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Frittiertopf: Gekonnt frittieren ohne Fritteuse

Mit einem Frittiertopf kannst du ohne elektrische Fritteuse frittieren und unwiderstehliche Speisen zubereiten. Neben Fleisch, Seafood und Gemüse gelingen darin Süßspeisen mit Obst, Backwaren und vieles mehr. Wir fassen zusammen, worauf es bei Kauf und Verwendung ankommt.
Besonderheiten
  • frittieren ohne Fritteuse
  • gute Wärmeleitfähigkeit
  • multifunktional verwendbar
  • Frittiereinsätze für maximalen Komfort

Frittiertöpfe Test & Vergleich 2020

Frittiertopf: Deshalb schmeckt Frittiertes so gut

Frittiertes schmeckt unheimlich lecker. Egal ob Pommes frites, Gemüse, Bananen oder Churros (Fettgebäck). Sogar Eis lässt sich frittieren! Das Geheimnis des feinen Geschmacks: Beim Backen der Lebensmittel in heißem Fett entstehen durch die sogenannte Maillard-Reaktion (Bräunungsreaktion) aromatische Röststoffe und eine feine Kruste. Entscheidend ist eine ausreichend hohe Temperatur, weil sich Gargut dann nicht mit Fett vollsaugt und die typische krosse Hülle entsteht. Ist das Fett heiß genug, strömt ihm aus dem Inneren des Frittierguts Wasserdampf entgegen, welcher das übermäßige Eindringen von Fett verhindert.

Aufbau und Funktionsweise – Frittiertopf Sets zur Arbeitserleichterung

Wie der Name vermuten lässt, kannst du mit einem Frittiertopf Lebensmittel frittieren. Anders als elektrische Fritteusen, wird er auf einer Herdplatte verwendet. Die meisten Varianten bestehen aus zwei wesentlichen Elementen: Einem Topf und einem Frittiereinsatz. Letzterer wird auch als Frittierkorb, Frittiersieb oder einfach nur als Korb beziehungsweise Sieb bezeichnet.

Die Topfform ist häufig bauchig oder konisch, kann aber auch von geraden Topfwänden geprägt sein. Eines haben aber alle Frittiertöpfe gemeinsam: Sie sind relativ hoch. Die Höhe ist nötig, damit viel Fett hineinpasst und der Frittierkorb problemlos eingehängt werden kann, um Frittiergut hineinzutauchen. Hohe Gefäße mit konischer Form und großzügigem Volumen gewährleisten, dass Fettspritzer weitestgehend aufgefangen werden und aufschäumendes Fett Platz hat, um dem Überlaufen vorzubeugen. Die meisten Frittiertöpfe sind rund und haben zwei seitliche Griffe, quadratische Systeme sind selten, aber gleichermaßen verfügbar wie Sets mit Stielgriff. Beispielsweise haben wir beim Recherchieren Bratpfannen mit hohem Rand und Frittiereinsatz mit Stiel entdeckt.

Frittiertopf mit Einsatz für komfortables Eintauchen und Abtropfen

Töpfe zum Frittieren mit Sieb haben gegenüber einem herkömmlichen Kochtopf klare Vorteile. Funktionale Kombinationen sind so gestaltet, dass der Frittierkorb gleich zwei Aufgaben übernimmt: Zum einen erlaubt er das vorsichtige Eintauchen von Lebensmitteln in heißes Fett. Zum anderen kann der Korb (z. B. über umklappbare Haltebügel) so am Topf fixiert werden, dass er nicht mehr mit dem heißen Inhalt in Berührung kommt und Fett direkt darüber abtropfen kann. Eine praktische Funktion, die das manuelle Abtropfen mit Frittierkelle unnötig macht. So musst du Frittiertes nie wieder umständlich von Hand mit Küchenhelfern hantieren. Stattdessen beförderst du den Korbeinsatz bequem nach oben und wartest, bis sich das Fett nach unten verabschiedet hat. Neben Frittiereinsätzen mit Klappbügel gibt es Ausführungen, dessen Bügel auf die Griffe der Töpfe „gesetzt“ werden. Hier sind die Siebgriffe nicht beweglich, die Einsätze werden stattdessen durch Umplatzieren entweder in das Fett gelassen oder erhöht zum Abtropfen gelagert.

Frittiereinsätze eignen sich wunderbar zum Blanchieren: Branchiergut in den Korb geben, kurz in kochendes Wasser tauchen, in Eiswasser abschrecken und abtropfen lassen!

Frittiertöpfe mit und ohne Deckel

Ob du einen Frittiertopf mit Deckel brauchst, hängt davon ab, ob du womöglich über einen passenden Verschluss verfügst. Hast du bereits einen Deckel mit entsprechendem Durchmesser in deinem Küchenschrank, ist ein weiterer kein Muss. Trotzdem solltest du dich über verschiedene Angebote schlau machen und vergleichen. Unter anderem sind Frittiertöpfe mit Glasdeckel erhältlich, der sich umgedreht gut als Servierschale macht. Da du beim Frittieren keinen Deckel brauchst, könntest du Pommes, Berliner und Co. direkt nach dem Fettbad im Glasdeckel platzieren. Brauchst du den Topf einmal anderweitig zum Kochen, hast du den Inhalt dank transparentem Deckel stets im Blick. Alternativ werden Frittiertöpfe verkauft, dessen Deckel über Aussparungen verfügt, um ihn auf das Sieb zu setzen, während Frittiertes abtropft. So bleibt es länger warm. Auch zum Dampfgaren ist ein geschlossenes System vorteilhaft, damit Wasserdampf im Inneren zirkuliert.

