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Keramiktopf – vielfĂ€ltig verwendbar und mit individueller AusrĂŒstung

Keramiktopf Keramiktöpfe haben viele Gesichter. Neben Modellen aus reinem Naturmaterial werden innovative Alternativen zur Verwendung auf dem Induktionsherd gefertigt. FĂŒr nahezu jeden Zweck, von Schmoren bis VergĂ€ren, gibt es passende Ausstattungen. Wir klĂ€ren ĂŒber die verschiedenen Topfvarianten auf.
Besonderheiten
  • hohe StrapazierfĂ€higkeit
  • pflegeleicht
  • zahlreiche AusfĂŒhrungen
  • von traditionell bis modern

Keramiktöpfe Test & Vergleich 2020

Ist von einem echten Keramiktopf die Rede, handelt es sich um ein KochgefĂ€ĂŸ aus Tonmineralen. Diese Minerale kommen natĂŒrlich vor. Keramik ist ein Oberbegriff fĂŒr diese Art von Erzeugnissen und schließt vielerlei Waren ein. „Keramik“ geht auf das altgriechische Wort keramos zurĂŒck und betitelte frĂŒher Tonminerale sowie die daraus produzierten (durch Brennen) Produkte. Ton ist der Ă€lteste sowie wichtigste Rohstoff in der Keramikherstellung. Keramisches Kochgeschirr gehört zur Gruppe der GefĂ€ĂŸkeramik. DarĂŒber hinaus spielen Tonminerale auch bei der SanitĂ€r-, Bau- und Ofenkeramik die zentrale Rolle. Unterschieden wird Keramik unter anderem in folgende Gruppen:

  • Steingut: Besteht unter anderem aus Ton, Quarz, Feldspat und lĂ€sst sich gĂŒnstig herstellen. Die Brenntemperatur betrĂ€gt 970 bis 1.320 °C. Die Farbe reicht von Weiß bis Rotbraun, OberflĂ€chen lassen sich beliebig bemalen. Steingut ist nicht wasserdicht. Ähnelt Porzellan, ist aber empfindlicher gegenĂŒber StĂ¶ĂŸen und nicht so strahlend weiß. Zu den bekanntesten Steingutmanufakturen zĂ€hlt Villeroy & Boch. Das Unternehmen verkauft beispielsweise Fliesen aus Steingut.
  • Steinzeug: Steinzeug spielt im Bereich moderner KochgefĂ€ĂŸe eine grĂ¶ĂŸere Rolle. Es wird oft bei klassischen Cocottes (BrĂ€ter / Schmortopf) eingesetzt. Beim Herstellungsprozess entsteht beim Brennen durch Sintern ein wasserundurchlĂ€ssiges Material. Damit unterscheidet sich Steinzeug konkret von Steingut. Steinzeug, auch Sinterzeug oder Sintergut genannt, ist gegenĂŒber SĂ€uren und Salz resistent. Wer besonders strapazierfĂ€higes, frostbestĂ€ndiges und individuell gestaltbares Material sucht, greift zum Feinsteinzeug.
  • Porzellan: Ebenfalls ein Sintergut aus Tonerde. Der Rohstoff weist einen hohen Reinheitsgrad auf. Zum Porzellanton kommen Feldspat und Quarz. Das Ergebnis ist ein weißes edles Material. Je nach Brenntemperatur entsteht Weich- oder Hartporzellan. Letzteres reagiert auf Temperaturschwankungen und StĂ¶ĂŸe weniger sensibel. Porzellantöpfe sind kratzfest geschmacksneutral, abriebbestĂ€ndig, sĂ€ure- und laugenbestĂ€ndig. Sie benötigen etwas Zeit, bis sie warm sind, halten den Topfinhalt dann aber gut warm.
Mit „Terrakotta“ sind keramische Produkte ohne Glasur beziehungsweise Tonwaren gemeint. Auch die typische Farbe solcher Produkte zwischen Erdig und Rötlich kann so bezeichnet sein.

Ein kleiner Exkurs in die Geschichte der Keramiktöpfe

Die Ă€ltesten GefĂ€ĂŸe aus Ton gehen auf Sibirien zurĂŒck und sind ĂŒber 10.000 Jahre alt. Aber auch in Japan, Korea, China und Afrika spielten sie schon frĂŒh eine wichtige Rolle. Zahlreiche Kulturen hatten Kenntnis von der Töpferei und machten sie sich in vielerlei Hinsicht zunutze. Nach und nach entstanden diverse Gerichte, die bis heute gekocht werden und in Keramiktöpfen hervorragend gelingen. Darunter das koreanische Gericht Bibimbap mit Reis und GemĂŒse oder der marokkanische Eintopf Tajine.

Induktionsadapterplatten machen Keramiktöpfe fit fĂŒr Induktion

Ein Keramiktopf aus Naturmaterial ohne speziellen Topfboden ist nichtmetallisch und somit nicht fĂŒr den Induktionsherd geeignet. Induktion erfordert metallisches und magnetisierbares Kochgeschirr. Du kochst auf Induktion? Dann solltest du trotzdem weiterlesen, da es durchaus Optionen gibt, um Induktion und die VorzĂŒge keramischer OberflĂ€chen zu verbinden. Dank moderner Herstellungsverfahren verwandelt sich Keramikgut in einen funktionalen Alleskönner.
Besitzt du bereits Zubehör aus Keramik, wie beispielsweise eine keramische Tajine und möchtest diese auf deinem Induktionsherd nutzen, brauchst du eine Adapterplatte. Derartige Platten werden zwischen Topf und Herd platziert, um die TemperaturĂŒbertragung zu ermöglichen. So musst du deinen Keramiktopf nicht durch einen Induktionstopf ersetzen. Als Anregung haben wir zwei Induktionsplatten arrangiert:

  • Tescoma Adapterplatte Presto aus rostfreiem Edelstahl mit Aluminiumkern: FĂŒr Kochgeschirr aus Keramik, Aluminium, Edelstahl, Eisen, Gusseisen, Emaille und Glas. SpĂŒlmaschinenfest, abnehmbarer Griff, 17 oder 21 Zentimeter Durchmesser.
  • Universal-Adapterplatte von Rosenstein & Söhne: FĂŒr Keramik, Glas, Kupfer, Alu und Edelstahl. 24 cm Durchmesser, mit Griff (nicht abnehmbar, bleibt aber kĂŒhl).

