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Induktionstopf: FĂŒr effizientes Kochen auf Induktionsherd

Induktionstopf InduktionsfÀhiges Kochgeschirr ist zum Zubereiten von Speisen auf Induktionskochfeld unverzichtbar. Mit einem hochwertigen Induktionstopf schöpfst du das Zeit- und Energieeinsparpotenzial eines Induktionsherds voll aus. In diesem Ratgeber erfÀhrst du, wie sich Induktionstöpfe erkennen, clever auswÀhlen und richtig nutzen lassen!
Besonderheiten
  • magnetischer Topfboden
  • auf den Punkt regulierbar
  • schnell heiß
  • energieeffizient

Induktionstöpfe Test & Vergleich 2020

Elektromagnetisches Kochen. So lĂ€sst sich das Funktionsprinzip eines Induktionsherds kurz und knapp zusammenfassen. Induktionsherde arbeiten nicht mit WĂ€rmestrahlung, wie es bei elektrischen Kochfeldern beziehungsweise Glaskeramik-Feldern der Fall ist. Sie leiten keine Energie. Stattdessen kommen elektromagnetische Wechselfelder zum Einsatz, die durch Strom und Kupferspiralen erzeugt werden. HĂ€ngt eine Spule, damit ist ein elektrotechnisches Bauelement gemeint, an einer Steckdose, erzeugt sie ein Magnetfeld. Letzteres ist quasi das HerzstĂŒck eines Induktionsherds. Im magnetischen Kochtopf befinden sich viele freie Elektronen, die auf das vom Herd ausgehende Magnetfeld reagieren und beginnen sich zu bewegen. Durch ihre kreisförmige Bewegung (Wirbelströme) entsteht die gewĂŒnschte WĂ€rme zum Kochen. Der damit einhergehende Clou: Die Reaktion findet ausschließlich im Kochtopf statt, nicht auf der HerdoberflĂ€che. Die WĂ€rme entsteht also nicht auf der Platte, sondern direkt im Topfboden. Die Kochstelle bleibt nahezu kalt und wird nur durch den Topf leicht erwĂ€rmt. Erst wenn ein geeignetes Material auf den eingeschalteten Herd gestellt wird, erzeugt das Magnetfeld die genannten Wirbelströme. Abgedeckt ist die Technik des KĂŒchengerĂ€ts mit einem glatten Kochfeld, das grĂ¶ĂŸtenteils aus Glaskeramik besteht.

Als Induktion bezeichnet man die Erzeugung von Spannung.

Das Induktionsprinzip hat mehrere Vorteile:

  • Geschwindigkeit: Da nicht erst ein Kochfeld erhitzt werden muss, sondern direkt der Topf, geht Kochen generell deutlich schneller. Auch Temperaturwechsel gelingen rasant. Anders als beim Elektroherd, muss die Herdplatte nicht erst aufheizen oder abkĂŒhlen.
  • Gesundheit: Durch die prĂ€zise Hitzekontrolle fĂ€llt nĂ€hrstoffschonendes Zubereiten leichter. Auch Angebranntes lĂ€sst sich eher vermeiden, weil Herd und Kochtopf unmittelbar auf die Steuerung reagieren. Die ansonsten oft hinderliche RestwĂ€rme kann das Anbrennen nicht mehr verursachen.
  • Energieeffizienz: Energie entsteht nur dort, wo sie benötigt wird und auch nur solange, wie der Topf Kontakt zur InduktionsherdoberflĂ€che hat und diese durch Stromzufuhr Magnetfelder erzeugt. Das beugt Energieverschwendung effektiv vor. Derzeit gibt es keine effizientere Art des Zubereitens als mit Induktion. Ein Induktionsherd spart mindestens 30 Prozent Energie.
  • Sicherheit: Der Herd wird nicht heiß, sodass von Herdplatten keine Verbrennungsgefahr ausgeht. WĂ€rme wird nur erzeugt, wenn passendes Kochgeschirr auf der OberflĂ€che steht. Ohne Töpfe und Pfannen keine Hitzequellen. Nicht nur fĂŒr Haushalte mit Kindern ein echter Gewinn, sondern auch allgemein. Die Brandgefahr sinkt.

Damit Prinzip der Induktion funktioniert und zur gewĂŒnschten Zeit- und Stromersparnis fĂŒhrt, benötigst du induktionsgeeignetes Kochgeschirr. Es ist genau auf die AnsprĂŒche des Kochfeldes abgestimmt, als EinzelstĂŒcke sowie Komplettset zu haben. Kochen gelingt damit enorm sparsam, schnell und effizient. FĂŒr InduktionsfĂ€higkeit benötigen Töpfe einen magnetisierbaren Boden. Teilweise bestehen die Produkte vollkommen aus ferromagnetischem Material. Ferromagnetismus beschreibt die bekannteste Form von Magnetismus bei Festkörpern. Eine Form magnetischer Ordnung, die vorwiegend bei Eisen vorkommt. Der Begriff Ferromagnetismus kommt vom lateinischen Wort fĂŒr Eisen: ferrum. Das reine Metall Eisen ist ferromagnetisch. Gleiches gilt fĂŒr die reinen Metalle Nickel und Kobalt.

Induktionstopf Materialien – von Gusseisen bis Kupfer

InduktionsfĂ€hige Töpfe gibt es in verschiedenen Arten und GrĂ¶ĂŸen. Im Vergleich zu anderen Töpfen unterscheiden sie sich hauptsĂ€chlich beim Material. Sie sind speziell fĂŒr Induktionskochfelder vorgesehen, funktionieren aber auch auf einem normalen Herd. Ob alter Elektroherd mit vier Platten, Glaskeramik (Ceranfeld) oder Gasherd. Schließlich erhitzen sich Materialien wie Edelstahl, Gusseisen oder Aluminium auch bei normaler WĂ€rmestrahlung. Im Gegensatz dazu sind aber nicht alle Materialien induktionsfĂ€hig. Bei Ă€lteren Modellen aus Stahlemaille oder Gusseisen gibt es meistens keine Probleme. Ein Großteil alter Kasserollen und BrĂ€ter wirst Du auch auf einem neuen Induktionsfeld verwenden können. Der Grund: Gusseisen ist ein Eisenwerkstoff, der aus Eisen gegossen wird und somit ferromagnetisches Material enthĂ€lt. Auch Eisenpfannen sind ferromagnetisch. Alte Emailletöpfe mit Eisenkern sind ebenfalls induktionsfĂ€hig. Gleiches gilt fĂŒr Töpfe aus Stahl beziehungsweise emailliertem Stahl (Stahlemaille). Welche Eigenschaften diese Topfmaterialien außerdem mit sich bringen, kannst du in unseren individuellen Ratgebern nachlesen:

Spezialbehandlungen machen nicht ferromagnetische Materialien induktionsfÀhig

Anders verhĂ€lt es sich bei Aluminium, Aluguss (Aluminiumguss), Edelstahl und Kupfer. FĂŒr sich genommen, sind diese Materialien nicht ferromagnetisch und somit nicht induktionsfĂ€hig. Viele Hersteller integrieren jedoch magnetische Eisenteilchen oder statten die Töpfe mit einem entsprechenden Boden aus. Nur so können die Konstruktionen die zum Kochen benötigte Hitze erzeugen. Ausnahmen bestĂ€tigen allerdings die Regel, was wir im nĂ€chsten Absatz nĂ€her erlĂ€utern.

Im Profi-Bereich findet sich Kupfer-Kochgeschirr, das mit einer hauchdĂŒnnen Magnetschicht auf dem Topfboden funktioniert. So bleibt der hervorragende WĂ€rmeleiteffekt des Metalls bestehen. de Buyer war der erste Hersteller, der Kupfertöpfen die InduktionsfĂ€higkeit verpasste. Ferromagnetisches Edelstahl in einem Spezialboden macht`s möglich. Jetzt fragst du dich sicherlich, wie Edelstahl ferromagnetisch sein kann. Schließlich haben wir gerade erklĂ€rt, dass Edelstahl eigentlich nicht magnetisch ist. Das stimmt, allerdings nur zum Teil: Fachleute wĂŒrden generell nicht empfehlen, einen Magneten zu benutzen, um herauszufinden, ob ein nichtrostender Edelstahl magnetisch ist. Experten unterscheiden zwischen magnetisierbaren und nicht magnetisierbaren nichtrostenden StĂ€hlen. Paramagnetische Metalle reagieren in Bezug auf die alltĂ€gliche Wahrnehmung nicht „spĂŒrbar“ auf Magnetismus. Sie werden also nicht von einem Magneten angezogen. In der Umgangssprache heißt es dann, dass diese Materialien unmagnetisch sind. Paramagnetische Metalle sind beispielsweise austenitischer nichtrostender Stahl. Beim Großteil der weltweit verwendeten nichtrostenden StĂ€hle handelt es sich um Chrom-Nickel-Stahl (Austenite), diese sind nicht magnetisierbar. Dennoch kann Edelstahl magnetisch werden: Der Trick besteht in der plastischen Kaltumformung: In umgeformten Zonen kommt es zu einer VerĂ€nderung des austenitischen GefĂŒges hin zum sogenannten Umformmartensit, welcher wiederum ferromagnetisch ist und von einem Magneten angezogen wird. Magnetischer Edelstahl ist daher durchaus erhĂ€ltlich und wird fĂŒr Induktionstöpfe eingesetzt. Meist aber nur im Bereich des Bodens. Die Seitenteile werden aus klassischem Edelstahl gefertigt, weil dieser gegenĂŒber SĂ€uren und korrosiven FlĂŒssigkeiten widerstandsfĂ€higer ist. Wichtig: Ob Edelstahl magnetisch ist oder nicht, sagt nichts ĂŒber seine QualitĂ€t aus. Magnetischer Edelstahl ist nicht minderwertig. Die Entscheidung zwischen magnetischem oder nichtmagnetischem Edelstahl hĂ€ngt immer vom Verwendungszweck ab. Kupfermanufaktur Weyersberg zog nach und verlieh seinen Töpfen wiederum eine Bodenbeschichtung mit Eisenschicht.

Tipp: Hinsichtlich gĂ€ngiger Kochgeschirrmaterialien ist Kupfer der mit Abstand beste WĂ€rmeleiter. Auf einem Induktionsherd (auch Gas) lĂ€sst sich das Potenzial seiner WĂ€rmeleitfĂ€higkeit am effizientesten nutzen. Schnelle Temperaturwechsel gelingen bei kaum einer anderen Technik- beziehungsweise Materialkombination besser. Wichtig ist nur, dass KupfergefĂ€ĂŸe induktionsfĂ€hig sind. Reine Kupfertöpfe sind das nie.

FĂŒr Induktion ungeeignet sind KochgefĂ€ĂŸe aus Glas und Keramik (Porzellan, Steinzeug, Steingut).

InduktionsfĂ€higkeit kein QualitĂ€tsgarant – Verarbeitung entscheidend

Wie gut Induktionstöpfe funktionieren, hĂ€ngt von der Verarbeitung ab. Das Kochverhalten wird unter anderem davon beeinflusst, welche FlĂ€che beziehungsweise Bestandteile magnetisch sind. Die Unterschiede zwischen Herstellern und Produktreihen sind teilweise erheblich. Befindet sich das ferromagnetische Material nicht nur im Boden, sondern auch in SeitenwĂ€nden, wird dort ebenfalls WĂ€rme erzeugt, was die Aufheizzeit verkĂŒrzt. Eine mittlere Leistungsstufe ist dann zum Erhitzen meist ausreichend. Töpfe mit Eisenkern im Kapsel- oder Sandwichboden, die ansonsten zum Beispiel aus normalem Edelstahl bestehen, verfĂŒgen ausschließlich unten ĂŒber ferromagnetisches Material. Die SeitenwĂ€nde werden hier nicht direkt, sondern durch Weiterleiten der Energie vom Boden nach oben erhitzt. Das dauert etwas lĂ€nger. Bei solchen Töpfen sollte der Topfboden möglichst dick sein. Außerdem gilt: FĂŒr optimale Brat- und Kochergebnisse zunĂ€chst eine hohe Stufe wĂ€hlen! Die Energiezufuhr nach dem Erhitzen reduzieren, um Angebranntem vorzubeugen! Wie bereits erlĂ€utert, spielt aber auch das Material eine zentrale Rolle. Am Beispiel Edelstahl (siehe ErlĂ€uterungen unter „Spezialbehandlungen“ wird deutlich, dass ferromagnetische SeitenwĂ€nde nicht immer vorteilhaft sind.