Wichtig: Frittiert wird grundsätzlich ohne Deckel. Im offenen Topf kann Wasser, das aus Frittiergut entweicht in Form von Wasserdampf verdampfen. Setzt du einen Deckel auf, tropft der aufsteigende Dampf als Kondenswasser zurück ins heiße Fett, was heftige Fettspritzer zur Folge hat.

Frittiertopf ohne Korb mit Aufsatz

Statt einem Korb sind manche Frittiertöpfe mit einem einfachen Aufsatz ausgerüstet. Dabei wird Frittiergut mit Frittierlöffel oder Ähnlichem ins Fett gegeben und zum Abtropfen auf den Aufsatz gelegt. Überschüssiges Fett wird aufgefangen.

Frittiertöpfe mit Thermometer für gezieltes Temperieren

Die Auswahl umfasst außerdem Fritteusentöpfe mit integriertem Thermometer. In der Regel ist das Zubehör zur Temperaturmessung in einen Spritzschutz eingelassen, der die Topföffnung ein wenig verengt. Derartige Fritteusen für den Herd verfügen über keinen Korb, sondern erfordern das manuelle Hineingeben und Entnehmen von Frittiergut mittels Frittierkelle. Beim Recherchieren haben wir Modelle mit abnehmbarem Abtropfständer entdeckt, der das Abtropfen von Frittiertem auf der Innenseite des geöffneten Deckels erlaubt, noch während anderweitig frittiert wird. Der Deckel mit Abtropfgitter lässt sich schrägstellen und stellt sicher, dass Fett kontrolliert zurückfließt.

Frittiereinsatz einzeln kaufen

Hast du Kochtöpfe oder Pfannen mit hohem Rand, kann es sich lohnen beim Hersteller oder alternativen Anbietern nach Frittiereinsätzen zu stöbern. Womöglich gibt es passendes Zubehör, sodass du keinen zusätzlichen Topf kaufen musst. Frittiereinsätze werden in das Kochutensil gestellt beziehungsweise gehängt und verwandeln unter anderem Bratpfannen, Woks, Schnellkochtöpfe oder Fleischtöpfe mit einem Handgriff in Frittiertöpfe. Während beispielsweise Hersteller de Buyer verzinnte Frittierkörbe in zahlreichen Größen (28 – 50 cm) zum Auflegen auf Töpfe verkauft, präsentiert Fissler Modelle aus 18/10 Edelstahl für Schnellbratpfannen mit Klappgriffen zum Einhängen.

Frittiertopf vs. Fritteuse – die wichtigsten Unterschiede

Ob ein Frittiertopf oder eine Fritteuse für dich das Richtige ist, hängt von deinen persönlichen Ansprüchen ab. Um die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir die zentralen Unterschiede aufgeführt:

  • Platzbedarf: Eine Fritteuse kommt für viele nicht infrage, weil für ein solches Gerät kein Platz in ihrer Küche ist. Ein Frittiertopf ist wesentlich platzsparender. Womöglich lässt er sich mit anderen Töpfen kombinieren und ineinander stapeln.
  • Verwendbarkeit: Einen Frittiertopf kannst du vielfältig verwenden und beispielsweise Fleisch anbraten, Gemüse dünsten oder Nudeln kochen. Auch Brüh-Fondue lässt sich zubereiten, indem statt heißes Fett kochende Brühe eingefüllt wird. Je nach Produkt, sind Fritteusen allein auf Frittieren beschränkt. Es gibt aber multifunktionale Alternativen, die zahlreiche Funktionen vereinen. Unter anderem 8-in-1 Geräte, mit denen du sogar grillen, rösten, braten, auftauen, warmhalten, erhitzen und backen kannst. Sie verbinden klassische Fritteuse mit Grill, Heißluftofen und mehr.
  • Reinigung: Viele Fritteusen-Besitzer beklagen, dass die Reinigung des Küchengeräts aufwändig und wegen schlecht erreichbarer Stellen nervig ist. Frittiertöpfe sind dahingehend vielen Fritteusen voraus. Der Großteil ist so gestaltet, dass sowohl Topf als auch Fritteuseneinsatz in der Spülmaschine gereinigt werden können.
  • Kosten: Bei hochwertigen Fritteusen sind Anschaffungskosten von über 100 Euro keine Seltenheit. Angesichts der Elektrik durchaus nachvollziehbare Preise. Frittiertöpfe sind weniger aufwändig in der Herstellung und dementsprechend günstiger. Angebote über 50 € sind selten. Stattdessen bekommst du Sets teilweise für unter 30 oder gar 20 €.
  • Geruchsentwicklung: Wird heißes Fett erhitzt und Essen frittiert, geht das nicht ohne Fettgeruch. Bei der Nutzung von Fritteusen mit Filter soll die Geruchsentwicklung weniger ausgeprägt sein. Bei Heißluftfritteusen ohne Fett riecht es gar nicht.
Du hast keine Lust auf den typischen Fettgeruch in deiner Wohnung? Nennst du einen Balkon, eine Terrasse oder einen Garten dein Eigen, kann sich die Anschaffung einer externen Elektro-Kochplatte lohnen. Die kannst du draußen in Betrieb nehmen und an der frischen Luft mit dem Frittiertopf frittieren. Womöglich brauchst du ein Verlängerungskabel, um die kleine Outdoor-Küche in Betrieb zu nehmen. Ein windgeschützter Platz wäre ratsam.