Magnetische Platten kannst du beispielsweise auch fĂŒr kleine Mokka-Kannen aus Alu verwenden.

Bedenke: Adapterplatten sind kein Ersatz fĂŒr Induktionskochtöpfe! Der Wirkungsgrad von ferromagnetischen Induktionskochtöpfen ist im Vergleich immer besser. Besitzt du einen Induktionsherd, sollte zumindest die allgemeine Ausstattung ferromagnetisch sein. Lediglich bei speziellen Topfarten, die du aus KostengrĂŒnden oder wegen persönlicher Kochgewohnheiten nicht austauschen möchtest, machen Adapterplatten Sinn.

Moderne Verwendung von Keramik – Beschichtungen bringen Komfort

Um die positiven Eigenschaften von Keramik mit Vorteilen anderer nĂŒtzlicher Materialien zu verbinden, haben Hersteller von Kochgeschirr inzwischen innovative Lösungen entwickelt. Ein Beispiel liefert die FlameÂź Keramik des französischen Herstellers Emile Henry, der natĂŒrliche Rohstoffe nutzt und bei Kochgeschirr generell auf Kadmium, Nickel und Blei verzichtet. Unter „FlameÂź Keramik“ verkauft das Unternehmen emaillierte Keramikprodukte. Bei Emaille handelt es sich um eine besonders robuste Schutzschicht, die auf TrĂ€germaterialien wie Keramik aufgetragen wird. Aufgrund der glasĂ€hnlichen OberflĂ€chenstruktur wird Emaille auch als Schmelzglas bezeichnet. Eine Emaillierung ist:

  • hygienisch
  • haftreduziert
  • pflegeleicht
  • schnitt- und kratzfest
  • bakterienhemmend
  • umweltfreundlich

Dank natĂŒrlicher Rohstoffe hat Emaille keinerlei negative Auswirkungen auf den Geschmack. Sie ist außerdem hitzebestĂ€ndig bis 450 °C und spĂŒlmaschinengeeignet. Anders als bei Keramikbeschichtungen, kannst du bei Keramiktöpfen, die mit Emaille beschichtet sind, Messer und Metallwender einsetzen, ohne SchĂ€den zu riskieren. FĂŒr nĂ€here Informationen jetzt zur Kategorie Emaille Topf wechseln.

Auch als Keramiktöpfe betitelt: Naturmaterial als Beschichtung

Wer nach „Keramiktöpfen“ recherchiert, stellt schnell fest, dass mit dieser Bezeichnung viele Arten von GefĂ€ĂŸen gemeint sein können. Nicht immer betitelt der Begriff Töpfe aus Tonmineralen. Stattdessen nutzen ihn einige Hersteller fĂŒr Produkte, dessen Kern aus einem völlig anderen Material besteht, jedoch mit Keramik beschichtet wurde. Eine Keramikbeschichtung verleiht Kochzubehör einige der typischen Eigenschaften des Naturmaterials:

  • niedrige WĂ€rmeleitfĂ€higkeit (Töpfe halten gut warm)
  • elektrische Isolation
  • eine hohe HĂ€rte
  • BestĂ€ndigkeit gegenĂŒber Verschleiß

Beim thermischen Plasmaspritzen wird ein keramisches Pulver mit einer Plasmaflamme auf eine OberflĂ€che aufgetragen. Zum Beschichten werden verschiedene Keramikspritz-Werkstoffe verwendet. Diese bestehen aus organischen und anorganischen Materialien. Das Ergebnis ist eine ĂŒberaus harte, strukturell glasartige OberflĂ€che. Mit einer keramischen Beschichtung erhalten Töpfe und Pfannen Antihaft-Eigenschaften, Lebensmittel brennen darin nur schwer an und bleiben auch nicht haften, was die Zubereitung erheblich erleichtert. Auch zusĂ€tzlicher Schutz vor Verschleiß kann erzielt werden.

Generell sind Keramikbeschichtungen kein Ersatz fĂŒr spezielle Antihaftbeschichtungen. Sind Letztere von hoher QualitĂ€t, gewĂ€hrleisten sie dauerhaften Schutz vor Anbrennen und Anhaften.

Oft wird Aluminium keramisch beschichtet. Aluminium verfĂŒgt ĂŒber eine gute WĂ€rmeleitfĂ€higkeit, ist leicht und gĂŒnstig. Die Kombination als Aluminium und Keramik ist dabei kein Garant fĂŒr InduktionsfĂ€higkeit. Zur ErklĂ€rung: Induktionskochfelder erwĂ€rmen Speisen mit metallischem Kochgeschirr durch Wirbelströme. Unverzichtbar ist eine ferromagnetische Schicht am Topfboden. GrundsĂ€tzlich ferromagnetisch, also induktionsfĂ€hig, sind Gusseisen und Stahl. Ungeeignet sind reines Aluminium, Kupfer und Edelstahl, weil ihr elektrischer Widerstand zu gering ist. Töpfe aus diesen Materialien erfordern spezielle magnetische Topfböden. Wird ein ferromagnetischer Topf mit einer Innenbeschichtung aus Keramik versehen, ist er induktionsfĂ€hig. Entscheidend ist immer das Material mit direktem Kontakt zum Herd, nicht die Innenversiegelung.

Bleibt am „Keramiktopf“ ein Magnet haften, ist er ferromagnetisch, also fĂŒr Induktion geeignet.

Achtung PFOA und PTFE!