Tipp: Welche FlĂ€chen tatsĂ€chlich magnetisch sind, lĂ€sst sich mit einem Magnet kontrollieren. „Fahr“ damit ĂŒber das KochgefĂ€ĂŸ und schau, an welcher Stelle er seine Haftung verliert.

DarĂŒber hinaus muss der Topfboden absolut plan aufliegen, um Energieverlusten vorzubeugen und ein effizientes Kocherlebnis mit Induktion zu ermöglichen. Teilweise sind die OberflĂ€chen im kalten Zustand etwas nach innen gewölbt, was man auch Bombierung nennt beziehungsweise bombierte Topfböden. Bei Hitze dehnt sich das Metall aus und die gesamte FlĂ€che liegt auf. Wackelt ein Kochtopf beim Erhitzen, mangelt es an OberflĂ€chenkontakt, was in jeglicher Hinsicht negativ ist.

Zudem mĂŒssen Deckel optimal schließen, damit keine WĂ€rme entweichen kann. Glasdeckel sind bei Induktion vorteilhaft, weil der Topfinhalt aufgrund der Effizienz schnell zu Kochen beginnt. Hast du wenig Erfahrung mit Induktionskochen, wirst du etwas Übung beim Regulieren der Hitze brauchen, um Angebranntes zu verhindern. Dank transparentem Sichtdeckel hast du alles im Blick und kannst zĂŒgig reagieren.

Ob eine Beschichtung fĂŒr deine Zwecke sinnvoll ist, kannst du mit Hilfe des Ratgebers ĂŒber beschichtete Töpfe herausfinden.

Töpfe mit wÀrmeisolierten Griffen bevorzugen

Ein weiteres QualitĂ€tsmerkmal sind die Griffe der Töpfe. Bei guten Induktionstöpfen werden nicht nur die Böden, sondern auch die SeitenwĂ€nde mit erhitzt. Demnach sind hitzebestĂ€ndige Griffe besonders wichtig, da sie sonst die gleiche Temperatur annehmen. Kaltgriffe beugen UnfĂ€llen in der KĂŒche vor, verhindern Verbrennungen und sparen zusĂ€tzlich Energiekosten, weil die Energie ausschließlich dort landet, wo sie benötigt wird: Dank heißen Topfböden und -wĂ€nden direkt beim Gargut.

Die wichtigsten Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
  • auf den Punkt regulierbar
  • schnelles, gezieltes Kochen
  • kurze Reaktionszeit
  • sparsam
  • energieeffizient
  • große Auswahl
  • unterschiedliche Materialien, GrĂ¶ĂŸen & Arten
  • auf anderen Herdarten verwendbar
  • erhöhte Sicherheit dank Induktion
  • nĂ€hrstoffschonendes Zubereiten
  • mĂŒssen zwingend magnetisch sein
  • mĂŒssen zur Herdplatte passen (Bei Herd ohne automatische Topferkennung)
  • keine SpeicherwĂ€rme (erfordert Umgewöhnen)
  • teilweise relativ hohe Anschaffungskosten

Immense Auswahl: GrĂ¶ĂŸe und Verwendungszweck als Unterscheidungsmerkmal

Als Stiftung Warentest 2009 im „Topf-an-Topf-Rennen“ 17 Topfsets testete, waren induktionsfĂ€hige Produkte die Ausnahme. Heute ist das anders. Im Produkttest, der in der Ausgabe 01/2017 des Magazins der Verbraucherorganisation erschien, funktionierten bereits alle ĂŒberprĂŒften Töpfe auf Induktionsfeldern. Damals im Testlabor: Zwölf Sets aus Edelstahl, vier aus Aluminium. „Zwar reagiert Aluminium nicht auf elektromagnetische Induktion. Die Töpfe tragen allerdings eine EdelstahlÂŹschicht auf dem Boden, die die Strahlung in WĂ€rme umwandelt“, so die ErklĂ€rung unter test.de. Das induktionsfĂ€hige Topfset Fissler Intensa wurde Testsieger. ÜberprĂŒft wurde allerdings nicht konkret die InduktionsfĂ€higkeit, sondern allgemeine Produkteigenschaften wie Kochfunktion, Energieverbrauch und Handhabung auf einem Glaskeramikkochfeld.

Welcher Induktionstopf der beste ist, hĂ€ngt von persönlichen AnsprĂŒchen und Vorhaben ab. Geht es dir hauptsĂ€chlich um das Schmoren von Fleisch, sind andere Eigenschaften erforderlich als zum Zubereiten von Marmelade oder punktgenauen Braten von Steaks.

Die TopfgrĂ¶ĂŸe – Mini, Midi, Maxi

Möchtest du einen Induktionstopf kaufen, stehen nahezu alle Formen und GrĂ¶ĂŸen zur VerfĂŒgung. Ob klein mit 12 beziehungsweise 16 Zentimeter Durchmesser, mittelgroße Varianten mit 20, 24 oder 26 Zentimeter oder besonders großzĂŒgige AusfĂŒhrungen mit 28 Zentimeter und mehr. Ein wesentliches Kriterium ist das Fassungsvermögen. Kleine Kasserolle mit 1,4 Liter Volumen, 10 Liter Suppentopf oder 20 Liter Jumbotopf: FĂŒr jeden heimischen Bedarf wird etwas geboten.

Wichtig ist, dass der Durchmesser des Topfbodens zum jeweiligen Induktionsfeld passt. Ist er kleiner als die vorgegebene Induktionskochzone, kann Kochgeschirr ĂŒberhitzen. Überragt es das Kochfeld, mangelt es am Topfrand an WĂ€rme, was zu einem ungleichmĂ€ĂŸigen Ergebnis fĂŒhrt. Eine punktuelle Überhitzung wĂ€re auch hier mittig denkbar. Ist ein Topf grĂ¶ĂŸer als die Induktionszone, erhitzt sich der Rest der FlĂ€che durch WĂ€rmeleitung verzögert.

