Induktionsherd zu verwenden. Hersteller de Buyer hat frischen Wind auf den Markt gebracht, in dem er als erster ĂŒberhaupt Kupferkochgeschirr mit ferromagnetischem Boden entwickelte und ihm damit die InduktionsfĂ€higkeit verlieh. Mit der Serie Prima Matera gewann das Unternehmen 2010 den „Grand Prix Table et Cadeau“, eine wichtige Auszeichnung im französischen Wettbewerb. Die Produkte bestehen zu 90 Prozent aus Kupfer, zu 10 Prozent aus Edelstahl. Wirf einen Blick in die Produktion der französischen Manufaktur und ĂŒberzeugt dich selbst von der sorgfĂ€ltigen Herstellung, die Handarbeit mit Innovation kombiniert:

Auch die Kupfermanufaktur Weyersberg hat das traditionelle Material mit innovativen Extras vereint. WĂ€hrend eine ferromagnetische Bodenbeschichtung mit Eisenschicht die Manufakturprodukte induktionsfĂ€hig macht, sorgt die Premium CeraSigno Versiegelung aus Keramik fĂŒr perfekte Brat- und BrĂ€unungseigenschaften sowie eine Antihaft-Wirkung. Marc Weyersbergs Kupfertöpfe wurde mehrfach ausgezeichnet. Der Verband Deutsche Manufakturen e. V. erklĂ€rte sie zum Manufakturprodukt des Jahres 2014 und 2016. Es folgte 2017 der German Design Award Special.

Merke: Auf Gas- und Induktionsherden macht sich die WĂ€rmeleitfĂ€higkeit von Kupfer am stĂ€rksten bemerkbar. Bei diesen beiden Herdarten sind schnelle Temperaturwechsel am ehesten möglich und du kannst das Potenzial des Metalls voll ausschöpfen. Weil reine Kupfertöpfe nicht induktionsfĂ€hig sind, musst du beim Kauf auf eine entsprechende AusrĂŒstung achten.

QualitĂ€t hat ihren Preis – sparen mit Kupfertopfsets

Kupfer ist ein kostspieliges Material, was unter anderem an der hohen Nachfrage liegt. Als derzeit wichtigstes Metall der Welt wird der Rohstoff hoch gehandelt. Über 5.000 Euro kostete eine Tonne Ende Januar 2019. Der hohe Kupferpreis erklĂ€rt, warum auch Töpfe und Pfannen gegenĂŒber vergleichbaren Modellen aus Edelstahl deutlich teurer verkauft werden. Exklusive Töpfe starten bei etwa 100 Euro, können aber auch mehr als 300 Euro kosten. Kleine einfache Modelle in Form von Stielkasserollen sind teilweise ab 30 Euro zu haben. FĂŒr ein Set der innovativen Prima Matera Serie von de Buyer musst du einen vierstelligen Betrag kalkulieren.
Allein der Rohstoffpreis ist allerdings nicht fĂŒr die Anschaffungskosten verantwortlich. Hohe Verkaufspreise sind außerdem eng mit aufwĂ€ndigen Produktionsverfahren renommierter Marken verknĂŒpft. Die namhafte und in Deutschland einzige Kupfermanufaktur Weyersberg produziert beispielsweise in Deutschland und legt dabei großen Wert auf Handarbeit. Die Artikel werden von einem erfahrenen KupferdrĂŒcker mit echter Muskelkraft in Form gebracht. Das verursacht höhere Kosten gegenĂŒber Massenware, die maschinell entsteht. Bei Manufakturarbeit profitierst du von langlebigem Zubehör, das dir beim Kochen viel Freude bereitet. Der SWR hat der Kupfermanufaktur Weyersberg im SĂŒdwesten Deutschlands einen Besuch abgestattet und gewĂ€hrt Einblicke in die traditionelle Fertigung:

Sparpotenzial gegenĂŒber dem Einzelkauf ergibt sich mit Topfsets. Brauchst du sowieso mehrere neue Kochtöpfe, schonst du mit der Investition in ein passendes Set die Haushaltskasse. Wie viele Teile enthalten sind, ist unterschiedlich. Manche Arrangements kombinieren mehrere TopfgrĂ¶ĂŸen, andere ergĂ€nzen Pfannen und Stielkasserollen. Begutachte den Umfang sorgfĂ€ltig und entscheide anhand deiner Kochgewohnheiten!