Beim Kauf beschichteter Produkte solltest du darauf achten, dass sie frei von PFOA (PerfluoroctansĂ€ure) und PTFE (Polytetrafluorethylen) sind. Bei reiner Keramik ist das der Fall. Die fĂŒr Menschen giftige PFOA ist ab 2020 in der EU verboten. PTFE ist wiederum ein Kunststoff. Du kennst ihn sicherlich unter dem Handelsnamen Teflon. Dieses Polymer ist aufgrund des Risikopotenzials fĂŒr die Gesundheit in Verruf geraten. Unbedenklich ist die Verwendung bis etwa 202 °C. Zumindest fĂŒr Menschen. Vögel können bereits durch die Partikel, die bei dieser Hitze in die Raumluft gelangen, sterben. Bei höheren Temperaturen können fluorierte Verbindungen auftreten, die durch Einatmen in unseren Körper gelangen und unsere Organismus gefĂ€hrden. Auch fĂŒr die Umwelt ist PTFE gefĂ€hrlich. Im Gegensatz zu Kunststoffbeschichtungen wie Teflon, entstehen in der Regel keine gefĂ€hrlichen Substanzen, wenn Töpfe mit Keramikbeschichtung zu heiß werden. Es gibt am Markt Keramikbeschichtungen, die 400 °C und mehr aushalten und somit auch fĂŒr scharfes Anbraten konzipiert sind.

Silargan¼ von Silit – Stahlkern mit Keramikschicht

Unter dem Namen Silargan verkauft die Marke Silit (Teil der WMF Gruppe) ein extrem hartes, schlagfestes und nickelfreies Material. Bei der Produktion wird ein Stahlkern (verlĂ€uft bis zum Rand nach oben) mit einer keramischen Beschichtung ummantelt. Grund- und Deckschicht aus Keramik verschmelzen mit dem Kern aus Stahl wĂ€hrend mehrerer BrĂ€nde zu einer soliden Einheit. Die daraus resultierende Funktionskeramik beziehungsweise Stahlkeramik wird in Deutschland hergestellt. Aroma und Geschmack des Essens bleiben unbeeinflusst. Anders als reine Keramik ist Silargan porenlos und nimmt weder GerĂŒche noch Geschmackstoffe auf. Silargan Töpfe sind temperaturbestĂ€ndig, verzugsfrei, extrem robust, energiesparend und machen die Pflege durch einen reinigungsfreundlichen Übergang zwischen Rand und Boden kinderleicht. Ein SchĂŒttrand macht das Ausgießen bequem. Auf die keramische OberflĂ€che gewĂ€hrt der Hersteller 30 Jahre Garantie. Silargan eignet sich fĂŒr alle Herdarten und erlaubt diverse Farben. Wie Funktionskeramik hergestellt wird, zeigt WMF im Video:

QualitĂ€t entscheidend fĂŒr FunktionalitĂ€t und Langlebigkeit der Beschichtung

Bevor du beschichtetes Kochgeschirr kaufst, solltest du wissen, dass Keramikbeschichtungen nicht unzerstörbar sind. Feine Kratzer, eine nachlassende Antihaftwirkung sowie VerfĂ€rbungen sind denkbar. Umso wichtiger, dass solide Materialien professionell verarbeitet werden. Minderwertige Beschichtungen halten den tĂ€glichen Strapazen nur bedingt stand. FĂŒr maximale StabilitĂ€t und Langlebigkeit tragen manche Hersteller mehrere Schichten keramischer Materialien auf. Wirf einen kritischen Blick auf die Artikelbeschreibung!

Ob eine Keramikbeschichtung weiß oder dunkel ist, spielt hinsichtlich ihrer Funktion keine Rolle. Keramikversiegelung lassen sich in zahlreichen Farben realisieren. Helle Beschichtungen haben den Nachteil, dass sich VerfĂ€rbungen optisch schneller bemerkbar machen.

Glaskeramik – Hightech in der KĂŒche

Bei Glaskeramik handelt es sich nicht um „Keramik“ im ursprĂŒnglichen Sinn. Der Rohstoff bei Glaskeramik sind keine Tonminerale, sondern Glas. Die Herstellung gleicht der von GlĂ€sern mittels Glasschmelze, allerdings folgt am Schluss eine Temperaturbehandlung, um einen keramischen Zustand zu erreichen. Glaskeramiktöpfe begeistern mit individuellen VorzĂŒgen:

  • Hohe WĂ€rmekapazitĂ€t: WĂ€rme wird zuverlĂ€ssig gespeichert, was einen sparsamen Umgang mit Energie fördert. Du kannst den Herd frĂŒher ausschalten und Nahrungsmittel werden trotzdem gar. Glaskeramik ist zudem schwer entflammbar.
  • Nichtporöses Material: Besonders pflegeleicht, die hygienischen OberflĂ€chen sind glatt und leicht zu sĂ€ubern
  • Robust: Selbst hohe Temperaturunterschiede schaden nicht. Die Tatsache, dass Glaskeramik ursprĂŒnglich mit der US-Raumfahrtbehörde entwickelt wurde, um es außerhalb von RaumfĂ€hren einzusetzen, sagt einiges ĂŒber seine hohe HitzebestĂ€ndigkeit aus.
  • Transparenz: Viele Glaskeramikkochtöpfe sind durchsichtig, sodass du den Inhalt beim Kochen beobachten kannst. Auch beim Aufbewahren ein Vorteil, weil du nicht erst den Deckel heben musst, um zu sehen, was im Topf ist.
  • Stil: Glaskeramik wirkt edel und zeitlos.
  • Allergiker: Frei von Schwermetallen/Nickel ist Glaskeramik ideal fĂŒr Allergiker.
  • VielfĂ€ltig verwendbar: In Ofen, Mikrowelle, KĂŒhlschrank, SpĂŒlmaschine, TiefkĂŒhlfach und auf dem Herd (auch Gas, aber keine Induktion!).
Glaskeramik wird im Französischen als vitrocĂ©ramique beziehungsweise vitro-cĂ©ramique ĂŒbersetzt, weshalb bei der Recherche auch Bezeichnungen wie Vitro Keramik oder Vitro-Ceramic begegnen können.