Zentrale Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
  • bequeme Handhabung
  • platzsparend
  • multifunktional
  • für komfortables Frittieren, Blanchieren, Dampfgaren und mehr
  • auch als Kochtopf verwendbar
  • mit Korb oder Aufsatz
  • teilweise mit Deckel erhältlich und mit Thermometer ausgerüstet
  • pflegeleicht, oft spülmaschinentauglich
  • einfache Sets preiswert verfügbar
  • größtenteils ohne Thermometer, weshalb die Temperatur manuell kontrolliert werden muss
  • Spritzgefahr
  • Verbrennungsgefahr
  • Fettgeruch

Materialien und Designs – Stahlemaille und Edelstahl besonders gefragt

Je schneller Fett erhitzt werden kann, desto energiesparender das Frittieren. Dementsprechend spielt die Wärmeleitfähigkeit bei Frittiertöpfen eine entscheidende Rolle. Gute Werte bieten dahingehend Aluminium- und Stahltöpfe. Modelle aus Stahlblech werden unter anderem für Gasherd und offenes Feuer verkauft. Um die Eigenschaften von Gefäßen aus Stahl zu optimieren, wird die Oberfläche mit einer sogenannten Schmelzglasbeschichtung versehen, besser bekannt als Emaille. Eine Emaillierung macht Töpfe kratz- und schnittfest, unempfindlich gegenüber Stößen und erleichtert Zubereitung und Reinigung. Emaillebeschichtungen sorgen für haftreduziertes, gegenüber Korrosion widerstandsfähiges und pflegeleichtes Kochgeschirr. Weil sie zudem bis 450 °C hitzebeständig ist, sind emaillierte Töpfe besonders attraktiv zum Ausbacken von Lebensmitteln in heißem Fett. Hohe Temperaturen können den Oberflächen nichts anhaben. Weitere Informationen über die glatte, porenfreie, schmutzabweisende und bakterienhemmende Oberflächenversiegelung in der Kategorie Emaille Topf. Da Emaille mit Farboxiden farblich gestaltbar ist, sind emaillierte Frittiertöpfe in verschiedenen Designs erhältlich. Neben Töpfen in Schwarz, bringen Varianten in Rot, Blau oder mit raffinierten Farbübergängen Abwechslung in die Küchenausstattung.

Frittiertöpfe aus zeitlos elegantem 18/10 Edelstahl haben den Vorteil, dass sie rostfrei, spülmaschinengeeignet und überaus robust sind. Allerdings ist das Material kein guter Wärmeleiter und benötigt mehr Zeit zum Aufheizen von Frittierfett. Für eine verbesserte Wärmeleitfähigkeit solltest du Edelstahltöpfe mit Sandwich- oder Kapselboden kaufen. Hierbei wird ein Kern aus Aluminium oder Kupfer integriert, zwei Materialien mit höherer Wärmeleitfähigkeit. Worin der Unterschied zwischen Kapsel- und Sandwichboden besteht, kannst du in unserem Ratgeber über Edelstahltöpfe nachlesen.

Kunststoff wird lediglich bei Griffen verarbeitet. Achte auf schadstofffreie Bestandteile!

Blaustahl als Alternative – schnell aber pflegeintensiv

Während Stahlemaille und Edelstahl bei modernen Frittiertöpfen gängig sind, gibt es Produkte aus Blaustahl. Blaustahl beziehungsweise Blaublech bietet eine gute Wärmeleitung und Wärmeverteilung, sodass Frittiertöpfe schnell und gleichmäßig heiß werden. Auch für flache Crepespfannen wird das robuste Material gern verwendet, weil es optimale Kocheigenschaften dafür bietet. Die bläuliche Verfärbung des Stahls ergibt sich durch Wärmebehandlung, welche eine Eisenoxidschicht hervorbringt. Sie haftet fest auf der Stahloberfläche und schützt gegen Rost. Rostfrei ist Blaustahl allerdings nicht. Stattdessen empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, er darf nicht in Geschirrspüler gegeben werden. Blaustahltöpfe immer gut abtrocknen und regelmäßig einfetten! Der Pflegeaufwand ist somit höher als bei Edelstahl oder Stahlkochgeschirr mit Email.

Gusseisen – zuverlässiger Wärmespeicher mit langer Aufheizzeit

Besitzt du Kochgeschirr aus Gusseisen, kannst du darin zwar ebenfalls frittieren, ideal ist das Material aber nicht für diesen Zweck. Schließlich hat es einen Grund, dass es bei der Herstellung spezieller Frittiertöpfe eher selten zum Einsatz kommt: Es ist schwer und weist eine eher schlechte Wärmeleitfähigkeit auf. Gusseisen benötigt deutlich mehr Zeit zum Erhitzen als beispielsweise Stahlemaille. Gusseiserne Gefäße halten Frittierfett lang auf Temperatur, weil sie Hitze hervorragend speichern, kühlen aber nur langsam ab. Das hat den Nachteil, dass das Fett auch nach dem Abschalten der Hitzequelle eine Weile sprudelt. Auch die Temperatursteuerung ist umständlich, weil das Material nur langsam reagiert. Beim Garen in Fettbad ist jedoch punktgenaues Temperieren gefragt, um einem Überhitzen von Fett und somit der Verletzungsgefahr sowie der Entstehung von Giftstoffen vorzubeugen. Wann Gusseisen vorteilhaft ist, erfährst du hier.