Vor- und Nachteile zusammengefasst

VorteileNachteile
  • hohe WĂ€rmeleitfĂ€higkeit
  • schnelles, gezieltes Erhitzen
  • energiesparend
  • vitaminschonend
  • verkĂŒrzte Garzeiten
  • langlebig
  • auf Rechauds verwendbar
  • gleichmĂ€ĂŸige Hitzeverteilung bis zum Rand
  • hohe KorrosionsbestĂ€ndigkeit
  • antibakteriell
  • edle Farbe
  • fĂŒr alle Herdarten (auch Induktion)
  • backofenfest
  • 100 % recyclebar
  • vergleichsweise hohe Anschaffungskosten
  • empfindlich gegenĂŒber Kratzern
  • je nach QualitĂ€t sind bei hoher Hitze Verformungen denkbar
  • nur wenige Produkte sind induktionsfĂ€hig
  • vergleichsweise pflegeintensiv
  • nicht spĂŒlmaschinentauglich
  • Temperaturregulierung erfordert Übung

Besondere Kupfertöpfe bringen zusÀtzlich Vielfalt

Neben gĂ€ngigen Topfarten gibt es individuelle Varianten, die noch mehr Abwechslung versprechen und keine WĂŒnsche offenlassen. Darunter handgeschmiedete Töpfe mit Henkel, AusfĂŒhrungen in Form kleiner Mandelröster mit elektrischem RĂŒhraufsatz und Modelle mit auffĂ€lligen Verzierungen an Griff und Deckel. Auch sehr große, schwere und antike Kessel sind denkbar. Beispielsweise spielen sie in der KĂ€seherstellung eine Rolle. Drei weitere Anregungen:

Kupfertopf fĂŒr Marmelade: Der raffinierte Marmeladentopf fĂŒr die gelungene Konservierung

Die Zubereitung von Marmelade ist mit einigen Herausforderungen verbunden. Mangelt es an dem richtigen Kochgeschirr, kann die Fruchtmasse schnell anbrennen oder ĂŒberkochen. Auch die QualitĂ€t der Marmelade kann leiden. Fehlt es Fruchtaufstrichen an Geschmack, Aroma oder Farbe, muss das nicht an dir oder dem Rezept liegen. Auch der Kochtopf nimmt Einfluss darauf.
Kupfer ist aufgrund seiner individuellen Eigenschaften ideal zum Marmelade kochen. Es schont durch gleichmĂ€ĂŸiges Erhitzen der FrĂŒchte wertvolle Vitamine und beugt dem Anbrennen vor. Das Beste ist aber hinsichtlich KonfitĂŒre, dass Kupferionen mit den in Obst enthaltenen Schwefelverbindungen reagieren. Letztere werden entzogen, wodurch natĂŒrliche Farbstoffe und Aromastoffe geschĂŒtzt werden. Das Ergebnis ist leckere Marmelade mit satten Farben und intensivem Geschmack.
Nicht zu vergessen: Kupfer fördert den Gelierprozess des pflanzlichen Geliermittels Pektin. Bei pektinreichen FrĂŒchten kann auf Gelierzucker verzichtet werden, klassischer Haushaltszucker genĂŒgt. Oft lĂ€sst sich auch die Zuckermenge drastisch reduzieren, was Fruchtaufstriche gesĂŒnder macht. Der Fruchtanteil steigt. Außerdem hat Kupfer antibakterielle Eigenschaften, Mikroorganismen haben keine Chance. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Haltbarkeit von Marmelade aus. In unserem Ratgeber ĂŒber Marmeladentöpfe findest du weitere Informationen fĂŒr gutes Gelingen.

Fonduetöpfe aus Kupfer – schnelle und leichter regulierbare Hitze

Weil Töpfe aus Kupfer Hitze schnell und gleichmĂ€ĂŸig an das Kochgut weiterleiten, eignet sich das Material optimal fĂŒr Fondues. Insbesondere fĂŒr Schokoladen-, Fett- und BrĂŒhfondues. Bei einem KĂ€sefondue musst du viel rĂŒhren, um dem Anbrennen vorzubeugen. Das macht wenig Spaß und schmĂ€lert das gesellige Beisammensein. Wir empfehlen zum Erhitzen von KĂ€se alternative Materialien wie Gusseisen und Keramik.
Kupfer hat im Zusammenhang mit Fondues den Vorteil, dass du aufgrund der Effizienz weniger Brennpaste beziehungsweise Gas zum Erzeugen der Hitze brauchst. Die hohe WĂ€rmeleitfĂ€higkeit spart also Zeit und Geld. Zudem reagiert Kupfer direkt auf TemperaturverĂ€nderungen. Wird die Hitze reduziert, kĂŒhlt der Topf dementsprechend ab. Das erleichtert die Temperaturregulierung und mindert die Verbrennungsgefahr am Tisch.