Wichtig: Der in Produktbeschreibungen angegebene Durchmesser muss sich nicht auf den Topfboden beziehen. Teilweise kann es sich um den Durchmesser der Öffnung handeln. PrĂŒf diese Angabe deshalb sorgfĂ€ltig! Entsprechen KochgefĂ€ĂŸe nicht dem klar definierten induktiven Bereich, ist von der Verwendung abzuraten, weil MaterialschĂ€den nicht auszuschließen sind. Generell gilt: Töpfe immer mittig auf die Zone stellen, nie seitlich!

Automatische Topferkennung: VollflĂ€chige Induktion fĂŒr noch mehr Komfort

Viele innovative Hersteller verzichten inzwischen auf vordefinierte Kochzonen und bieten stattdessen VollflĂ€chen-Induktion. Das heißt, dass Töpfe und Pfanne nicht auf vorgegebene Kochfelder gestellt werden mĂŒssen, sondern auf der gesamten HerdoberflĂ€che erhitzt werden können. Entscheidend ist die Anordnung der Induktionsspulen. Viele Herdhersteller schreiben allerdings eine MindesttopfgrĂ¶ĂŸe vor. Beispiel: der MaxiSense Induktionsherd von AEG. Bei diesem E-GerĂ€t mĂŒssen Töpfe einen Durchmesser von mindestens 12,5 Zentimeter aufweisen. Anhand des freeInduction Plus von Siemens kannst du die FlexibilitĂ€t vollflĂ€chiger Induktion nachvollziehen:

Zahlreiche Topfarten – zwischen Saucen- und Pastatopf

Neben Material und GrĂ¶ĂŸe unterscheiden sich Induktionstöpfe hinsichtlich ihrer Verwendbarkeit und Form. Das Spektrum reicht vom kleinen Milchtopf ĂŒber GemĂŒse-, Nudel und Dampfgartöpfe bis zum rechteckigen BrĂ€ter fĂŒr große FleischstĂŒcke oder dem Schnellkochtopf fĂŒr maximale Zeitersparnis. Ob breiter Schmortopf, Suppentopf oder konisch geformter Marmeladentopf: FĂŒr jedes gĂ€ngige Kochvorhaben gibt es induktionsfĂ€higes Zubehör. Dementsprechend weit reicht der Einsatzbereich vom Kochen ĂŒber Schmoren und DĂ€mpfen bis Garen, DĂŒnsten und Braten. Nudelwasser aufkochen, leckere Eintöpfe zubereiten, raffinierte Saucen zaubern, GemĂŒse blanchieren, asiatisches im Wok kreieren, karamellisieren und vieles mehr. Mit Induktionsgeschirr steht die volle Bandbreite der Kochkunst offen.

Entsprechend der Vielfalt an Topftypen und Verwendungsmöglichkeiten, gestalten sich Aufbau und AusrĂŒstung individuell. WĂ€hrend die induktionsfĂ€hige Stielkasserolle ĂŒber einen langen seitlichen Stiel verfĂŒgt, hat die schwere Cocotte zwei stabile Griffe fĂŒr eine sichere Handhabung im gefĂŒllten Zustand. Schau dich in den separaten Ratgebern zu Topfarten um und informier dich ĂŒber dessen wesentliche Besonderheiten!

Nimm dir Zeit und studiere mehrere Tests unabhĂ€ngiger Organisationen und lies authentische Kundenbewertungen bei Amazon und Co. in Ruhe durch! Verschaff dir durch KĂ€ufer, die Artikel bereits mehrfach in Gebrauch hatten, einen Eindruck ĂŒber FunktionalitĂ€t, QualitĂ€t und ZuverlĂ€ssigkeit!

Designs in allen Variationen

Auch hinsichtlich der Designs bleiben keine WĂŒnsche offen. Zeitlose Töpfe in Schwarz aus Aluminium sind gleichermaßen erhĂ€ltlich, wie elegante Edelstahltöpfe, Farbenfrohes aus Emaille, Luxuriöses aus Kupfer oder InduktionsbrĂ€ter mit originellem Farbverlauf. An Abwechslung mangelt es nicht.

Induktionstöpfe erkennen – Zeichen prĂŒfen, Magnettest machen!

Da es frĂŒher keine Induktionsherde gab, musste Kochgeschirr nicht magnetisch sein. Dementsprechend sind viele Ă€ltere Bestandstöpfe in heimischen KĂŒchen nicht induktionsfĂ€hig. Einen Induktionstopf erkennt man an seinem Magnetismus. Dieser muss nicht den kompletten Topf betreffen. Ein magnetischer Topfboden reicht. In Produktbeschreibungen der Hersteller werden die Töpfe meist als induktionsfĂ€hig oder induktionsgeeignet betitelt. Auf dem Topfboden wird Induktion optisch mit einer Spirale als Symbol dargestellt, die der Kupferspirale unter der Kochplatte nachempfunden ist. Einige Hersteller werben alternativ mit Allherdböden. Sie mĂŒssen in der Regel auf Induktionsfeldern funktionieren.

Im Zweifelsfall hĂ€ltst Du einen Magneten an den Topfboden. Bleibt er hĂ€ngen, wird der Kochtopf dem Induktionsprinzip gerecht. Bei alten Topfsets beziehungsweise gebrauchtem Kochgeschirr kannst Du induktionsfĂ€higes Zubehör auf diese Art am einfachfesten identifizieren. Es muss kein spezieller Testmagnet sein. Pinnwandmagnete genĂŒgen.

Bleibt an einem Topf, der nicht mit dem Spulensymbol (auch Wendelsymbol) als eindeutig induktionsfĂ€hig gekennzeichnet ist, ein Magnet haften, ist das keine Garantie fĂŒr einen optimalen Wirkungsgrad. Ein magnetischer Topfboden bedeutet nur, dass er grundsĂ€tzlich induktionsfĂ€hig ist, aber nicht, dass er perfekte Voraussetzungen fĂŒr ein Maximum an Effizienz aufweist. Spezielles Induktionsgeschirr fördert induktive ErwĂ€rmung durch Wirbelströme bestmöglich.