Bekannte Anbieter von Glaskeramikkochgeschirr sind Visions und CorningWare. Unter dem Markenname Pyrex wird die Produktreihe PyrexÂź Flame verkauft. Die Töpfe sind weiß und mit transparentem Deckel ausgerĂŒstet fĂŒr praktisches Sichtkochen. Eine originelle ErgĂ€nzung im Programm bei Pyrex sind Glaskeramiktöpfe mit Dampfkorb aus Borosilikatglas (sehr temperatur- und chemikalienbestĂ€ndig). Welche Vorteile das DĂ€mpfen fĂŒr eine gesunde ErnĂ€hrung mit sich bringt, kannst du im Ratgeber ĂŒber Dampfgartöpfe nachlesen. Auch Pyroflam Produkte gehören zu Pyrex und bestehen aus Glaskeramik, die bis 800 °C hitzeunempfindlich, gegenĂŒber KĂ€lte bis -40 °C und Korrosion widerstandsfĂ€hig ist. Sie verfĂŒgt ĂŒber eine hohe Stoßunempfindlichkeit, und ist frei von Beschichtungen. Der Hersteller hat neben Cocottes mit Glasdeckel Auflaufformen im Sortiment.

Sicherlich hast du von „Ceran“ schon einmal etwas gehört. Das ist der Markenname von Glaskeramik der Schott AG mit hoher WĂ€rmestrahlungsdurchlĂ€ssigkeit, grĂ¶ĂŸtenteils fĂŒr Glaskeramikkochfelder im Einsatz. Gut zu wissen: Nicht alle Keramiktöpfe lassen sich auf einem Ceranfeld nutzen. Ein klassischer Römertopf ist beispielsweise ausschließlich fĂŒr Backöfen vorgesehen. Es gibt allerdings genĂŒgend Alternativen fĂŒr Cerankochfelder. Achte auf die Herstellerangaben!

Vor- und Nachteile zusammengefasst

Da wir aus GrĂŒnden der Übersicht nicht alle Vorteile sĂ€mtlicher Töpfe auffĂŒhren können, die in irgendeiner Form keramische Bestandteile aufweisen, haben wir in der nachfolgenden Tabelle ausschließlich die Eigenschaften reiner Keramiktöpfe arrangiert. Die Hinweise in Klammern bei den Nachteilen weisen darauf hin, wenn diese nicht auf alle keramisch geprĂ€gten KochgefĂ€ĂŸe zutreffen:

VorteileNachteile
  • gesundheitlich unbedenklich
  • sehr hart
  • kratzfest
  • fĂŒr gesundes Kochen
  • schonende, magenfreundliche Zubereitung
  • kalorienarmes Kochen ohne Fett
  • natĂŒrlicher Rohstoff
  • nichtmetallisch
  • nickelfrei
  • backofengeeignet
  • gute WĂ€rmeverteilung
  • gute WĂ€rmespeicherfĂ€higkeit
  • energiesparend
  • saftige Ergebnisse
  • NĂ€hrstoffe werden geschĂŒtzt
  • fĂŒr geschmacksintensive Speisen
  • vielfĂ€ltig verwendbar
  • zum Kochen, Backen, Grillen (indirekte Hitze), Einmachen, Fermentieren, Lagern, Servieren
  • umweltfreundlich
  • teilweise mikrowellengeeignet und spĂŒlmaschinenfest
  • nicht bruchfest (Tonware)
  • nicht auf Herdplatten verwendbar (betrifft hauptsĂ€chlich klassische Römertöpfe, viele Keramiktöpfe aus dem Handel sind durchaus fĂŒr den Herd ausgelegt, teils induktionsfĂ€hig)
  • unbehandelte Keramik muss gewĂ€ssert werden, nimmt Geschmack von Lebensmitteln auf und entwickelt Patina
  • nicht fĂŒr starke Hitze konzipiert (beschichtete Keramiktöpfe können durchaus hohe Temperaturen aushalten)
  • Topflappen erforderlich (Produkte mit Keramikbeschichtung verfĂŒgen meist ĂŒber Kaltgriffe)

Arten des Keramiktopfs: Von Tajine und Römer bis GÀrtopf

Die Auswahl an Keramiktöpfen ist enorm. Nicht nur die EinflĂŒsse der internationalen Kochkunst sorgen fĂŒr individuelle Formen, GrĂ¶ĂŸen und Verwendungsmöglichkeiten. Auch die allgemeine Entwicklung von Kochgeschirr hat dazu gefĂŒhrt, dass der Begriff „Keramiktopf“ heute viele Bedeutungen hat. Verschaff dir einen Überblick!

Keramiktöpfe zum Kochen und Backen:

  • Römertopf: Ein Klassiker, der seit Generationen als zuverlĂ€ssiger Begleiter fĂŒr gesundes, kalorienarmes Kochen bekannt ist. Der originale Römertopf wird aus Ton hergestellt und zur Zubereitung im Backofen genutzt. FĂŒr den Herd ist er nicht ausgelegt. Der offenporige Ton wird vor dem Erhitzen gewĂ€ssert. Dabei saugt er sich mit Wasser voll, welches sich wĂ€hrend des Erhitzens in Wasserdampf verwandelt und die Speisen feucht hĂ€lt. Sie garen im eigenen Saft, trocknen nicht aus, sondern bleiben schön saftig. Ein weiterer Vorteil: Ton speichert WĂ€rme und gibt diese schonend an Nahrungsmittel ab. Anbrennen ist kaum möglich. Vitamine, Aromen sowie die natĂŒrlichen Farben von Zutaten bleiben erhalten. Welche Vorteile Römertöpfe außerdem bieten und worauf es beim Kauf ankommt, erlĂ€utern wir im verlinkten Ratgeber.
  • Tajine: Das traditionelle KochgefĂ€ĂŸ aus Nordafrika zeichnet sich durch einen Spitzhut-Deckel aus, wobei auch gewölbte Varianten erhĂ€ltlich sind. Neben dem charakteristischen Design begeistert es durch vielfĂ€ltige Verwendungsmöglichkeiten. Anders als der Römertopf kommt die moderne Tajine auch mit dem Herd zurecht. Das Grundprinzip stimmt mit dem des Römertopfs ĂŒberein. Auch bei der aus Afrika stammenden Töpferware werden Zutaten mit Wasserdampf saftig gehalten. GegenĂŒber dem Römertopf sogar noch energiesparender und schonender. Die traditionelle Tajine wird aus Ton oder Lehm (Mix aus Sand, Ton und Feinboden) gefertigt. Alternativen sind Modelle aus Gusseisen, Edelstahl sowie glasierte Varianten. Weitere Informationen im Tajine Ratgeber.
  • Schmortopf / BrĂ€ter: Keramik ist ideal fĂŒr gemĂ€chliches Schmoren sowie maximale Saftigkeit und damit perfekt fĂŒr Schmortöpfe wie die Cocotte. Beste Beispiele sind die Varianten von Emile Henry und die Mini-Cocottes aus glasiertem Steinzeug von Le Creuset mit schnitt- und kratzfester OberflĂ€che. Im Vergleich zu schweren BrĂ€tern aus Gusseisen sind KeramikbrĂ€ter deutlich leichter, was die Handhabung bequemer macht. Ob Suppe, Gulasch, Eintopf oder Rouladen: Mit dem richtigen Keramiktopf gelingt alles.
  • Kochtopf: Du willst Kartoffeln, Nudeln oder Reis kochen, Milch erhitzen oder eine feine Sauce kreieren? Auch dafĂŒr gibt es Keramikgut in jeglicher AusfĂŒhrung. Manches aus beschichteter Keramik, anderes aus metallischem TrĂ€germaterial mit Keramikbeschichtung.
  • Fonduetopf: Keramik ist hervorragend zur Zubereitung von KĂ€sefondue geeignet, weil das Material das schonende Erhitzen von empfindlichem KĂ€se ermöglicht und dem Anbrennen vorbeugt. In Frankreich, Italien und der französischsprachigen Schweiz wird das klassische Caquelon aus Keramik verwendet und mit Rechaud auf dem Tisch platziert. Keramische KĂ€sefonduetöpfe begeistern mit einem nostalgischen Charme, der durch ihre Formgebung geprĂ€gt ist. Sie sind relativ flach und haben eine große Öffnung, um das Aufnehmen von KĂ€se mit Brot gespickten Fonduekabeln zu erleichtern. Bei einem seitlichen Griff ist von Fonduepfannen die Rede. FĂŒr Fett- und BrĂŒhfondues nimmst du Fondue Töpfe aus Gusseisen, Edelstahl oder Aluminium, weil sie mit hoher Hitze besser zurechtkommen. Auch fĂŒr Schokoladenfondue sind keramische GefĂ€ĂŸe empfehlenswert, weil die Schokolade lediglich erwĂ€rmt werden muss und keine hohen Temperaturen nötig sind. Orientierungshilfen zum Fassungsvermögen und alle Kaufkriterien entnimmst du unserem Beitrag zum Fonduetopf.

Keramiktöpfe zum Haltbarmachen und Aufbewahren:

Nicht alle Keramiktöpfe sind zum Erhitzen konzipiert. Weitere Einsatzzwecke:

  • GĂ€rtopf (Sauerkrauttopf): GĂ€rtöpfe werden aus Keramik beziehungsweise Steinzeug gefertigt und dienen zum Herstellen und Aufbewahren vergorener Nahrungsmittel. Nachdem das GefĂ€ĂŸ beispielsweise mit Kraut gefĂŒllt wurde, gibst du in eine ringförmige Vertiefung (GĂ€rrinne) entlang der Öffnung Wasser und setzt den Deckel darauf. Durch die spezielle Form können GĂ€rgase zwar entweichen, Verschmutzungen und Sauerstoff jedoch nicht ins Topfinnere eindringen. Das beugt Schimmel und der Vermehrung von Bakterien vor. GĂ€rtopfe gibt es in diversen GrĂ¶ĂŸen. Sie sind sĂ€ureresistent, ideal zur Fermentation von Sauerkraut, Pilzen, Blaukraut oder Mixed Pickles. Essiggurken gelingen ebenfalls. LĂ€sst du den Deckel weg, kannst du FrĂŒchte fĂŒr Wein- oder Essigherstellung einmaischen. Da Maische Luft benötigt, bleibt der Topf offen. Ein auf den Topf gespanntes Tuch schĂŒtzt den Inhalt vor Insekten und Schmutz. Ist der Topf trocken, kannst du ihn zum Lagern von Reis, HĂŒlsenfrĂŒchten, Getreide und vielem mehr einsetzen.
  • Einmachtopf (Rumtopf, Gurkentopf): Dekorative Einmachtöpfe aus Keramik erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, weil das Haltbarmachen wieder vermehrt in den Fokus rĂŒckt. Viele Haushalte möchten möglichst auf Zusatzstoffe verzichten, welche die Lebensmittelindustrie fĂŒr konventionelle Produkte mischt. Viele kleine keramische Einmachtöpfe verfĂŒgen ĂŒber DrahtbĂŒgelverschlĂŒsse und Gummidichtung. Bekannt ist das traditionell anmutende WesterwĂ€lder Steinzeug mit blaugrauem Dekor. Rumtöpfe sind nur eine Variante. Auch zum Pökeln von Fleisch, Einmachen von GemĂŒse sowie dem Ansetzen von Kombucha-Tee werden passende GrĂ¶ĂŸen verkauft.
  • Brottopf: WĂ€hrend sich der Römertopf ausgezeichnet zum Backen von Brot eignet, gibt es Keramiktöpfe ausschließlich fĂŒr die Aufbewahrung von Backwaren. Teils mit Keramik- teils mit Holzdeckel. Falls du deinen Römertopf nur selten nutzt, kannst du ihn zwischen den EinsĂ€tzen im Backofen zur BrotlagerungsstĂ€tte umfunktionieren. Backwaren ohne TĂŒte oder sonstige Verpackungen hineinlegen und den Deckel schließen! Dank offenporiger Keramik bleiben Brote, Brötchen und Co. lĂ€nger frisch und schmecken auch nach Tagen der Lagerung lecker.
  • Zwiebel- und Knoblauchtopf: Zwiebeln und Knoblauch bleiben in Keramikaufbewahrungen lang haltbar. Kleine Luftlöcher sind bei glasierten Objekten fĂŒr die Zirkulation verantwortlich.
  • Senftopf: Einige Keramikmanufakturen verkaufen dekorative Senftöpfe zur Aufbewahrung des scharfen GewĂŒrzes. Unter anderem Modelle fĂŒr Bautz’ner Senf, eines der bekanntesten Produkte aus Ostdeutschland. Die Töpfchen sind so geformt, dass die Senfbecher des Herstellers hineinpassen und die SpezialitĂ€t stilvoll und nicht in der Kunststoffverpackung serviert wird. Teilweise ist hochwertige Keramik aus der Oberlausitz verarbeitet. Auch als Geschenk fĂŒr Senfliebhaber sind Senftöpfe originell. Besonders geschmackvoll wirken Modelle mit matter Lehmglasur. Sie verleiht Serviertöpfen eine rustikale Optik.
Da als „Keramiktöpfe“ auch GefĂ€ĂŸe fĂŒr Pflanzen angeboten werden, solltest du dich bei der Internetrecherche nicht beirren lassen. Das Material Keramik spielt sowohl in der KĂŒche als auch im Garten eine große Rolle. Keramische Blumentöpfe sind aufgrund ihres natĂŒrlichen Charmes ĂŒberaus beliebt, das Angebot entsprechend umfassend. Antike Tröge sind gleichermaßen verfĂŒgbar wie minimalistische PflanzgefĂ€ĂŸe fĂŒr moderne Terrassen. Damit Pflanztöpfe aus Keramik wasserdicht werden, mĂŒssen sie innen glasiert beziehungsweise lackiert sein.