Kochst du am liebsten draußen, beispielsweise im gusseisernen Dutch Oven auf dem Grill oder hast generell kein Problem mit dem hohen Gewicht und der vergleichsweise langen Reaktionszeit, ist nichts gegen Gusseisen einzuwenden. Mit etwas Übung klappt auch Frittiertes.

Weitere Alternativen: Aluguss und Aluminium

Leichter und weniger pflegeintensiv als Gusseisen sind Frittiertöpfe aus Aluguss mit Antihaft-Beschichtung. Aluguss ist außerdem ein besserer Wärmeleiter. Details entnimmst du der Kategorie für Aluguss Töpfe. Bei reinen Aluminiumtöpfen musst du auf die Materialstärke achten, weil Aluminium ein relativ weiches Metall ist. Minderwertiges Aluminium-Kochgeschirr ist dünn und empfindlich. Hast du die Wahl, raten wir zu Aluguss.

Induktionsfähigkeit prüfen

Ob ein Frittiertopf für Induktion geeignet ist, verrät ein Spulensymbol in einem Quadrat, das auf der Unterseite des Artikels sowie in der Produktbeschreibung zu finden sein sollte. Mehr zum Thema im Bereich Induktionstöpfe.

Topfeinsatz: Grober Gitterkorb, gelocht oder dichtes Drahtgeflecht

Viele Frittierkörbe sind aus Draht gefertigt. Ein Drahtkorb kann mehr oder weniger grobe Maschen aufweisen. Teilweise sind Zwischenräume relativ groß, was bei kleinen Meeresfrüchte oder schmalen Zwiebelringen nachteilig ist, sie rutschen durch. Gelochte und mit Aluminium beschichtete Körbe werden ebenfalls verkauft.

Frittiertopfgrößen für Singles und Familien

Frittiertöpfe gibt es in diversen Größen. Ob klein für Single- und 2-Personenhaushalte mit rund drei Liter Volumen, groß für vier Personen oder üppig für Feste. Als Orientierung haben wir einige Größen gelistet:

  • ca. 3 Liter Fassungsvermögen, 22 cm Durchmesser, 11,5 cm Höhe
  • ca. 4 Liter Fassungsvermögen, 28 cm Durchmesser, 9 cm Höhe
  • ca. 5 Liter Fassungsvermögen, 24 cm Durchmesser, 12,5 cm Höhe
  • ca. 6 Liter Fassungsvermögen, 32 cm Durchmesser, 10 cm Höhe
  • ca. 9 Liter Fassungsvermögen, 36 cm Durchmesser, 10,5 cm Höhe

Bedenke beim Kauf, dass du durch mehrere Frittierdurchgänge auch in kleineren und mittelgroßen Töpfen Frittiertes für mehrere Personen zubereiten kannst. Ein übergroßer Topf könnte im Alltag unhandlich sein und die Verwendbarkeit für anderweitige Kochvorhaben einschränken.

Die wichtigsten Kaufkriterien für Frittiertöpfe

In der Tabelle findest du alle wesentlichen Produkteigenschaften zusammengefasst:

KriteriumHinweise
Form & Größe
  • bedarfsgerechtes Volumen
  • liegt plan auf
  • Durchmesser mit Herdplatte kompatibel
  • ausreichend Höhe zum Schutz vor Fettspritzern
Material
  • Stahlemaille; 18/10 Edelstahl mit Kapsel- oder Sandwichboden; Aluguss
  • hohe Wärmeleitfähigkeit für schnelles Erhitzen
  • gleichmäßige Wärmeverteilung
  • bei Bedarf induktionsfähig
  • PTFE- und PFAO-frei
Ausstattung
  • wärmeisolierte Griffe
  • solide Befestigung der Griffe, um schweren Unfällen mit heißem Fett vorzubeugen
  • bei Bedarf mit Deckel (evtl. Glasdeckel zum Servieren und Sichtkochen)
  • engmaschiger Frittierkorb bzw. Frittiereinsatz mit feinem Lochblech oder Drahtgitter, damit filigranes Frittiergut nicht herausfällt
  • multifunktional verwendbar
  • im Idealfall mit Schüttrand und Füllstandanzeige
Ersatzteile
  • Service Ersatzteilverfügbarkeit/Kompatibilität mit universalen Einsätzen
Reinigung
  • spülmaschinengeeignet

Die bekanntesten Hersteller – Traditionsunternehmen geben den Ton an

HerstellerBesonderheiten
Krüger
  • seit 1853
  • Stahlemaille
  • mit Chromrand
  • für alle Herdarten (auch Induktion)
  • inklusive Gittereinsatz
  • Bodendekor
  • Hohlseitengriffe (emailliert)
  • Deckel mit ausgestanzten Öffnungen für Frittiereinsätze
  • schlichtes Design in Schwarz
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Riess
  • hergestellt in Österreich
  • Emaille
  • Edelstahleinsatz, klappbare Drahtbügel
  • starke Stahl-Wärmespeicherböden, für alle Herdarten
  • 100 % recyclebar
  • nickelfrei, ideal für Nickelallergiker
  • energiesparend, schnell erhitzt, gute Hitzeverteilung
  • geschmacks- und geruchsneutral
  • laugen- und säurefest, farbbeständig
  • „Pommes-frites Pfannen“
Baumalu
  • französisches Unternehmen
  • verschiedene Materialien
  • emaillierter Stahl; Edelstahl; dreifach Böden (Edelstahl/Aluminium/Edelstahl)
  • Stahlsieb (verzinnter Stahldraht)
  • Sets mit und ohne Deckel
  • teilweise Bakelit-Griffe (Kunststoff)
  • Modelle mit Schutzbeschichtung
  • verschiedene Größen
  • für alle Herdarten erhältlich
  • schlichte Designs und Modelle mit Decor