Wenn Magnete nicht haften bleiben: VorĂŒbergehend Adapter verwenden

Moderne Induktionsherde melden es, wenn ein platzierter Topf nicht induktionsfĂ€hig ist. Manche GerĂ€te via Fragezeichen im Display, andere mittels Signalton. Um nichtinduktionsfĂ€hige GefĂ€ĂŸe verwenden zu können, gibt es unserer Meinung nach nur eine angemessene Lösung: Die Verwendung einer Adapterplatte, die speziell fĂŒr diesen Zweck konzipiert wurde. Sie wird zwischen HerdoberflĂ€che und Topf gelegt, erhitzt sich und ĂŒbertrĂ€gt WĂ€rme auf Kochgeschirr. FĂŒr den Übergang nach dem UmrĂŒsten auf Induktion eine ideale Investition. Induktionsplatten erlauben beispielsweise den Einsatz von Töpfen aus Aluminium, Edelstahl, Keramik, Glas und Kupfer.

Von dem Vorschlag, dass man einen nicht induktionsfĂ€higen Kochtopf als Alternativlösung in einen induktionsfĂ€higen stellt oder gar in eine beschichtete Induktionspfanne, raten wir ab. Das wird online von Laien empfohlen, ist aber lĂ€ngst nicht optimal, weil sowohl Beschichtungen als auch die gesamten Konstruktionen durch ungĂŒnstige EnergieĂŒbertragung Schaden nehmen können.

Merke: Adapterplatten sind kein Ersatz fĂŒr Induktionstöpfe. Um Zeit- und Energieverluste zu verhindern, solltest du langfristig auf Induktionsware umsteigen, weil der Wirkungsgrad höher ist. Adapter machen nur vorrĂŒbergehend und fĂŒr außergewöhnliches Kochgeschirr Sinn, das eher selten benötig wird.

Elementare Kaufkriterien beim Induktionstopf – Magnetismus ist unverzichtbar

Welche Produkteigenschaften besonders wichtig sind, hĂ€ngt davon ab, fĂŒr was du Töpfe benutzen willst. Kaufkriterien abhĂ€ngig vom Verwendungszweck, findest du in den Ratgeber der jeweiligen Topfarten. In der Tabelle wesentliche Faktoren, die bei Induktion im Fokus stehen:

KriteriumDetails
Form & GrĂ¶ĂŸe
  • gut schließender Deckel mit Kaltgriff
  • liegt plan auf Induktionskochplatte auf
  • bedarfsgerechtes Fassungsvermögen
  • passend zur HerdplattengrĂ¶ĂŸe
Material
  • ferromagnetisch
  • hohe WĂ€rmeleitfĂ€higkeit
  • rostfrei
  • backofengeeignet
  • bei Beschichtungen: BPA-frei (ohne Bisphenol-A); ohne PerfluoroctansĂ€ure (PFOA)
Ausstattung
  • wĂ€rmeisolierte, ergonomische Griffe
  • Deckel mit Dampfauslass
  • bei Bedarf Glasdeckel zum Sichtkochen (robustes GĂŒteglas)
  • evtl. Messskala, SchĂŒttrand
Pflege
  • spĂŒlmaschinengeeignet oder pflegeleicht gestaltet ohne schwer erreichbare Stellen

Die bekanntesten Hersteller – WMF, Tefal und Co.

HerstellerBesonderheiten
WMF
  • seit 1853
  • aus Aluguss (mit Durit Protect Plus Antihaftbeschichtung ohne PFOA)
  • aus Cromargan: rostfreier 18/10 Edelstahl
  • induktionsfĂ€hige Schnellkochtöpfe
  • Glasdeckel und Edelstahldeckel
  • einfache Reinigung, spĂŒlmaschinengeeignet
  • TransTherm-Allherdboden (induktionsgeeignet)
  • made in Germany oder „engineered in Germany“
  • einzelne Töpfe und Sets
  • elegante Designs
Tefal
  • gegrĂŒndet 1956
  • robustes Material
  • einfache Reinigung
  • passgenaue Deckel
  • breiter SchĂŒttrand
  • Edelstahl mit starkem Induktionsboden, backofengeeignet, genietete Griffe, teilweise spĂŒlmaschinengeeignet
  • Aluguss mit Antihaftversiegelung, massiver Alugussboden, hohe WĂ€rmespeicherung
  • stapelbare Kochtopfsets aus Edelstahl, Kapselboden, Glasdeckel mit klappbaren Griffen und Dampföffnung, seitliche Edelstahlgriffe mit Silikon, Messskala, spĂŒlmaschinengeeignet
Silit
  • seit 1920
  • Teil der WMF Group
  • Silit Silargan (nickelfreie, schlagfeste Funktionskeramik), Stahlkern mit keramischer Beschichtung, 30 Jahre Garantie
  • Edelstahl
  • Schnellkochtöpfe
  • Kaltgriff
  • backofenfest, spĂŒlmaschinengeeignet
  • zeitlose und farbenfrohe Designs
  • beste WĂ€rmeleitfĂ€higkeit
  • einzeln und Sets
Fissler
  • seit 1845
  • deutsche Traditionsmarke, gute QualitĂ€t
  • grĂ¶ĂŸtenteils „made in Germany“, teilweise Produktion in China
  • robuste Griffe
  • 18/10 Edelstahl
  • backofenfest, optimale WĂ€rmeaufnahme
  • induktionsfĂ€hige Schnellkochtöpfe (Hinweis „cookstar“ oder „Induction“ im Bodenstempel)
  • einzeln und Topfsets
  • moderne Designs
  • z. B. Serie Intensa mit Mess-Skala, Deckelablage, Abgießfunktion, Stapelfunktion, SchĂŒttrand
ELO
  • 1934 gegrĂŒndet
  • Modelle aus Edelstahl (18/10), stoßfester Glasdeckel, teilweise Akkutherm Speicherboden mit Kupferkern
  • Edelstahl Schnellkochtopf Sets
  • Stahlkeramik, kratz- & schnittfest, gleichmĂ€ĂŸige WĂ€rmeverteilung bis zum Rand, sĂ€urebestĂ€ndig, nickelfrei
  • Aluguss, keramische Antihaftversiegelung
  • Stahlemail, dekorative Designs, ohne Nickel, auch Flötenkessel
  • spĂŒlmaschinengeeignet
  • hohe WĂ€rmeleitfĂ€higkeit
  • breiter SchĂŒttrand
  • backofenfest und robust