Designs fĂŒr jeden Geschmack – zwischen Terrakotta und Farbenpracht

Mit dem Variantenreichtum hinsichtlich verwendeter Rohstoffe und Materialkombinationen geht eine große Designauswahl einher. WĂ€hrend Naturkeramik mit der typischen Farbe zwischen Beige und Rotbraun mit zeitloser Eleganz beeindruckt und Porzellan strahlendes Weiß hervorbringt, können Keramiktöpfe dank Glasuren, Emaillierung und Co. nahezu jede Farbe annehmen. Ob erfrischendes Blau, leuchtendes Kirschrot, edles Schwarz oder warmes Gelb. Sogar raffinierte FarbverlĂ€ufe sind denkbar.

GrĂ¶ĂŸen fĂŒr jedes Vorhaben von Mini Cocotte bis BrĂ€ter

Keramiktöpfe gibt es in allen erdenklichen GrĂ¶ĂŸen. Das Spektrum beginnt bei Mini Schmortöpfchen mit dekorativer Formgebung, die unter anderem als „Stoliza“ betitelt werden und sich unter anderem fĂŒr Gerichte wie den georgischen Bohnentopf (Lobio) eignen. Letzterer wird traditionell im GefĂ€ĂŸ aus Terrakotta serviert. Unter den gĂ€ngigen GrĂ¶ĂŸen findest du vom platzsparenden Kochtopf fĂŒr zwei Personen ĂŒber die XXL Tajine fĂŒr Großfamilien bis hin zum BrĂ€ter fĂŒr jeden Bedarf geeignete GefĂ€ĂŸe.
Der Durchmesser fĂŒr typische TopfgrĂ¶ĂŸen liegt zwischen 10 und 28 Zentimeter. Auch beim Volumen gibt es kaum Grenzen. Bei Einmachtöpfen sind 5, 10, 15, 20 und 25 Liter Fassungsvermögen ĂŒblich. Unser Tipp: Wirf einen Blick auf folgenden Topfarten und informiere dich in den verlinkten Ratgebern darĂŒber, welche GrĂ¶ĂŸe deinem Bedarf gerecht wird:

Wichtige Kaufkriterien – Topfart, GrĂ¶ĂŸe und Beschaffenheit

Da keramisch geprĂ€gte Materialien sowohl in reinster Form als auch in Beschichtungen vorkommen können und damit individuelle Kaufkriterien einhergehen, haben wir in der Tabelle allgemein gĂŒltige Faktoren arrangiert. Bitte begib dich in unsere separaten Abteilungen fĂŒr Römertopf, Tajine, beschichtete Töpfe und Co., um konkrete Hinweise zu erhalten!

KriteriumDetails
GrĂ¶ĂŸe/Form
  • Durchmesser der TopfaufstellflĂ€che muss zu Herdplatten passen
  • bedarfsgerechtes Fassungsvermögen
  • stabiler Stand
  • liegt plan auf Herd auf
  • oval fĂŒr Braten, Fische und ganze GeflĂŒgel
  • rund fĂŒr bequemes RĂŒhren (Suppen, Eintöpfe, Saucen)
Material
  • bei reiner Keramik: feine Poren, keine Risse, naturbelassen oder glasiert
  • bei Beschichtungen: hohe QualitĂ€t, Langlebigkeit, saubere Verarbeitung
  • KompatibilitĂ€t mit Herdplatte prĂŒfen!
  • eventuell Adapterplatte fĂŒr Induktion erforderlich
  • backofengeeignet
Ausstattung
  • eventuelle Griffe (zuverlĂ€ssig montiert)
Sicherheit
  • frei von riskanten Stoffen (z. B. Blei, Kadmium, PFOA, PTFE)

Bekannte Hersteller – von Keramikmanufaktur bis Innovationstreiber

Einer der bekanntesten Produzenten von Keramikkochgeschirr ist die Römertopf Keramik GmbH & Co. KG mit den weltweiten Markenrechten am Römertopf. Da wir dieses Unternehmen im Römertopf-Beitrag bereits ausfĂŒhrlich vorgestellt haben, folgen hier vier Hersteller beziehungsweise Marken mit innovativen Keramikwaren:

HerstellerBesonderheiten
Silit
  • Marke der WMF-Gruppe
  • SilarganÂź Funktionskeramik
  • Stahlkern, mehrlagig keramisch beschichtet
  • mit SchĂŒttrand
  • Bratentopf, Nudeltopf, ovale BrĂ€ter, Schnellkochtopf u. v. m.
  • Sets
  • teilweise ergonomisch geformte Ganzmetallgriffe mit Durchgriff, Sichtkochdeckel
  • diverse Farben
  • 30 Jahre Garantie
Berndes
  • seit 1921, seit 2012 Teil des Alluflon Spa Konzerns (italienischer Kochgeschirrhersteller)
  • fertigt seit den 50er-Jahren Kochgeschirr mit Antihaftbeschichtungen
  • Alu Induction mit Keramikbeschichtung (2 Jahre Garantie)
  • Alu Induction Smart (mit Soft-Touch Stiel)
  • fĂŒr Gas, Elektro, Glaskeramik, Halogen, Induktion
  • 100 % PFOA-frei
  • bis 400 Grad hitzebestĂ€ndig
  • Glasdeckel
  • GrĂ¶ĂŸen: 16, 20, 24 bzw. Stieltopf 16 cm Durchmesser
  • auch im Set
Emile Henry
  • Hersteller aus Frankreich, seit ĂŒber 150 Jahren
  • FlameÂź Keramik, emaillierte Keramikprodukte
  • schnittfest, spĂŒlmaschinenfest
  • Verwendung natĂŒrlicher Mineraloxide zum FĂ€rben, frei von Blei, Kadmium, Nickel
  • dank geringer PorositĂ€t kaum Wasser- und Geruchsaufnahme
  • fĂŒr jeden Herd (Gas, Elektro, Glaskeramik, Halogen), Ofen, Mikrowelle
  • mit Adapterplatte induktionsgeeignet
  • Tajine, Schmortöpfe, Suppentöpfe, Fondue-Sets, Kartoffeltöpfe u. v. m.
  • verschiedene Farben wie Schwarz, Ziegelorange
  • exklusive Designs

Bei VersandhĂ€ndlern wie Amazon, Otto und diversen Vergleichsportalen hĂ€ufiger anzutreffen, sind Produkte mit Keramikbeschichtungen von Stoneline. STONELINEÂź CERAMIC Topfsets beschreibt die Marke selbst als kratzfest und mit „Lotus Abperl-Effekt“ ausgerĂŒstet. Die Beschichtung soll bis 450 °C hitzebestĂ€ndig und auch zum Flambieren geeignet sein. Die BodenstĂ€rke betrĂ€gt drei Millimeter, das Kernmaterial ist Aluminium.

3 beliebte Keramiktöpfe

Runde Cocotte aus Glaskeramik von Pyrex

( Rezensionen)
Runde Cocotte aus Glaskeramik von Pyrex

Besonderheiten

  • mit Glasdeckel (spĂŒlmaschinen- & backofengeeignet)
  • fĂŒr verschiedene Herdarten (Gas, Elektro, Halogen, Glaskeramik)
  • fĂŒr Ofen, Mikrowelle, TiefkĂŒhlschrank
  • bis 800 °C hitzebestĂ€ndig
  • 2 l KapazitĂ€t
Dieser zeitlos elegante und mikrowellentaugliche Glaskeramiktopf bringt ein Maximum an FlexibilitĂ€t in die KĂŒche: Ob Kochen auf dem Ceranfeld (Glaskeramikkochfeld), ErwĂ€rmen in der Mikrowelle, Überbacken im Ofen oder Lagern in KĂŒhlschrank und TiefkĂŒhlfach. Auch zum Servieren eignet sich der Schmortopf mit seiner stilvollen Optik hervorragend. Bei der Verwendung solltest du darauf achten, dass der Glasdeckel keinen Temperaturschocks ausgesetzt wird, um die Lebensdauer zu maximieren. Stell den geschlossenen Topf beispielsweise in den kalten Ofen und ĂŒbergieße ihn im heißen Zustand nicht mit kaltem Wasser! Die geruchsneutrale KeramikoberflĂ€che ist schmutzabweisend und pflegeleicht. KĂ€ufer schwĂ€rmen von Langlebigkeit, Robustheit und vielfĂ€ltigen Einsatzmöglichkeiten.
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inkl 19% MwSt

6-teiliges Topfset mit Keramikbeschichtung von Stoneline

( Rezensionen)
6-teiliges Topfset mit Keramikbeschichtung von Stoneline

Besonderheiten

  • umfasst 3 Töpfe & 3 Glasdeckel
  • Töpfe aus Aluminium
  • kratzfeste Beschichtung
  • fĂŒr alle Herdarten (induktionsgeeignet)
  • frei von PTFE und PFOA
Dieses Set besteht aus einer Stielkasserolle und zwei Kochtöpfen in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen. Jedes KochgefĂ€ĂŸ ist mit Glasdeckel ausgerĂŒstet inklusive Dampfauslass und Deckelgriff. Die Kasserolle nimmst du zum Aufkochen von FlĂŒssigkeiten sowie zum Braten, Schmoren und Zubereiten von Mus, Suppen, Kompott oder Soßen. In den Kochtöpfen kannst du flexibel zubereiten. Sie sind bis 180 °C backofengeeignet und funktionieren auf jedem gĂ€ngigen Herd. Sie sind aus Aluminium gefertigt und mit einer keramischen Beschichtung ausgestattet. Die Stoneline Ceramic Versiegelung verfĂŒgt ĂŒber feine Steinpartikel, was der OberflĂ€che eine raffinierte Optik verleiht. Der Lotus Abperleffekt sorgt fĂŒr kinderleichtes Reinigen.
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GĂ€rtopf aus Steinzeug von K&K Keramik

( Rezensionen)
GĂ€rtopf aus Steinzeug von K&K Keramik

Besonderheiten

  • 5 l Fassungsvermögen
  • inkl. Beschwerungsstein und Deckel
  • Handarbeit
  • bauchige Form
  • tiefe Wasserrinne
Der GĂ€rtopf von K&K Keramik ist nicht zum Kochen konzipiert. Wie der Name vermuten lĂ€sst, handelt es sich um ein GefĂ€ĂŸ, um Lebensmittel zu vergĂ€ren und somit haltbar zu machen. Du kannst darin Kohl, Möhren, Gurken, Bohnen, Paprika, KĂŒrbisse und Obst gĂ€ren lassen. Rund drei Kilo Kraut passen hinein. Auch fĂŒr Rum vorteilhaft. Der GĂ€rtopf wird aus einem StĂŒck bei 1.260 °C gebrannt. Das dabei entstehende Steinzeug ist gegenĂŒber allen natĂŒrlichen SĂ€uren unempfindlich und ĂŒberaus strapazierfĂ€hig. Der Boden ist 1,5 Zentimeter stark und gewĂ€hrleistet einen sicheren Stand. KĂ€ufer loben das Preis-LeistungsverhĂ€ltnis. Der Stein zum Beschweren sei allerdings zu leicht, was sich mit einem zusĂ€tzlichen Gewicht lösen lĂ€sst.
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Reinigungstipps fĂŒr Keramiktöpfe – die SpĂŒlmaschine meiden!