Weitere Hersteller sind beispielsweise GSW und Ibili. Die Schweizer Marke Ibili hat farbenfrohe Frittier-Sets im Programm. Darunter die Fritteusen für den Herd aus den Serien Volcan sowie Korinto. Bei Versandhändlern wie Westfalia haben wir beim Recherchieren für diesen Ratgeber (Stand 5. August 2019) Gartöpfe zum Frittieren entdeckt. Auch in den Onlineshops von Real und Lidl waren zum genannten Zeitpunkt entsprechende Angebote verfügbar. Darunter Artikel von Krüger, Baumalu, GSW und Riess. Im Onlineshop von WMF waren keine Frittiersets hinterlegt, sondern Lediglich ein Einsatzkorb mit Henkel aus Cromargan Edelstahl von Silit, einer Marke der WMF Group.

Vier beliebte Frittiertöpfe

GSW Edelstahl Frittiertopf mit Korb und Glasdeckel

( Rezensionen)
GSW Edelstahl Frittiertopf mit Korb und Glasdeckel

Besonderheiten

  • für alle Herdarten (induktionsfähig)
  • Deckel als Servierschale umfunktionierbar
  • Thermo Kapselboden
  • zeitloses Design
Das dreiteilige Set von GSW besteht aus rostfreiem Edelstahl. Der Topf ist bauchig und nimmt rund drei Liter auf. Für zwei Personen ausreichend. Der Durchmesser des Topfbodens beträgt 16 Zentimeter. Der Frittierkorb ist engmaschig, sodass auch Garnelen oder ähnlich filigrane Zutaten nicht hindurchrutschen. Der Kapselboden sorgt für schnelles Erhitzen und spart Energie. Zufriedene Käufer berichten, dass auch das Abtropfen von Frittiertem gut klappt und das Set sauber verarbeitet ist. Die simple Reinigung in der Spülmaschine wird ebenso positiv betont. Teilweise kritisiert, wird der leichte und weniger stabile Korb, welcher angesichts des niedrigen Preises aber dennoch akzeptabel und ausreichend ist.
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Emaillierter Frittiertopf von Krüger

( Rezensionen)
Emaillierter Frittiertopf von Krüger

Besonderheiten

  • Stahlemaille mit Chromrand
  • schwarz
  • auch für Induktion
  • inkl. Einsatz und Deckel
  • 5 l Fassungsvermögen
Mit diesem Frittiertopf präsentiert Traditionshersteller Krüger ein praktisches Kochgefäß. Es begeistert mit einem schlichten Design. Der Topf ist innen und außen schwarz, die Hohlseitengriffe runden die einfache Optik ab. Der Korb wird mittels Gestell zum Abtropfen des Frittierguts auf den Griffen platziert. Dank ausgestanzten Öffnungen im Deckel kann das Gefäß trotz eingehängtem Frittiereinsatz vollständig geschlossen werden. Das ist sowohl beim Aufbewahren im Küchenschrank als auch bei Zubereitungsarten wie dem Dämpfen von Vorteil. Vier Portionen Pommes lassen sich gleichzeitig frittieren, wodurch sich die Topfgröße auch für Familien eignet. Laut Käufern wird der Stahlemailletopf schnell heiß und erfüllt seinen Zweck. Was fehlt, ist eine Markierung für die maximale Füllhöhe.
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Krüger Stahltopf zum Frittieren (Werksnummer PF24)

( Rezensionen)
Krüger Stahltopf zum Frittieren (Werksnummer PF24)

Besonderheiten

  • induktionsgeeignet
  • ca. 4 Liter Volumen
  • schwarz glänzend emailliert
  • ohne Deckel
Auch dieser Topf stammt von Qualitätshersteller Krüger mit Sitz in Ahlen. Er ist emailliert, verfügt über einen Chromrand und hat eine Kapazität von etwa vier Liter. Er funktioniert auf Gas-, Induktions-, Halogen-, Glaskeramik- und Elektrokochfeldern. Der Frittierkorb ist verzinnt und seine beiden Bügel sind so konzipiert, das sie auf Höhe der Griffe zuverlässig am Topfrand fixiert werden können. Einfach umklappen und schon kann Fett vom Frittiergut abtropfen! Bei Amazon ist das Set alternativ mit Glasdeckel erhältlich. Gelobt werden das unschlagbare Preis-Leistungs-Verhältnis und die Reinigungsmöglichkeit in der Spülmaschine, bemängelt die Griffe, weil sie stark erhitzen.
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Fortalit Frittiertopf von BK Cookware

( Rezensionen)
Fortalit Frittiertopf von BK Cookware

Besonderheiten

  • emaillierter Stahl
  • 5,6 l Volumen
  • außen schwarz
  • blaue Innenseite
  • spülmaschinengeeignet
Der Frittiertopf von BK Cookware zeichnet sich durch langlebigen emaillierten Stahl und ein Volumen aus, das für einen 4-Personen-Haushalt genügt. Der Hersteller verspricht gute Wärmeverteilung, schnelles Erhitzen und Energieeinsparungen. Die Griffe sollen sich nicht so schnell erhitzen. Aussparungen im Deckel erlauben das Aufsetzen auf den Korb, um Frittiertes beim Abtropfen warmzuhalten. Die Korbgriffe sind starr befestigt, also nicht beweglich. Zur erhöhten Platzierung wird der Einsatz auf die Topfgriffe gestellt. Kritik wird in Hinblick auf die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten geäußert, weil der Deckel etwas scharfkantig ist und der Frittierkorb instabil wirkt. Der Großteil der Käufer ist zufrieden.
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Frittieren im Topf: Tipps und Schritt-für-Schritt-Anleitung