Induktionstöpfe gibt es inzwischen von nahezu jedem Hersteller, weshalb diese Tabelle lĂ€ngst nicht vollstĂ€ndig ist. Auch bei Discountern wie Lidl oder Aldi findest du regelmĂ€ĂŸig attraktive Angebote. Gleiches gilt fĂŒr HaushaltswarengeschĂ€fte, VersandhĂ€ndler wie Amazon oder EinrichtungshĂ€user wie Ikea. Die zunehmende Nachfrage hat den Wettbewerb angekurbelt und kundenfreundliche Preise gefördert. Sparen kannst du beim Kauf von Topfsets gegenĂŒber dem Einzelkauf. Kleinere 4- oder 5-teilige Sets werden ebenso verkauft wie 7- oder gar 10-teilige Arrangements inklusive handlichen Stieltöpfen und Induktionspfannen. Topf- oder Pfannensets machen aber nur Sinn, wenn du die Bestandteile tatsĂ€chlich brauchst und sie deinen Kochgewohnheiten entsprechen. Sparpotenzial ergibt sich außerdem im Internet. Achte dabei auf Versandkosten! Die Lieferung ist nicht generell kostenlos, sondern kann insbesondere bei grĂ¶ĂŸeren Paketen zum Versenden von Topfsets teuer werden.

Bedenke, dass du beim Induktionskochen mit funktionaler Ausstattung Strom sparst und sich die Investitionskosten amortisieren.

Vier beliebte Induktionstöpfe

5-teiliges ELO Topfset Rubin

( Rezensionen)
5-teiliges ELO Topfset Rubin

Besonderheiten

  • 18/10 Edelstahl
  • verkapselte Sandwichböden
  • Literskala & Abgießrand
  • Glasdeckel
  • spĂŒlmaschinengeeignet
Die ELO Rubin Kochtöpfe sind besonders robust und bestehen aus hochwertigem Edelstahl. Die QualitĂ€t ist vor allem durch verkapselte Sandwichböden geprĂ€gt, welche eine schnelle und gleichmĂ€ĂŸige WĂ€rmeverteilung ermöglichen. Das Topfset fördert vitaminschonendes, wasserarmes und energiesparendes Garen. HitzebestĂ€ndige Glasdeckel mit EdelstahlbeschlĂ€gen erlauben den Blick in den Topf und sparen zusĂ€tzlich Energie. Eine Literskala Im Topfinneren sowie AbgießrĂ€nder sorgen fĂŒr eine einfache Handhabung. SĂ€mtliche Teile sind fĂŒr die SpĂŒlmaschine geeignet und von außen auf Hochglanz poliert. Das Set umfasst zwei Fleischtöpfe, einen Bratentopf, GemĂŒsetopf und eine Stielkasserolle, sodass du fĂŒr nahezu jedes Kochvorhaben vorbereitet bist. KĂ€ufer heben QualitĂ€t, den gĂŒnstigen Preis und praktische Extras wie Literskala positiv hervor. Vermisst werden Dampfabzugslöcher in den Deckeln.
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5-teiliges WMF Induktionstopfset Provence Plus

( Rezensionen)
5-teiliges WMF Induktionstopfset Provence Plus

Besonderheiten

  • Cromargan Edelstahl
  • Steckdeckel aus GĂŒteglas
  • spĂŒlmaschinengeeignet
  • TransTherm-Allherdböden
  • SchĂŒttrand
Das Topfset von WMF enthĂ€lt einen Bratentopf mit 2,5 Liter Volumen, drei Fleischtöpfe (2,0 / 3,5 / 6,0 l) und eine Stielkasserolle mit 1,4 Liter Fassungsvermögen aus Cromargan. Cromargan ist ein eingetragenes Warenzeichen von WMF fĂŒr rostfreien, langlebigen und formstabilen 18/10 Edelstahl. Das Material ist spĂŒlmaschinengeeignet, fördert energieeffizientes Kochen und ist bestĂ€ndig gegenĂŒber SpeisesĂ€uren. Die TransTherm-Allherdböden mit Aluminiumkern und Chromstahlkapsel sorgen fĂŒr optimierte WĂ€rmeleitfĂ€higkeit, lange WĂ€rmespeicherfĂ€higkeit und gleichmĂ€ĂŸige WĂ€rmeverteilung. Sichtkochdeckel, breite SchĂŒttrĂ€nder und ergonomische Edelstahlgriffe machen den Umgang mit den Kochtöpfen kinderleicht. Nutzer loben das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis, das zeitlose Design und die bequeme Handhabung.
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Tefal Bratentopf by Jamie Oliver

( Rezensionen)
Tefal Bratentopf by Jamie Oliver

Besonderheiten

  • Edelstahl
  • Messskala
  • Glasdeckel
  • Jamie Oliver PrĂ€gung
  • genietete Edelstahlgriffe
Dieser Bratentopf mit drei Liter Fassungsvermögen von Tefal wurde von Starkoch Jamie Oliver ausgewĂ€hlt, optimiert und getestet. Der hochwertige Edelstahl sorgt fĂŒr Robustheit und unterstreicht das edle Design mit formschönen sowie genieteten Griffen. Der Edelstahltopf ist außen hochglanzpoliert, innen matt. Der Induktionsboden mit ferromagnetischer Edelstahlplatte gewĂ€hrleistet PlanstabilitĂ€t und eine optimale Hitzeverteilung. Dank Glasdeckel hast du deine Speisen im Blick. Im Backofen hĂ€lt der Topf mit Deckel bis 175 Grad aus, ohne Deckel 260 Grad. Auf der Topfinnenseite eine Messskala fĂŒr gezieltes Portionieren von Kochwasser und Zutaten sowie den Verzicht auf Messbesser. Laut KĂ€ufern lĂ€sst sich der Topf spielend reinigen, die ergonomischen Griffe liegen gut in der Hand.
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BrÀter aus Aluguss von ELO