Du nutzt Keramiktöpfe aus Naturmaterial? Dann solltest du in die Kategorie Römertopf wechseln. Dort haben wir erklĂ€rt, wie diese Art des Kochgeschirrs durch WĂ€ssern korrekt vorbereitet wird und worauf es bei der Reinigung ankommt. Auch Tipps zur Verwendung wie eine Orientierungshilfe zu Hitze und Garzeit sowie raffinierte Rezeptideen findest du dort. Bei den Tajines gibtÂŽs weiterfĂŒhrende Hinweise zum Umgang mit glasierten Alternativen.

Speziell fĂŒr Töpfe mit Keramikbeschichtung einige Tipps:

  • Einfaches Auswischen, wie es beispielsweise bei klassischen Eisenpfannen genĂŒgt, ist bei keramisch beschichteten Töpfen nicht ausreichend. Verbleibt nach der Reinigung ein Fettfilm auf der OberflĂ€che, polymerisiert er beim nĂ€chsten Erhitzen. Das Fett dickt ein beziehungsweise verharzt, was die Brat- beziehungsweise Kocheigenschaften verschlechtert. Deshalb grĂŒndlich mit mildem SpĂŒlmittel reinigen und unter fließendem Wasser ausspĂŒlen!
  • Auf aggressive Reinigungsmittel und grobe SchwĂ€mme sowie Stahlwolle verzichten!
  • Angebranntes mit SpĂŒlmittel und heißem Wasser einweichen.
  • Da die Reinigungsmittel in SpĂŒlmaschinen Keramikbeschichtungen schaden, ist das SĂ€ubern von Hand die bessere Wahl. Auch bei Produkten, die als „spĂŒlmaschinengeeignet“ verkauft werden. Die Handreinigung schont das Material. Bei Beschichtungen lösen sich Verschmutzungen sowieso sehr schnell, sodass nur wenig Wasser nötig ist.
  • Vor Verstauen in KĂŒchenschrĂ€nke gut trocknen lassen! Deckel leicht öffnen!

Verwendungstipps – auf extreme Hitze verzichten!

Was du mit einem natĂŒrlichen Keramiktopf Leckeres zaubern kannst und beim Handhaben beachtet werden muss, erfĂ€hrst du in den Kategorien favorisierter Topfarten. Bei KochgefĂ€ĂŸen mit keramischer Beschichtung sind diese Punkte wichtig:

  • Niedrige bis mittlere Temperaturen wĂ€hlen! Extrem hohe Temperaturen schaden Keramik.
  • Hocherhitzbares Fett nehmen! Entscheidend ist der Rauchpunkt. Er informiert darĂŒber, ab welcher Temperatur ein Öl oder Fett zu qualmen beginnt. Wird Fett oder Öl ĂŒber den Rauchpunkt hinaus erhitzt, entsteht Acrolein. Ein krebserregender Giftstoff. Viele kaltgepresste Öle beginnen bereits bei 130 °C zu rauchen, was fĂŒr scharfes Braten zu wenig ist. Raffiniertes Pflanzenöl oder Butterreinfett (Butterschmalz) halten hohen Temperaturen stand. Butterreinfett hat einen Rauchpunkt von 205 °C, raffiniertes Olivenöl beginnt erst bei 230 °C zu qualmen.
  • Nimm weiches Kochbesteck (aus Holz, Silikon oder Kunststoff) zur Hilfe!

Keramiktöpfe haben viele Gesichter: Kaufberatung zum Abschluss

Keramisches Zubehör zum Kochen und Backen kann vielerlei GrĂ¶ĂŸen, Formen und Farben aufweisen. Entscheidend ist das Material, weil es großen Einfluss auf das Kochergebnis hat. Legst du auf ein natĂŒrliches Kocherlebnis wert und möchtest auf alle metallischen Bestandteile verzichten, sind naturbelassene Keramiktöpfe aus Tonmineralen die richtige Wahl. Allerdings musst du wissen, dass Römertopf und Co. offenporig sind und gewĂ€ssert werden mĂŒssen. Hast du darauf keine Lust, sind emaillierte Keramikprodukte von Vorteil. Die Emaillierung sorgt fĂŒr eine glatte OberflĂ€che und versiegelt den Keramikkern. Durch die extrem robuste Schutzschicht profitierst du von einer pflegeleichten OberflĂ€che. Willst du dir die Vorteile von anderen Materialien wie beispielsweise die erhöhte WĂ€rmeleitfĂ€higkeit und das minimale Gewicht von Aluminium zunutze machen, wĂ€re ein Topf mit einem entsprechenden Kern sowie einer keramischen Innenbeschichtung empfehlenswert. Derartige Artikel verbinden die positiven Eigenschaften mehrerer Materialien, was dir ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

Fazit

Keramik weist hervorragende Eigenschaften auf. Das natĂŒrliche Material fördert eine gesunde ErnĂ€hrung, schont NĂ€hrstoffe und schĂŒtzt Aromen. Gerichte aus naturbelassenen Keramiktöpfen schmecken besser, duften intensiver und sehen außerdem appetitanregender aus. Ob du dich fĂŒr traditionelle AusfĂŒhrungen oder moderne Alternativen mit Beschichtung entscheidest, bleibt dir ĂŒberlassen. Eines steht fest: Keramisch geprĂ€gte Kochutensilien sind in der heimischen KĂŒche vielfĂ€ltig einsetzbar und bereichern die Zubereitung mit ihrer komfortablen Beschaffenheit.

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