Kupfer fĂŒr Feuerzangenbowle – uriges Erlebnis mit Stil

Bei der Feuerzangenbowle verhĂ€lt es sich Ă€hnlich wie beim Fondue. Die erzeugte Hitze wird rasant und unmittelbar an den Topfinhalt weitergegeben, sodass Punsch zĂŒgig heiß wird. Auch optisch sind Kupfertöpfe beim effektvollen Zubereiten von Feuerzangenbowle der Renner. Charmante Kupferkessel mit gehĂ€mmerter OberflĂ€che und schmiedeeisernem Henkel sowie rustikalen VerstĂ€rkungen am Rand bereichern das traditionelle Ambiente, das mit beliebten HeißgetrĂ€nk einhergeht. Nicht selten werden sie als Hexenkessel betitelt.

Die Angst vor Kupfer – wir klĂ€ren auf!

Dass Kupferschmieden viele Jahre vor dem Aussterben bedroht waren und Kupfergeschirr aus der KĂŒche verschwand, lag teilweise an EU-weiten Kupfer-Verboten. Es entstand eine regelrechte Kupfer-Phobie, weil man giftige Substanzen fĂŒrchtete. Wie bei so vielen Materialien, macht auch bei Kupfer die Dosis den Unterschied. Es stimmt zwar, dass Kupfer ein Schwermetall ist und in hoher Konzentration im menschlichen Körper gefĂ€hrlich werden kann. FĂŒr eine Kupfervergiftung ist jedoch eine Langzeitbelastung nötig. In Bezug auf Kupferkochgeschirr ist die Beschaffenheit und Temperatur entscheidend. In reinen Töpfen ohne Beschichtung sollten keine sĂ€urehaltigen Speisen zubereitet, serviert und gelagert werden. Auch das Kochen bei extremen Temperaturen ist bei reinem Kupfer zu meiden, weil sich dabei Partikel lösen können. Aber: Kochst du zum Beispiel Marmelade in einem reinen Kupfertopf, ist die Temperatur völlig im Rahmen.
Bei modernen Kupfertöpfen mit Edelstahl- oder exklusiver Keramik-Beschichtung musst du dir um deine Gesundheit keine Sorgen machen. Zwar gelten auch hier ein paar Grundregeln, wie beispielsweise das mĂ€ĂŸige Erhitzen, doch eine Kupfervergiftung musst du nicht befĂŒrchten. Kaufst du auf FlohmĂ€rkten gebrauchte Kupfertöpfe, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben, solltest du die Zusammensetzung und QualitĂ€t kritisch prĂŒfen. Im Zweifelsfall besser als Dekoration nutzen und zum gesunden Kochen ein neuwertiges Modell mit bedenkenloser OberflĂ€chenstruktur beschaffen. Gleiches gilt fĂŒr alte Kupfertöpfe, die ĂŒber Generationen weitergegeben werden.

Kupfer kann ohne jeglichen QualitÀtsverlust problemlos recycelt werden. Das spart Ressourcen und schont die Umwelt.

GrĂŒnspan – grĂŒnlich verfĂ€rbte Töpfe grĂŒndlich reinigen

Bei Kontakt zwischen Kochgeschirr aus Kupfer und Essig oder EssigsĂ€ure kommt es in Kombination mit Raumluft zu einer Reaktion, die das giftige Kupferacetat verursacht. Diese Substanz ist auch als Kupfersalz von EssigsĂ€ure sowie GrĂŒnspan (nicht zu verwechseln mit der Patina auf KupferdĂ€chern!) bekannt und zeichnet sich durch eine grĂŒnliche VerfĂ€rbung auf OberflĂ€chen aus. GrĂŒnspan ist wasserlöslich und sollte nicht in den Körper gelangen. Auch grĂŒndliches HĂ€ndewaschen bei Hautkontakt ist ratsam. Kupfertöpfe mit GrĂŒnspan mĂŒssen nicht entsorgt werden. Eine grĂŒndliche Reinigung entfernt die gesundheitlich bedenklichen RĂŒckstĂ€nde. Beim SĂ€ubern am besten Handschuhe tragen.