( Rezensionen)
BrÀter aus Aluguss von ELO

Besonderheiten

  • große Brat- und GarflĂ€che
  • Aluguss
  • kratzfeste Antihaftbeschichtung
  • Glasdeckel mit Edelstahlrand
  • Grillrost
Mit dem RechteckbrĂ€ter Pure Trend der Marke ELO holst du dir einen zuverlĂ€ssigen Helfer inklusive Grillrost in die KĂŒche. Knuspriger Schweinebraten lĂ€sst sich gleichermaßen zubereiten wie saftiger Spargel, Fisch oder GeflĂŒgelstĂŒcke. Auch im Backofen leistet er gute Dienste. Hochwertiger Aluguss, der sich bis zum Rand gleichmĂ€ĂŸig erhitzt und eine langlebige Antihaftversiegelung machen das Kocherlebnis komfortabel. Die hitzebestĂ€ndige Beschichtung „Thermoceramica“ macht sich die positiven Eigenschaften von Keramik zunutze: VerschleißbestĂ€ndigkeit und extreme HĂ€rte. Die Antihaftveredelung ist frei von PTFE und PFOA. Der Glasdeckel zum InduktionsbrĂ€ter ist mit stoßfestem Edelstahlrand ausgerĂŒstet und weist einen Aromaknopf zum langsamen Aromatisieren mit FlĂŒssigkeiten auf. Der Großteil der KĂ€ufer ist aufgrund der vielfĂ€ltigen Verwendungsmöglichkeiten und QualitĂ€t zufrieden.
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Tipps zum Umgang mit Induktionstopf – Übung macht den Meister!

Als Einsteiger im Bereich Induktionskochen solltest du dich nicht verrĂŒckt machen. Der Umgang mit Induktionstöpfen erfordert eine Phase der Umgewöhnung, weil sie deutlich schneller heiß werden und die Zubereitung entsprechend flotter klappt. Das ungewohnte Tempo erfordert wĂ€hrend der ersten KochvorgĂ€nge erhöhte Aufmerksamkeit.

Ein gutes Beispiel: Beim Aufkochen von Milch mit Induktion muss man zwar generell gut aufpassen, weil sie schnell ĂŒberkocht. Induktionsherd und Induktionsgeschirr haben aber im Vergleich zum normalen Elektroherd den Vorteil, ebenso zĂŒgig zu reagieren, wenn du die Temperatur verringerst. So lĂ€sst sich das Überkochen von FlĂŒssigkeiten vermeiden, ohne Hektik und Verbrennungen. Und sollte aufgrund mangelnder Aufmerksamkeit doch einmal etwas ĂŒberkochen, hinterlĂ€sst das auf der Herdplatte weniger ausgeprĂ€gte Spuren, weil diese kaum warm wird und sich Speisereiste nicht einbrennen.

Schon bald wirst du den Dreh aber raushaben. Ein paar Tipps fĂŒr gutes Gelingen:

  • Schließ, wann immer möglich, den Deckel fĂŒr maximale Energieersparnis!
  • Power- oder Booster-Funktionen, also besonders starke Leistungsstufen, nur zum Erhitzen von Nudelwasser oder Ă€hnlichem nutzen! Also zum Erhitzen grĂ¶ĂŸerer Mengen FlĂŒssigkeit. Beim Braten in Öl reichen herkömmliche Leistungsstufen. Ansonsten wĂŒrden Überhitzen von stĂ€rkehaltigen Lebensmitteln und damit die Entstehung von Acrylamid drohen. Diese Substanz steht unter Verdacht krebserregend zu sein. Beginnt Fett zu rauchen, kommt es zum krebserregenden Giftstoff Acrolein. Antihaftbeschichtungen nehmen bei ĂŒbermĂ€ĂŸiger Temperatur Schaden. Siehe beschichteter Topf.
  • Induktionstöpfe nie leer erhitzen!
  • Denk an Topflappen, wenn Griffe nicht isoliert sind und schĂŒtz dich vor Verbrennungen!

GerÀusche sind möglich, aber kein Grund zur Panik

Induktionstechnik kann hörbar sein. Zum einen durch die Erzeugung magnetischer Felder ĂŒber Spulen: Der hohe Stromfluss kann eine Art Brummen hervorrufen. Zum anderen wegen der integrierten KĂŒhlung durch LĂŒfter. In diesem Fall ist ein Surren möglich. Hochwertige Induktionsherde sind jedoch so gebaut, dass sie zumindest gerĂ€uscharm oder gar völlig gerĂ€uschlos funktionieren. Hörbar wird elektromagnetisches Kochen ebenfalls, wenn minderwertige Töpfe zum Einsatz kommen, dessen Verbindungen zwischen ferromagnetischen Schichten und nichtmagnetischen Materialien nicht optimal sind. Das kann Schwingungen hervorrufen, die fĂŒr GerĂ€usche (Knacken) sorgen. Schalte den Herd dann eine Stufe niedriger!

Brummen, Surren und leichtes Knacken sind keine QualitĂ€tsmĂ€ngel des ElektrogerĂ€ts, sondern gewöhnliche akustische Vorkommnisse. Hörst du unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig laute GerĂ€usche, solltest du den Herd umgehend abschalten und einen Techniker beziehungsweise den Kundenservice des Herstellers anrufen. Womöglich liegt ein Defekt vor.

Reinigung & Pflege sind materialabhÀngig

WĂŒnschst du dir pflegeleichte KĂŒchenhelfer, sind spĂŒlmaschinengeeignete Induktionstöpfe eine gute Entscheidung. Damit musst du dir ĂŒber die Reinigung die wenigsten Gedanken machen. Aber: Die in GeschirrspĂŒlern verwendeten Reinigungsmittel verlangen Materialien einiges ab. Die manuelle Reinigung im SpĂŒlbecken ist schonender. Dass induktionsfĂ€higes Kochgeschirr automatisch spĂŒlmaschinentauglich sein soll, stimmt nicht. Es gibt durchaus Produkte, die mit dem maschinellen Reinigungsprozess nicht zurechtkommen. Darunter gusseiserne GefĂ€ĂŸe ohne Beschichtung.

Welche Vorgehensweise und Putzutensilien beim SĂ€ubern von Hand empfehlenswert sind, hĂ€ngt vom Topfmaterial ab. Auch Beschichtungen spielen eine große Rolle. In der Übersicht Topfarten kannst du auf materialbezogene Reinigungstipps zugreifen. Mach dich schlau!