Öl zum Frittieren muss hoch erhitzbar sein. Ideale Sorten sind Sonnenblumen-, Raps-, Kokos- und raffiniertes Erdnussöl. Wichtig ist ein hoher Rauchpunkt, den außerdem Palmkernfett (220 °C) und Butterschmalz (205 °C) bieten. Olivenöl ist aufgrund des Eigengeschmacks für viele Rezepte ungeeignet, Leinöl beginnt außerdem zu früh zu rauchen. Auch Butter solltest du nicht nehmen, sie enthält zu viel Feuchtigkeit. Fleischgerichte erhalten durch Schweineschmalz einen intensiven Geschmack. Es steht somit sowohl pflanzliches als auch tierisches Fett zur Auswahl. Weitere Tipps:

  • Frittiertöpfe maximal zu einem Drittel mit Fett füllen, damit nach oben hin genug Platz bleibt, wenn es im heißen Zustand aufschäumt!
  • Die ideale Temperatur zum Frittieren liegt zwischen 170 und maximal 175 Grad. Mit einem hitzebeständigen Thermometer kannst du prüfen, ob das Fett heiß genug ist. Kein Thermometer zur Hand? Dann gibt die Kochlöffel-Probe Aufschluss darüber, ob die Hitze reicht. Einfach einen Kochlöffel aus Holz in das Fett halten: Beginnt es im Topf zu blubbern und bilden sich große Bläschen, kann es losgehen!
  • Wasser und heißes Öl bzw. Fett vertragen sich nicht. Gelangt Feuchtigkeit vom Frittiergut in den Frittiertopf, spritzt es in alle Richtungen. Schmerzhafte Verbrennungen sind vorprogrammiert. Deshalb gilt: Alles, was frittiert werden soll, gründlich abtrocknen!
  • Bedenke, dass auch in Nahrungsmitteln Feuchtigkeit enthalten ist. Gibst du zu viel Frittiergut gleichzeitig in den Topf, besteht das Risiko, dass Fett überschäumt und auf dem Herd landet. Das ist gefährlich und verschmutzt deine Küche unnötig. Pommes, Gemüse und Co. deshalb portionsweise hineingeben und nach und nach garen!
  • Tiefkühlware nur in kleinen Mengen behutsam in Frittierfett geben!
  • Zu frittierende Speisen sollten ungefähr die gleiche Größe aufweisen, damit sie den Garpunkt gleichzeitig erreichen. Ansonsten größere Stücke vor den kleinen ins Fett geben und etwas länger erhitzen!
  • Ein selbst gemachter Teig, beispielsweise Pfannkuchenteig, eignet sich bestens für eine feine Ummantelung. Lebensmittel hineintunken und im Fett baden lassen!

Und so geht´s:

  • Abhängig von der Topfgröße zwei bis vier Liter Fett auf maximal 175 Grad erhitzen! Die Fettmenge muss so gewählt werden, dass der Frittiertopf zu maximal einem Drittel gefüllt ist. Temperatur mit Fettthermometer beziehungsweise einem hitzebeständigen Bratenthermometer messen!
  • Bei Erreichen der nötigen Hitze die vorbereiteten Speisen vorsichtig in das Fett tauchen und goldbraun ausbacken! Nur so viel Frittiergut einfüllen, dass es rundum mit Fett umhüllt ist. Sollte dies nicht möglich sein, rechtzeitig wenden! Jedes Frittierstück muss genügend Platz haben und locker im Fett schweben. Blubbert es übermäßig, reduziere die Hitze! Die benötigte Frittierzeit entnimmst du Rezepten. Bedenke, dass viele Speisen weniger als eine Minute benötigen!
  • Bei Bedarf Frittiergut in Bewegung halten: Mit Schaumlöffel oder Holzzange vorsichtig rühren, damit nichts aneinanderklebt und gleichmäßig gart.
  • Frittiertes abtropfen lassen und danach zusätzlich auf Küchenpapier legen, um überschüssiges Fett aufzufangen!
  • Erst nach dem Frittieren würzen, weil Gewürze bei hoher Hitze verbrennen! Gib Salz, Pfeffer, Kräuter und ähnliches unmittelbar nach dem Fettbad dazu, weil die Zutaten dann gut haften.
  • Vor dem Servieren kurz abkühlen lassen!

Wir wünschen gutes Gelingen.

Tipp: Praktisch sind Fleischthermometer mit Sonde. Letztere kannst du bedenkenlos ins Fett hängen. Zudem gibt es spezielle Produkte mit Befestigungsklammer zum Fixieren am Topfrand und Verwenden als Fritteusenthermometer. Als Beispiel haben wir das Küchenthermometer „SIDO“ von Gefu verlinkt. Simple Nadelthermometer sind gleichermaßen nützliche Hilfsmittel. Mit Einstichthermometer lässt sich die Kerntemperatur von Fleisch, Fisch und Co. kontrollieren.

Achtung Giftstoffe: Richtig frittieren, gesund genießen!