Auch wenn essighaltige Speisen in KupfergefĂ€ĂŸen aufbewahrt werden, kann GrĂŒnspan entstehen.

Kupfer – das unterschĂ€tzte Spurenelement

Kupfer ist nicht nur ein Metall, das zur Herstellung von Töpfen, Rohren und vielem mehr dient. Es ist gleichzeitig ein unverzichtbares Spurenelement fĂŒr Tiere, Pflanzen und Menschen. Unserem Körper hilft es bei der Bildung roter Blutkörperchen, es stĂ€rkt unsere Immunabwehr und ist fĂŒr zentrale Stoffwechselfunktionen elementar. Ein Erwachsener sollte laut Deutscher Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung zwischen 1,0 und 1,5 Milligramm Kupfer pro Tag (SchĂ€tzwert) aufnehmen. Da der Körper Kupfer nicht dauerhaft speichert, sondern ausscheidet, ist eine tĂ€gliche Zufuhr wichtig. NatĂŒrlich enthalten, ist Kupfer unter anderem in Leber, Schokolade, GemĂŒse, Getreide und NĂŒssen. Ein Mangel an Kupfer im menschlichen Körper kommt eher selten vor, ist aber durchaus möglich und kann schwerwiegende Folgen haben. Ein Überschuss des Metalls wird grĂ¶ĂŸtenteils ĂŒber die GallenflĂŒssigkeit in das Verdauungssystem geleitet, um ausgeschieden zu werden. Bis zu 0,04 Gramm (40 Milligramm) Kupfer pro Tag gelten als ungefĂ€hrlich fĂŒr Menschen. Erhöhte Kupferwerte können beispielsweise durch Lebererkrankungen, akute EntzĂŒndungen und akuter LeukĂ€mie hervorgerufen werden.

GrĂ¶ĂŸen fĂŒr fast jedes Vorhaben

Kupfertöpfe stehen in zahlreichen GrĂ¶ĂŸen zur VerfĂŒgung. Das Spektrum reich vom kleinen Saucentopf mit 1,5 Liter Fassungsvermögen bis zum großzĂŒgigen Kupferpott mit 10 Liter. Typische Durchmesser sind 16, 18, 20 und 24 Zentimeter. GĂ€ngige Fassungsvermögen 8, 5, 3, 2,5 und 1,5 Liter. In unserer Übersicht mit Topfarten kannst du nachlesen, welche Kochutensilien fĂŒr welche Aufgaben konzipiert wurden. In den Ratgebern findest du jeweils Angaben zur empfehlenswerte GrĂ¶ĂŸe.

Wichtige Kaufkriterien – Kupferanteil, Verarbeitung und Herdart

Der Tabelle kannst du die wichtigsten Faktoren entnehmen, die du beim Kauf von Kupferkochgeschirr beachten solltest:

KriteriumDetails
GrĂ¶ĂŸe & Form
  • Fassungsvermögen bedarfsgerecht wĂ€hlen
  • Durchmesser muss zur Herdplatte passen
  • Form entsprechend zum Kochvorhaben
Material
  • reine Kupfertöpfe fĂŒr Marmelade
  • beschichtetes Kupfer fĂŒr alles andere
  • Edelstahl und Keramikbeschichtungen bevorzugen
  • möglichst hoher Kupferanteil
  • MaterialstĂ€rke von mindestens 1,5 Zentimeter
  • ferromagnetischer Boden fĂŒr Induktion
Sicherheit
  • wĂ€rmeisolierte und stabile Griffe fĂŒr sicheres Hantieren
  • ansonsten Topflappen verwenden

Bekannte Hersteller wie de Buyer, Kupfermanufaktur Weyersberg und Mauviel 1830

Echte Kupfermanufakturen sind rar. In Deutschland fĂŒhrt die einzige Kupfermanufaktur Weyersberg den Markt an. Vergleichbare Betriebe sind in Frankreich, Italien und Belgien zuhause. Wir haben die wichtigsten Produzenten und zentrale Besonderheiten arranigert:

HerstellerBesonderheiten
Kupfermanufaktur Weyersberg
  • Experte fĂŒr Kupferkochgeschirr
  • Traditionsunternehmen aus BadenWĂŒrttemberg
  • QualitĂ€t made in Germany
  • echte Handarbeit
  • strenge QualitĂ€tskontrollen
  • fĂŒr alle Herde (Keramik, Halogen, Glas, Elektrik, Gas, Induktion)
  • antihaftbeschichtete Keramikserie (schwarze Keramikbeschichtung) mit induktionstauglicher Bodenbeschichtung
  • Premium CeraSigno Versiegelung (Keramik) frei von Blei, Cadmium und PTFE
  • Classic Designlinie mit Edelstahlbeschichtung
  • Marmeladentöpfe und RĂŒhrschĂŒsseln aus reinem Kupfer (ohne Innenbeschichtung)
de Buyer
  • französischer Hersteller
  • gegrĂŒndet 1830
  • Spezialist fĂŒr Kochgeschirr mit hohem Handarbeitsanteil
  • made in France
  • 90 % Kupfer, 10 % Edelstahl („Inocuivre“)
  • ergonomische Griffe aus Edelstahl, Gusseisen
  • traditionelle Designs
  • Kupfertöpfe fĂŒr Induktion geeignet
  • großes KupferEdelstahl Sortiment vom Saucentopf bis zum Wok
Mauviel 1830
  • Unternehmen aus Frankreich
  • seit 1830
  • global fĂŒr hochwertiges Kupfergeschirr bekannt
  • traditionelle Designs
  • MaterialstĂ€rken von rund 2,3 Millimeter
  • verschiedene GrĂ¶ĂŸen
  • Minitöpfe zum Servieren
  • glatt, gebĂŒrstet, gehĂ€mmert
  • Kupfer rein, verzinnt, mit Edelstahl, Aluminium
  • Kupferzubehör zum Backen

Auch das französische Unternehmen Baumalu, Springlane Kitchen, Rösle, Metallbetriebe wie Stöckli und der deutsche Hersteller Schulte-Ufer sind auf dem Markt fĂŒr KupferkochgefĂ€ĂŸe vertreten. Gleiches gilt fĂŒr den auf Kupfergeschirr spezialisierten Betrieb Falk Culinair, der auf eine Bi-Metall-Technologie mit dĂŒnner Edelstahlschicht zurĂŒckgreift. Bei eBay haben wir unter anderem Objekte von Wagner und La Cucina entdeckt. GrundsĂ€tzlich kannst du viele Markenprodukte online kaufen. Bei Amazon reicht das Angebot vom gĂŒnstigen Baumalu Marmeladentopf ĂŒber Sets der Tornwald-Schmiede bis zum exklusiven Fleischtopf von Kupfermanufakturen.

4 gern gekaufte Kupfertöpfe

Kupfer Stieltopf mit Deckel von Tornwald-Schmiede

( Rezensionen)
Kupfer Stieltopf mit Deckel von Tornwald-Schmiede

Besonderheiten

  • Kupferschicht 0,5 mm
  • Edelstahlbeschichtung 0,5 mm
  • FĂŒr alle Herdarten (induktionsgeeignet)
  • mit Edelstahldeckel
Die Kasserolle der Marke Tornwald-Schmiede ist formschön verarbeitet und von einem gĂŒnstigen Preis geprĂ€gt. Der Topf verfĂŒgt innen ĂŒber eine Beschichtung aus Chrom-Nickel-legiertem Edelstahl und ist dank eines Sandwichbodens mit Aluminium auch fĂŒr den Induktionsherd geeignet. Topfgriff und Deckel bestehen aus Edelstahl. Das Design ist zeitlos elegant ohne Schnickschnack, die GrĂ¶ĂŸe mit rund 1,2 Liter Fassungsvermögen beispielsweise ideal fĂŒr Saucen, Chutneys, schonend geschmortes GemĂŒse oder zum Aufkochen von Milch. KĂ€ufer loben das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis. Teilweise wird ein Ausgieß- beziehungsweise SchĂŒttrand vermisst.
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42,90 €
inkl 19% MwSt