Spezielle Reinigungsmethoden fĂŒr ferromagnetische Materialien sind nicht notwendig. Verzichten, solltest du auf aggressive Reinigungsmittel und grobes Zubehör wie Stahlwolle. Wasser, ein mildes SpĂŒlmittel und ein sanfter Schwamm oder Lappen genĂŒgen grĂ¶ĂŸtenteils. Ist etwas angebrannt, haben wir hier LösungsvorschlĂ€ge. Je nach Beschaffenheit der Topfunterseite ist Schmutz dort besonders vorsichtig zu entfernen. SchĂ€den sind fĂŒr eine einwandfreie Verwendbarkeit und Energieeffizienz zu meiden. Gleiches gilt fĂŒr Unebenheiten am Boden durch RĂŒckstĂ€nde.

Angst vor Induktion? Gesundheitliche Fakten zur elektromagnetischen Strahlung

Ob die vom Induktionsherd ausgehenden Magnetfelder gesundheitlich gefĂ€hrlich sind, wird seit Jahren diskutiert. Marktcheck hat am Institut fĂŒr Physik an der Uni Stuttgart mit Prof. Gerd Denninger gesprochen und Messungen durchfĂŒhren lassen. Fest steht: Bis etwa 20 Zentimeter um das ElektrogerĂ€t herum, sind Magnetfelder deutlich messbar. Direkt auf der Herdplatte ist das Magnetfeld am stĂ€rksten. Je grĂ¶ĂŸer der Abstand zum Herd, desto geringer wird das messbare Magnetfeld.

Laut Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz besteht bei Personen mit Herzschrittmachern beziehungsweise aktiven Körperhilfsmitteln tatsĂ€chlich Nachfragenotwendig hinsichtlich der Gesundheitsgefahr, weil derartige Implantate durch Magnetfelder beeinflusst werden könnten. Das Einhalten eines Mindestabstands ist somit empfehlenswert. Zudem sollten sich Patienten Ă€rztlich beraten lassen, um herauszufinden, ob magnetische oder elektrische Felder von HaushaltsgerĂ€ten Einfluss auf Herzschrittmacher und Co. nehmen.

FĂŒr gesunde Menschen ohne Herzschrittmacher besteht nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand kein Risiko. Induktionsherde mĂŒssen gemĂ€ĂŸ einer Norm ausgemessen werden und Grenzwerte einhalten, bevor sie ĂŒberhaupt in den Verkauf gelangen.

Angst vor Induktion ist laut Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz unbegrĂŒndet, wenn diese Grenzwerte eingehalten werden. Das Problem: UnsachgemĂ€ĂŸer Gebrauch kann zum Überschreiten der Werte fĂŒhren: Stellst du auf ein ausgewiesenes Induktionskochfeld einen zu kleinen induktionsfĂ€higen Topf, steigt die Strahlung um ein Vielfaches. Reaktionen von Nerven- und Muskelzellen im menschlichen Körper sind denkbar. Allerdings erklĂ€rt das Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz in der Sendung von Marktcheck, dass diese Wirkschwelle von den Grenzwerten so weit entfernt ist, dass ein kurzfristiger unsachgemĂ€ĂŸer Gebrauch nicht direkt zu körperlichen Reaktionen fĂŒhren soll. HierfĂŒr seien „wesentliche Überschreitungen“ erforderlich. Eine klare Definition gibt es dazu bislang nicht. Man weiß also nicht, ab wann eine GrenzwertĂŒberschreitung gefĂ€hrlich wird. Studien fehlen.

Laut InternetprĂ€senz des Bundesamts fĂŒr Strahlenschutz sollte „Kochgeschirr geeigneter GrĂ¶ĂŸe aus geeignetem Material verwendet“ werden, um den Einfluss von elektromagnetischen Feldern auf den Körper zu minimieren. Das Kochgeschirr sollte aktive Kochzonen vollstĂ€ndig bedecken und der Koch einige Zentimeter Abstand zur Herdvorderkante beziehungsweise der Kochzone halten. Da die biologischen Auswirkungen von Magnetfeldern mit Frequenzen im Kilohertzbereich, wie sie bei Induktion vorkommen, noch nicht bis ins Detail erforscht wurden, sind Schwangere gut beraten, sich an diese Tipps zu halten. Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Umwelt- und Humantoxikologie schließt Personen unter Strahlen- und Chemotherapie ein und rĂ€t ihnen Induktionsherde „nur bedingt“ beziehungsweise gar nicht zu nutzen.

Kundenmeinungen: Eine lohnenswerte Anschaffung fĂŒr maximale Effizienz

Kunden sind begeistert von der schnellen WĂ€rmeverteilung der Induktionstöpfe. Zu Beginn ist diese Art zu kochen etwas ungewöhnlich, weshalb das Essen durchaus anbrennen kann. Kochgeschirr sollte sich deshalb auch leicht reinigen lassen und sich bei Hitzezufuhr nicht verziehen. Gleichzeitig bewerten KĂ€ufer die schonende und bequeme Zubereitung als angenehm. NĂ€hrstoffe werden erhalten und eine gesunde ErnĂ€hrung gefördert. Mit hochwertigen Produkten macht Kochen jede Menge Spaß.

Fazit

Induktionstöpfe beschreiben den neusten Standard in der KĂŒche und verbinden zahlreiche Vorteile. Sie mĂŒssen einen magnetischen Anteil besitzen, um auf einem Induktionsfeld zu funktionieren und das schnelle energiesparende Kochen zu ermöglichen. Die prĂ€zise erzeugte WĂ€rme wird rasch verteilt, Speisen gleichmĂ€ĂŸig erhitzt. Besitzt du derzeit keinen Induktionsherd, sondern kochst auf Elektro- oder Gasherd, lohnt sich die Investition in induktionsfĂ€higes Kochgeschirr trotzdem aus zwei GrĂŒnden: Erstens ist es denkbar, dass du dich zu einem spĂ€teren Zeitpunkt fĂŒr Induktion entscheidest. Dann musst du keine neuen Töpfe mehr kaufen. Zweitens sparen hochwertige Induktionstöpfe mit Kapselboden auch auf elektrisch- und gasbetriebenen Kochstellen wertvolle Energie und optimieren das Kochergebnis.

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