Bildet sich beim Erhitzen von tierischem oder pflanzlichem Fett aufgrund eines zu niedrigen Rauchpunkts Rauch, entsteht die gesundheitsschädliche Chemikalie Acrolein. Das Umweltgift ist überaus giftig und sollte, wann immer möglich, gemieden werden. Zudem kann beim Frittieren Acrylamid entstehen. Diese Substanz wird seit April 2018 vermehrt diskutiert, weil Imbissbetriebe und Restaurants seither die in der EU-Verordnung 2017/2158 festgelegten Verfahren anwenden müssen, um Acrylamid in Lebensmitteln einzudämmen. Besonders stark vertreten, ist Acrylamid in frittierten Kartoffelprodukten wie Pommes Frites sowie Kartoffelchips wegen des hohen Stärkegehalts und der starken Erhitzung. Acrylamid steht unter Verdacht krebserregend zu sein. Obwohl sich Acrylamid nicht gänzlich vermeiden lässt, gibt es Methoden zur Senkung der Mengen. Die Verbraucherzentrale erklärt online, wie es geht. Unter anderem heißt es im Ratgeber: „Frittieren Sie Pommes frites nur bei Temperaturen unter 175 Grad Celsius.“

Info: Übrigens wird heißes Fett beziehungsweise Öl zum Frittieren „Frittüre“ genannt. Auch frittierte Speisen können diesen Titel tragen.

Frittierfett wiederverwenden und korrekt entsorgen!

Frittieröl/-fett ist mehrfach verwendbar. Drei bis fünf Garvorgänge sind möglich, wenn es sauber gefiltert und ordentlich gelagert wird. Gieße es warm (rund 15 Minuten abkühlen lassen!) durch ein Sieb, lass es vollständig abkühlen und lagere es in einem luftdichten Gefäß aus Kunststoff an einem kühlen, dunklen Ort! Das Filtern ist zur Entfernung von Rückständen und Sicherstellung der Haltbarkeit entscheidend. Ausnahmen bestätigen aber die Regel: Bereitest du Röstzwiebeln zu, wird Öl trüb und ist zu entsorgen. Grundsätzlich bindet Fett den Geschmack von Lebensmitteln und gibt sie beim nächsten Frittieren ab. Hast du beispielsweise Meeresfrüchte frittiert, kann das beim nächsten Mal unangenehme Geschmackveränderungen nach sich ziehen. Frittierst du zuerst Fisch und dann ein Dessert im gleichen Fett, schmeckt Süßes höchstwahrscheinlich fischig.

Frittierfett wird im kalten Zustand gründlich verpackt über den Restmüll (nur haushaltsübliche Mengen) entsorgt. Eine wasserdichte Plastiktüte ist als Verpackung in Ordnung. Ist Öl fest, genügt einwickeln in mehrere Lagen Zeitungspapier. Bei größeren Mengen ist der Recyclinghof die richtige Anlaufstelle. Keinesfalls darfst du Frittieröl in den Abfluss der Spüle oder gar in die Toilette kippen. Schließlich handelt es sich um nicht wasserlösliches Material, welches das Verkleben von Rohren verursachen kann. Auch auf dem Kompost oder in der Biotonne hat es nichts verloren. Bei falscher Entsorgung droht ein Bußgeld.

Tipp: Wertstoffhöfe bieten spezielle Fettbehälter und ein Entsorgungssystem. Es ist generell ratsam, weil besonders nachhaltig. Unabhängig von der Häufigkeit der Verwendung helfen dir deine Nase und Augen zu beurteilen, ob Fett wiederverwendbar oder reif zum Wegwerfen ist. Riecht es ranzig oder schaut nicht mehr frisch aus, weil zunehmend dunkel, solltest du dich davon verabschieden.

Sicherheit geht vor – vorbeugen und für den Ernstfall vorbereiten

Um das Sicherheitsrisiko, das mit heißem Fett einhergeht zu minimieren, solltest du es gänzlich vermeiden mit dem Topf herumzulaufen. Transportiere heißes Fett nie, sondern lass es auf dem Herd abkühlen! Außerdem sollte sich jeder, der zuhause frittiert darüber informieren, was im Ernstfall eines Fettbrands zu tun ist. Fängt Frittierfett zu brennen an, keinesfalls mit Wasser löschen! Das wäre ein fataler Fehler, weil Wasser in diesem Fall wie ein Brandbeschleuniger wirkt. Stattdessen entweder einen Deckel auf den Topf geben oder eine Löschdecke, um die Sauerstoffzufuhr zu stoppen und das Feuer zu ersticken. Feuerlöschdecken, die auch für Fettbrände empfohlen werden, kannst du im stationären Handel und online kaufen. Viele Baumärkte haben sie im Sortiment.

Lass Frittiertöpfe und Fritteusen niemals unbeaufsichtigt! Auch nicht kurz! Räum alle leicht entzündlichen Dinge weg!

Rezepte – große Auswahl zum Schlemmen

Frittieren lässt sich so ziemlich alles, was das Herz von Genießern begehrt. Um einen Einblick in die Vielfalt zu gewähren, haben wir einige Köstlichkeiten arrangiert, die du in einem Frittiertopf zubereiten kannst:

  • Pommes Frites
  • Kroketten
  • frittiertes Gemüse und Obst
  • Frühlingsrollen
  • Hähnchen
  • Calamares
  • Tapas
  • Mozzarella-Sticks
  • Chips
  • Krapfen (süße Stückchen aus Hefeteig, auch Berliner genannt)
  • Donuts
  • Quarkbällchen
  • Schokoriegel (z. B. mit Pfannkuchenteig)
  • Eiscreme (nur paniert!)