5 Liter Kupfertopf von Tornwald-Schmiede

( Rezensionen)
5 Liter Kupfertopf von Tornwald-Schmiede

Besonderheiten

  • Kupferschicht 2,3 mm
  • Edelstahlbeschichtung
  • fĂŒr alle Herdarten (induktionsgeeignet)
  • Griffe und Deckel aus Edelstahl
Mit einem Fassungsvermögen von fĂŒnf Liter passt einiges in diesen Kochtopf aus der Tornwald-Schmiede. Optimal fĂŒr Frikassee, Bouillons und Eintöpfe. Dank Aluminiumkern im Sandwichboden kannst du das Produkt auf Induktion verwenden. Der Chrom-Nickel-legierte Edelstahl auf der Innenseite macht den Kochtopf pflegeleicht und beugt Reaktionen durch den Kontakt mit SĂ€uren vor. Genietete Griffe und ein formschöner Edelstahldeckel runden das zeitlose Design ab. Die Griffe werden nicht heiß, sodass du beim BerĂŒhren keine Topflappen brauchst. KĂ€ufer sind vom Preis-LeistungsverhĂ€ltnis und der Optik begeistert.
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69,90 €
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3-Schicht Kupfertopfset Claire von Springlane Kitchen

( Rezensionen)
3-Schicht Kupfertopfset Claire von Springlane Kitchen

Besonderheiten

  • 4 Töpfe mit Deckel
  • 3 Kochtöpfe, 1 Stielkasserolle
  • Edelstahl, Aluminium und Kupfer
  • fĂŒr Induktion, Gas, Elektro und Keramik
  • Literskala
Das Mehrschichtmaterial von Springlane Kitchen bestehend aus Edelstahl, Aluminium und Kupfer verleiht dem achtteiligen Topfset praktische Eigenschaften. Es umfasst drei Kochtöpfe in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen: Jeweils einmal 5, 2,5 und 1,5 Liter Volumen beziehungsweise 24, 20 und 18 cm Durchmesser. Außerdem eine Stielkasserolle mit 16 cm Durchmesser. So kannst du von Suppen ĂŒber Nudeln und Gulasch bis zu Rouladen, Desserts und Saucen alles zubereiten. In die spĂŒlmaschinentauglichen Glasdeckel hat der Hersteller Dampflöcher integriert, die Griffe wurden fĂŒr einen gefahrlosen Kontakt wĂ€rmeisoliert. Die Literskala erleichtert das Dosieren. In Kundenbewertungen werden Preis, QualitĂ€t und Design mehrfach positiv hervorgehoben.
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199,00 €
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Topfset aus Mehrschichtmaterial von Rösle

( Rezensionen)
Topfset aus Mehrschichtmaterial von Rösle

Besonderheiten

  • Kupfer, Aluminium, Edelstahl
  • 3 Kochtöpfe mit Deckel
  • 1 Sauteuse ohne Deckel
  • Kapselboden
  • SchĂŒttrand & Messskala
Das elegant anmutende Topfset von Rösle bietet fĂŒr diverse Vorhaben das passende Kochgeschirr. Drei klassische Modelle (ca. 1,8 l / 16 cm Ø, ca. 3,3 l / 20 cm Ø, 5,4 l / 24 cm Ø) sowie die Sauteuse sorgen fĂŒr FunktionalitĂ€t. Fleischgerichte, Eintöpfe, Saucen und vieles mehr lĂ€sst sich darin zubereiten und servieren. Das moderne Kupferdesign erhĂ€lt durch ergonomisch geformte Gussgriffe einen attraktiven Kontrast. Da sie heiß werden, ist ein Topflappen ein Muss. Der SchĂŒttrand fördert tropffreies Ausgießen, die Deckel mit Silikonrand beugen dem Klappern vor. Alle vier KochgefĂ€ĂŸe sind fĂŒr Elektro, Keramik, Gas, Induktion und Backofen konzipiert. KĂ€ufer sind von QualitĂ€t und Verarbeitung ĂŒberzeugt. Die Deckel schließen dicht, die Griffe sind rutschhemmend und die Konstruktion robust.
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Tipps zur Verwendung – Kupfer nicht stark erhitzen

Der Umgang mit Kupferkochgeschirr erfordert ein sensibles GespĂŒr fĂŒr Temperaturen. Auch beim Servieren, Pflegen und Aufbewahren gibt es einiges zu beachten. Mit etwas Übung klappt das Kochen in Kupfer kinderleicht. Folgende Tipps sollen dir helfen erste Erfahrungen möglichst problemlos zu sammeln:

  • AnfĂ€nger im Umgang mit Kupfertöpfen sollten mit niedriger Hitze beginnen. Gibst du direkt Vollgas, kann das schnell zum Verbrennen von Gargut fĂŒhren. Taste dich nach und nach vor, bis du ein GefĂŒhl fĂŒr die Temperaturregulierung hast! Generell ist Kupfer fĂŒr geringe bis mittlere Hitze optimal.
  • Je nach Griffmaterial, musst du beim Kochen gut auf deine HĂ€nde aufpassen. Da Kupferkochgeschirr extrem schnell heiß wird, sind Topfhandschuhe gefragt, wenn auch die Griffe WĂ€rme leiten. Das ist auch bei Messing und Gusseisen der Fall. Bei Produkten mit Kaltgriffen besteht keine Verletzungsgefahr.
  • KupferoberflĂ€chen vor SĂ€uren und Salz schĂŒtzen!
  • Kupfertöpfe nie leer erhitzen! Das Material kann sich verformen oder anderweitig Schaden nehmen.
  • Verwende keine metallischen Kochutensilien (z. B. Kochlöffel oder Bratenwender)!
  • Vermeide es mit Kochlöffel und Co. auf den Rand zu schlagen!
  • Keine Lebensmittel in unbeschichteten Kupfertöpfen lagern. Nur zubereiten, dann umfĂŒllen!
  • Kupferkochgeschirr absolut trocken lagern! Nach der Reinigung direkt abtrocknen! Ansonsten reagiert das Metall auf Feuchtigkeit.
Übrigens gibt es auch viel Zubehör zum Backen aus Kupfer. RĂŒhrschĂŒsseln, Backformen und PlĂ€tzchenausstecher zum Beispiel. Eisschnee und Cremes sollen in KupferschĂŒsseln besonders gut gelingen. Eischnee wird fester und Cremes cremiger als in alternativen GefĂ€ĂŸen. Warum Eischnee dank Kupfer fester wird, als bei anderen Materialien, ist bis heute nicht eindeutig geklĂ€rt. Vermutet wird, dass es an einem Protein im Eiklar liegt, das sich mit Kupfer verbindet und dabei widerstandsfĂ€higer wird.

Kupfertopf reinigen und pflegen – immer von Hand!

Kupfertöpfe kommen mit den Bedingungen in der SpĂŒlmaschine nicht zurecht, egal ob reines Kupfer oder Kombinationen mit Beschichtung. Die starke Wirkung von Laugen schĂ€digt sie und schmĂ€lert die Kocheigenschaften. Die Reinigung muss stets per Hand erfolgen. Reinigungsmittel und Zubehör dĂŒrfen keinesfalls scheuernde Elemente beinhalten. Edelstahlreiniger, grobe Topfreiniger, ScheuerschwĂ€mme oder Stahlwolle sind tabu! Kupfer ist ein relativ weiches Material, das auf SchlĂ€ge und spitze, raue sowie scharfe GegenstĂ€nde empfindlich reagiert. Ein weicher SpĂŒlschwamm oder eine BĂŒrste in Kombination mit warmem Wasser und mildem SpĂŒlmittel genĂŒgen. Im Idealfall werden Kupfertöpfe von Schmutz befreit, solange sie noch warm sind. Dann lösen sich Verschmutzungen komfortabler.

NatĂŒrliche Patina oder poliert fĂŒr edlen Glanz

Kupfertöpfe verĂ€ndern ihre Optik durch oxidieren. Das gilt auch fĂŒr hochglanzpolierte Produkte. Die OberflĂ€che lĂ€uft an, es entsteht eine Patina, die von zahlreichen FarbverĂ€nderungen und Flecken geprĂ€gt ist. Diese Optik ist fester Bestandteil der Kupferkochkultur, gefĂ€llt aber nicht jedem. Manche empfinden die Kupferpatina als willkommener Vintage Charakter, andere eher als lĂ€stig. Wer sie entfernen will, muss Kupfertöpfe mit speziellen Polierpasten beziehungsweise Kupferreinigungsmitteln behandeln. Nur so lĂ€sst sich die ebenmĂ€ĂŸige Kupferfarbe und der Glanz wiederherstellen. Diese Prozedur musst du regelmĂ€ĂŸig wiederholen, wenn dir die Patina nicht zusagt. Auch Glanzsprays fĂŒr Kupfertöpfe werden verkauft. Einige versiegeln gereinigte OberflĂ€chen wirksam und zögern die erneute Pflege hinaus.

Die Pflege mit Essig oder ZitronensĂ€ure ist mit Vorsicht zu genießen. Schließlich ist Kupfer kein Freund von SĂ€uren und reagiert sensibel darauf. Hinzu kommt, dass insbesondere Essig in Verbindung mit Sauerstoff zu GrĂŒnspan fĂŒhren kann. Werden essighaltige Reiniger zum Reinigen der OberflĂ€chen verwendet, ist die schöne Optik meist nur von kurzer Dauer. Mit speziellen Kupferpflegemitteln wie Politur oder Reinigungscremes lĂ€sst sich der Glanz besser konservieren. Keramikversiegelungen leiden ebenfalls unter Zitronen- und EssigsĂ€ure, die Antihaftwirkung lĂ€sst nach.

Kundenbewertungen zeigen: Die charakteristische Patina wird als Mangel empfunden

Bei unseren Recherchen ist uns aufgefallen, dass viele KĂ€ufer die natĂŒrlichen FarbverĂ€nderungen von Kupfer als QualitĂ€tsmangel einstufen. Das beschert vielen hochwertigen Produkten schlechte Bewertungen, was nicht fair ist. Möchtest du die materiellen VorzĂŒge des Metalls fĂŒr dich nutzen, solltest du dir ĂŒber dieses Merkmal im Klaren sein. Neue Kupfertöpfe verĂ€ndern sich beim Verwenden und sehen schon bald völlig anders aus als beim Kauf. Fleckige VerfĂ€rbungen sind völlig normal und charakteristisch fĂŒr das Material. Wer sich darĂŒber Ă€rgert, hat sich schlecht informiert. Möchtest du nicht auf die Materialeigenschaften verzichten, aber dennoch die Optik neuwertiger KupferoberflĂ€chen genießen, musst du den erhöhten Pflegeaufwand in Kauf nehmen.

Profis setzen auf rotes Gold fĂŒr kochen auf höchstem Niveau

Ob Chefkoch in der Spitzengastronomie, Konditor oder ambitionierte Hobbyköche: Kupfer gehört in hochwertig ausgerĂŒsteten KĂŒchen zum guten Ton. Von einem Trendprodukt kann nicht die Rede sein. Stattdessen sind gute Kupfertöpfe langlebige Anschaffungen fĂŒr Generationen. Profis schwören auf die Geschwindigkeit, die mit dem Top-WĂ€rmeleiter erzielt werden kann und wollen die prĂ€zise Temperaturregulierung nicht mehr missen. Doch nicht nur die FunktionalitĂ€t des Materials begeistert. Auch die Ă€sthetische Optik gepflegter Kupfertöpfe lĂ€sst die Herzen von Designliebhabern höherschlagen. Dank innovativer Materialkombinationen ist es gelungen, Kupferware fĂŒr die heimische KĂŒche noch interessanter zu machen. Moderne Produkte erleichtern den Umgang mit Kupfer, fördern gesundes Kochen und bringen den Charme der Sternerestaurants direkt nach Hause.

Fazit

Hochwertiges Kupfergeschirr begeistert mit hervorragenden Kocheigenschaften. Willst du auf den Punkt garen, wertvolle Zeit sparen, perfekte Ergebnisse erzielen und gleichzeitig den Energieverbrauch senken, bist du mit Kupfertöpfen bestens beraten. Besonders fĂŒr Besitzer eines Induktions- oder Gasherds lohnt sich die teilweise nicht zu unterschĂ€tzende Investition, weil das Potenzial fĂŒr schnelle Temperaturwechsel voll ausgeschöpft werden kann. Bei anderen Herdarten ist der Effekt zwar weniger ausgeprĂ€gt, aber deutlich spĂŒrbar. Wer hĂ€ufig sowie anspruchsvoll kocht und den Pflegeaufwand nicht als Nachteil empfindet, wird an Kupfertöpfen viel Freude haben.

WeiterfĂŒhrende Links

  • Abenteuer Leben Sendung zum Thema „Der Weg des Kupfers“: www.kabeleins.de
  • SchĂ€tzwerte fĂŒr eine angemessene Kupferzufuhr beim Mensch laut Deutscher Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung e. V.: www.dge.de
  • Unser Ratgeber zur Kupferpfanne: www.pfannen.org

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