Pommes selber machen – zweimal frittieren für perfekten Genuss

Dass es für knusprige Pommes eine Fritteuse braucht, stimmt nicht. Auch mit einem Frittiertopf oder normalen Kochtopf kann das problemlos klappen. Man muss nur wissen wie. Der Clou besteht darin, die Kartoffeln zweimal zu garen. Einmal bei rund 140 °C für etwa drei Minuten, damit sie innen gar werden und ein zweites Mal bei 180 °C für eine knusprige Hülle und eine goldbraune Farbe. Dazwischen einige Minuten ruhen lassen. Kurz und knapp erklärt inklusive weiterer Tricks, wird die Vorgehensweise von Focus Online:

Für Pommes eignen sich insbesondere festkochende beziehungsweise vorwiegend festkochende Kartoffelsorten wie Ditta, Granola und Agria. Leg die Kartoffelsticks zum Entfernen überschüssiger Stärke vor dem Frittieren einige Minuten in kaltes Wasser!

Knusprige Zwiebelringe zubereiten

Zwiebelringe (Onion Rings) sind genau dein Ding? Auch die gelingen im Frittiertopf oder einer Pfanne gefüllt mit Öl spielend. Welche Zutaten du brauchst und worauf es bei der Zubereitung ankommt, verrät die Videoanleitung:

Tempura Teig für japanische Köstlichkeiten

Eine Spezialität aus der japanischen Küche ist Tempura-Teig. Er beschert beim Frittieren unwiderstehliche Genüsse und besteht aus Mehl, Ei und Wasser. Du kannst unter anderem Gemüse, Pilze, Fisch, Meeresfrüchte, Bananen und vieles mehr damit umhüllen, was dir gerade in den Sinn kommt. Traditionell wird Tempuramehl aus Reis untergemischt. Du kannst aber auch Weizenmehl nehmen. Ein individuelles Grundrezept wird im nächsten Video präsentiert:

Frittierte Rippchen

Auch des geht und wird von dem Barbecue-Blogger-Team SizzleBrothers bewiesen. Zwar mit elektrischer Fritteuse, aber die kannst du ohne Weiteres durch einen Frittiertopf ersetzen. Gegrillte Rippchen eine Minute ins heiße Fett geben, fertig!

Nachspeise: Eis-Bällchen in Mandelpanade

Wie du Gäste mit frittiertem Eis beeindruckst, zeigt das Gourmondo Food Studio:

Reinigung – minimaler Aufwand mit spülmaschinentauglichen Materialien

Besitzt du eine Spülmaschine, legst du dir am besten einen spülmaschinengeeigneten Frittiertopf zu. Damit sparst du wertvolle Zeit und Nerven. Nach dem Frittieren füllst du das kalte Frittierfett in einen verschließbaren Behälter und steckst den Topf in den Geschirrspüler. Ist das Frittiergefäß nicht für die maschinelle Reinigung konzipiert, findest du in unseren Ratgebern zu individuellen Topfarten passende Informationen. Da beim korrekten Frittieren nichts anbrennen sollte, gestaltet sich das Säubern von Hand relativ unkompliziert. Klares Wasser, Spülmittel, Schwamm oder Spüllappen genügen, um den Fettfilm zu entfernen. Anschließend heiß ausspülen, fertig.

Wie du Angebranntes effektiv löst, hier zum Nachlesen.

Frittieren ohne Frittiertopf/Fritteuse

Ein spezieller Frittiertopf ist in der heimischen Küche kein Muss. Auch in einem klassischen Kochtopf kannst du Frittiertes zubereiten. Woks und Schmortöpfe sind gute Alternativen. Ist kein Frittierkorb zur Hand, wäre ein Lochschöpfer beziehungsweise Schaumlöffel, eine Schaumkelle oder ein spezieller Frittierlöffel unverzichtbar, um Lebensmittel sicher ins heiße Fett zu geben und wieder zu entnehmen. Ist das Küchenzubehör nicht gelocht, sondern mit Drahtgewebe ausgerüstet, nennt man es auch Drahtlöffel oder Sieblöffel. Für Zwiebelringe und ähnliches sind Holzzangen oder feuerfeste Grillzangen praktisch.

Lern aus Rezensionen!

Viele Verbraucher bevorzugen Frittiertöpfe, weil sie sich schneller und einfacher reinigen lassen als Fritteusen. Bei der Modellauswahl musst du die Produkteigenschaften aber kritisch prüfen. Taucht dein Favorit in keinem seriösen Frittiertopf Test auf, solltest du in Händlershops, bei Vergleichsportalen oder Amazon (verifizierte Käufe) mehrere Kundenbewertungen lesen. Sie helfen bei der Beurteilung von Qualität, Funktion und Praxistauglichkeit. Ausschlaggebend sind Rezensionen von Käufern, die den Artikel bereits mehrfach in Gebrauch hatten und authentisch von Vor- und Nachteilen berichten können.

Fazit

Möchtest auf unnötige Elektrogeräte in deinem Haushalt verzichten, die Anschaffungskosten gering halten und Platz sparen, ist ein Frittiertopf eine gute Alternative zur Fritteuse. Damit kannst du auf dem Herd in der Küche oder auf einer mobilen Herdplatte im Freien frittieren. Sets inklusive Frittiereinsatz leisten treue Dienste und versprechen maximalen Komfort. Ob knusprige Hackbällchen für Fleischfans, frittiertes Gemüse für Vegetarier oder Süßspeisen für Nachkatzen: Mit Frittiertopf zauberst du beste Leckereien und bescherst puren Genuss für jeden Geschmack.

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